AWO kündigt Gründung von KI-Akademie an
Kick-off-Talk zur KI-Woche im Julius-Leber-Haus


Die KI-Woche bei der Essener AWO hat begonnen. Trotz hochsommerlicher Temperaturen konnten sich AWO Vorständin Claudia Osterholt, Vorstandsreferent Philipp Hennen und nicht zuletzt der Wissenschaftliche Botschafter des AWO KI-Kompetenzzentrums „KI mit Herz“, Prof. Dr. Stefan Heineman, über einen gut besuchten Kick-off-Talk im Julius-Leber-Haus in Kray/Leithe freuen. Die wichtigste Botschaft des Abends: Die Essener AWO wird zukünftig verstärkt Lernangebote in Sachen Künstlicher Intelligenz anbieten und diese in einer eigens dafür gegründeten eine KI-Akademie bündeln.
„Allgemein gesprochen, können wir als Menschen mit der rasanten Entwicklung des Themas Künstliche Intelligenz eigentlich gar nicht Schritt halten. Dazu bedarf es Hilfestellung und für die Ausrichtung dieser Hilfe und den Einsatz der Technik KI ist die AWO vorbildlich: Die Werte Freiheit, Gleichheit, Gerechtigkeit, Solidarität und Toleranz sind der Kompass, nach denen das KI-Kompetenzzentrums ,KI mit Herz‘ ausgerichtet ist und auch nach denen sich die Angebote der ,KI-Akademie‘ ausrichten werden“, schlägt Prof. Dr. Stefan Heinemann den Bogen hin zu den Wurzeln der KI-Initiative der Essener AWO: „Technik und Werte zusammenzubringen, das wird nun die Aufgabe,“ schaut er voraus.
Philipp Hennen, Vorstandsreferent der AWO Essen und Mitgründer des Kompetenzzentrums schildert die Richtung, in der nun diese Aufgabe angegangen wird: „Uns geht es auf der einen Seite um unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, diese u.a. fit für die Zukunft zu machen, ihnen mögliche Ängste zu nehmen und einiges mehr. Auf der anderen Seite ist es die Aufgabe der AWO, uns auch um die Menschen zu kümmern, die am Rande stehen. Diesen Menschen Zugang zu den Technologien und das Ausprobieren dieser zu ermöglichen, gehört zu unserem Auftrag. Teilhabe an der Gesellschaft ist schon in heutigen Zeiten und noch viel verstärkter in Zukunft digitale Teilhabe. Das gilt nicht nur für die Bewältigung des Alltags, sondern auch darum zu begreifen, wie unsere Gesellschaft funktioniert und wie demokratische Prozesse ablaufen.“ Vorständin Claudia Osterholt, ebenfalls Mitgründerin von Kompetenzzentrum und Akademie ergänzt: „Eine KI kann erstmal jeder bedienen, wenn er dazu befähigt wird, zumindest zuallermeist. Wir werden Menschen dieses Wissen zu Verfügung stellen und ihre Fähigkeiten schulen, ihnen eine digitale Teilhabe an der Gesellschaft zu ermöglichen.“