Strategie-Fans im Julius-Leber-Haus
Unsere Gruppen: Tabletop-Gemeinschaft „Alpha Strike im Pott“
Die Welt in unserem Julius-Leber-Haus, ist ziemlich bunt. Junge Familien, Kinder und Jugendliche oder Senior*innen mit den unterschiedlichsten Interessen geben sich im AWO Bürgerhaus die Klinke in die Hand. Für einen dicken Farbtupfer sorgt an der Meistersingerstraße 50 die Gemeinschaft „Alpha Strike im Pott“. Regelmäßig treffen sich die passionierten Strategiespielfreunde aus verschiedenen Städten in NRW in Kray/Leithe zu stundenlangen Spielerunden und auch, um sich auf Turniere vorzubereiten.
„Wir spielen ,Battletech: Alpha Strike‘, eine deutlich gestraffte Variante von ,Battletech‘. ,Battletech‘ ist mit über 40 Jahren ein Klassiker in der Tabletop-Szene“, berichtet Kai Konschak, Kopf der Gemeinschaft „Alpha Strike im Pott“. Seit Anfang des Jahres treffen sich er und bislang bis zu 25 Gesinnungsgenossen, bauen aufwendig ihre zum Teil selbst gebastelten, bemalten oder im 3-D-Drucker erstellten Spielflächen, Landschaften, Gebäude, Fahrzeuge und vieles mehr auf und versenken sich in ihre Spielzüge. Tabletop nennt man das auch, das heißt nicht viel mehr, als dass sich die Spieler*innen physisch an einem Tisch zusammenfinden und die folgende(n) Stunde(n) intensiv miteinander in einem Raum verbringen – was in heutigen Zeiten ja nicht unbedingt immer so gegeben sein muss.
„Battletech“ ist dabei ein etwas älterer US-amerikanischer Klassiker, der sich seit geraumer Zeit in einem neuen Aufschwung befinde: „Es wächst und wächst, man trifft sich auf Conventions, die Anfragen auch an uns steigen. Und unsere Gäste im ,Julius‘ kommen mittlerweile nicht nur aus dem Ruhrgebiet, sondern auch aus Köln, Bonn, Siegen oder Solingen“, berichtet Kai Konschak. Im Schnitt seien die Spieler so um die 35 Jahre alt, Mädchen und Frauen sind noch nicht vertreten. Konschak selbst ist 44 und langjähriger Gamer und Demonstrations-Spieler auf Messen. Seine Mitspieler Marcel Wolf und Jannik Schmitz holten beim NRW-Masters den dritten sowie fünften Platz.
Für die „Profis“ gibt es im „Julius“ Extra-Trainings, zu den offenen Spieleterminen kann jeder vorbeischauen. „Ein Spiel dauert zwischen einer und sechs Stunden, man spielt mindestens zu zweit gegeneinander. Das Ganze macht einfach viel Spaß, es ist wie Schach mit Würfeln. Und bei unseren Treffs ist mit Turnier-Spielen, dem Spielen gewisser Szenarien oder reinen Spaß-Spielen für jeden Geschmack etwas dabei“, erzählt Kai Konschak.
Natürlich geht es um den Spaß am Spiel, um Freundschaften und soziale Kontakte pflegen, bei den Spieler*innen im „Julius“ kommt aber auch noch eine andere Komponente hinzu, die Liebe zum Basteln und zum Detail. Spielefläche, Gebäude, Landschaften, Figuren: Vieles davon ist in Heimarbeit entstanden
Kai Konschak: „Es macht einfach unheimlich viel Spaß. Das Bemalen der Figuren ist schon fast wie Meditation. Und die Spiele-Termine sind eine sehr schöne Auszeit. Es ist jeder eingeladen, bei uns einmal vorbeizuschauen.“
Das nächste Mal treffen sich die Spieler*innen von „Alpha Strike im Pott“ am 21. März 2026 im „Julius“.
Infos unter www.alphastrikeimpott.de.






