AWO zeigt Flagge gegen Rassismus
Gemeinsam mit vielen Organisationen, Initiativen und Einrichtungen in ganz Deutschland engagiert sich auch die Essener AWO im Rahmen der Internationalen Aktionswochen gegen Rassismus. Am Aktionstag war die Haltung des Essener Kreisverbandes in der nördlichen City weder zu überhören noch zu übersehen.
Mit einem musikalischen Programm, Spielen und vielen Informationen machten die AWO-Aktiven auf dem Viehofer Platz klar, dass ein offenes Herz keinen Rassismus kennt. Trotz der Frühlingskälte blieben viele Passanten stehen, hörten der Band „Menschenrechte“ zu und nutzten die Zeit zu Gesprächen. Die AWO zeigte, dass sie selbst ein gutes Beispiel für Anti-Rassismus ist.
Viele Mitarbeiter, die vor der AWO-Geschäftsstelle buchstäblich Flagge zeigten, haben selbst einen Migrationshintergrund. Das Programm des Vormittags wurde vom Essener AWO Kreisverband gemeinsam mit dem Jugendwerk der AWO entwickelt. So hat die Band „Menschenrechte“ die bei ihrem Auftritt viel Beifall erhielt, ihre Probenräume im Jugendzentrum Schonnebeck, das vom Jugendwerk der AWO betrieben wird.
Auf Interesse stieß auch ein multikulturelles Spiel, bei dem man am Hahnenschrei erkennen muss, aus welchem Land der Vogel stammt. Entwickelt wurde es von Carina Hommel, die im Hauptberuf für die AWO die Parkour-Anlage auf Zollverein betreut.
Die AWO als Kooperationspartnerin der Internationalen Wochen gegen Rassismus, sieht sich in der Pflicht, überall konsequent gegen Rassismus Stellung zu beziehen. Rassismus steht im krassen Widerspruch zu den Werten der AWO. Aufgrund eigener historischer Erfahrungen der demokratischen Grundüberzeugung stellt sich die Arbeiterwohlfahrt nicht nur an diesem Aktionstag gegen jede Vorstellung, die Menschen aufgrund ihrer Herkunft, Hautfarbe oder ihres Glaubens in vermeintlich minderwertige Gruppen einteilt und ausgrenzt.
Auch im Alltag lebt die AWO das Prinzip „Ein offenes Herz kennt keinen Rassismus!“










