Neuer AWO Ortsverein Ernestine hat Arbeit aufgenommen
Sie sind inzwischen eine eingeschworene Gemeinschaft, die gerne etwas zusammen unternimmt. Jetzt haben die aktiven Mitglieder der Essener Arbeiterwohlfahrt aus dem Essener Norden Nägel mit Köpfen gemacht und einen neuen AWO-Ortsverein aus der Taufe gehoben. „Ernestine“ nennt sich dieser Verein nach einer ehemaligen Zeche.


Die Mitglieder treffen sich regelmäßig im Horst-Katzor-Haus der AWO in Stoppenberg. Von den gut 50 Mitgliedern wurde Axel Langer zum Vorsitzenden gewählt, sein Stellvertreter ist Ulrich Strönisch. Dafür, dass die Kasse stimmt, ist die Hauptkassiererin Uta Opper zuständig.
Wie gut der Neugründung funktioniert und welche Aktivitäten entwickelt werden, darüber informierten sich jetzt Bürgermeister Rudi Jelinek, AWO-Geschäftsführer Oliver Kern und das AWO-Kreisvorstandsmitglied Alfred Hullmann bei einem Besuch in Stoppenberg.
Die größte Gruppe im neuen Ortsverein ist der „Club 50 plus“, der bereits seit fünf Jahren besteht. Aktivitäten auf vielen Gebieten haben den Club zusammengeführt. Von gemeinsamen Segway-Ausflügen, Draisinenfahrten, Weihnachtsmarktbesuchen oder Tanzkursen bis zur Planung von Karnevalsveranstaltungen reicht das Spektrum. Geplant wird alles bei den gemütlichen Clubabenden im Horst-Katzor-Haus an der Essener Straße 65-67, die jeden dritten Freitag im Monat stattfinden.
Ein weiterer Schwerpunkt ist der Sport. Eine Gruppe von rund einem Dutzend Spielern hat sich der Jagd nach dem kleinen Ball verschrieben und trifft sich mit dem „Spielertrainer“ Georg Jantzon zum Tischtennis-Spiel.
Schon nach kurzer Zeit hat der neue Ortsverein gute Kontakte zu den Bewohnern der Senioren-Wohnanlage, in deren Gruppenraum man sich trifft, entwickelt. Eine kleine AWO-Strickgruppe fügt mit einigen Bewohnerinnen des Horts-Katzor-Hauses inzwischen Masche an Masche und die kommenden Feste des Hauses im Sommer und Herbst werden gemeinsam mit Bewohnern und der zuständigen Sozialarbeiterin Sonja Wendland geplant.
Das neueste Projekt des noch jungen Ortsvereins nennt sich „Glückskinder“. Dort wo Eltern bei der Alltagsorganisation durch Krankheit oder andere nicht vorhersehbare Umstände an Grenzen stoßen, springen Ersatzomas oder –Opas“ aus dem Ortsverein Ernestine ein.
