Migrationsberatung informiert Bundestagsabgeordneten Heidenblut über ihre Arbeit

Die Essener AWO stellt zusammen mit der Caritas, dem Diakoniewerk sowie den Vereinen Plan B Ruhr und VIBB Essen mit der Migrationsberatung für erwachsene Zuwanderer ein eigenständiges und individuelles Grundberatungsangebot bereit. Mindestens einmal jährlich informieren die Beteiligten die Essener Bundestagsabgeordneten über die Arbeit und formulieren auch ihre Sorgen. Treffpunkt waren diesmal die Räumlichkeiten des Jugendmigrationsdienstes an der Friedrich-Lange-Straße.

Hanimgül Ilhan (2.v.r.) vertrat die AWO bei dem Treffen

Dessen Team ermöglichte bei dieser Gelegenheit Einblick in seine Arbeit. Mit dabei war auch Hanimgül Ilhan, die die Migrationsberatung der Essener AWO vertrat. Einziger Gast aus dem Bundestag war diesmal der SPD-Abgeordnete Dirk Heidenblut (SPD), der ein positives Fazit zog: „Jugendlichen und Erwachsenen wird hier – in guter Kooperation der Dienste – geholfen, das Dickicht der Vorgaben im Zusammenhang mit Arbeits-, Ausbildungs- und Bildungsmöglichkeiten, Anerkennung von Berufsabschlüssen oder Erlangung von Berufsabschlüssen zu durchdringen. Zugleich werden in Deutsch- und Integrationskursen wichtige Grundlagen für das Miteinander in Deutschland vermittelt. Es wäre ganz sicher sinnvoll, die Finanzierung der Dienste langfristig zu sichern und nach Möglichkeit noch weiter auszubauen.“

Der Bundestagsabgeordnete sagte zu, die berechtigten Anliegen der Migrationsfachdienste in die laufenden Haushaltsberatungen des Bundestages wie auch in seine Gespräche mit den jeweils zuständigen Ministerien einfließen zu lassen.

Doch die gesicherte finanzielle Hilfe einer Regelfinanzierung, die sich sowohl Migrationsberatung als auch Jugendmigrationsdienst sehnlich wünschen, wird wegen des föderalen Staatsaufbaus der Bundesrepublik nicht vom Bundestagsabgeordneten und seinen Kollegen auf den Weg gebracht werden können, wie Heidenblut bedauerte: „Für die Überführung von Projekten in eine Regelfinanzierung sind im Anschluss vor allem die Kommunen und Länder zuständig.“

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