Methodentag in der Abteilung Jugend der AWO
Thema: Gesprächsführung bei schwierigen Themen


Jüngst trafen sich die Teams der AWO, des Jugendhilfenetzwerks und des Kindermobils sowie die Kolleg*innen des Arbeitsbereichs Jugendhilfe und Schule, zu einem gemeinsamen Methodentag in den Räumlichkeiten des AWO Zentrum 60 Plus International an der Altenessener Krablerstraße.
„Gesprächsführung bei schwierigen Themen“ stand auf der Tagesordnung und Andreas Klink in seiner Doppelrolle als zuständiger Abteilungsleiter sowie Dozent am „IF Weinheim Institut für systemische Ausbildung und Entwicklung“ nutzte die Zeit von 4,5 Stunden für einen intensiven Überblick über systemische und andere Methoden. „Was macht ein Thema zu einem schwierigen Thema?“, war zunächst die Ausgangsfrage, die in gemischten Kleingruppen beantwortet wurde. Danach gibt es Themen, deren Inhalte per se von vielen Kolleg*innen als schwierig empfunden werden.
Andreas Klink berichtet: „Viel mehr noch sind es allerdings die Rahmenbedingungen und eigenen Haltungen, die ein Thema als schwierig bewerten lässt. Beispielsweise, wenn sich mitten im Gespräch die mir zugewiesene Rolle ändert - vielleicht, weil allen Beteiligten der gemeinsame Auftrag nicht klar geworden ist. Oder wenn ich aus welchen Gründen auch immer meine professionelle Präsenz verliere, wenn mir der Blick auf Ressourcen und die Zukunft abhandenkommt.“
So rücken dann genau diese Aspekte im weiteren Verlauf der Fortbildung in den Fokus. Hier gab es methodische Anregungen, Konzepte wurden vermittelt und immer wieder ging es in kleinen Gruppen in den gemeinsamen Erfahrungsaustausch. Andreas Klink: „Ein insgesamt gelungener Vormittag, der sowohl anschließt an andere Methodentage z.B. zum Thema Auftragsklärung, Zwangskontext oder Emotionen als auch die Vorfreude auf weitere gemeinsame Inhouse-Fortbildungen mit den unterschiedlichen Teams weckt.“