„Zuhören. Verstehen. Handeln“: AWO Essen diskutiert Rassismus und Solidarität
Veranstaltung im Rahmen der Internationalen Wochen gegen Rassismus der Familienbildung in Frohnhausen

Unter dem Motto „Zuhören. Verstehen. Handeln“ hat die AWO Essen jüngst im Rahmen der Internationalen Wochen gegen Rassismus eine Dialogveranstaltung in der Familienbildungsstätte beim AWO Ortsverein Essen West am Standort Frohnhausen an der Dahnstraße organisiert. Im Mittelpunkt stand der Austausch zwischen Mitarbeiter*innen der AWO und Teilnehmer*innen eines Integrationskurses über persönliche Rassismus-Erfahrungen – von Alltagsdiskriminierung bis hin zu verbalen und körperlichen Angriffen.
Die Betroffenen berichteten von Ungleichbehandlungen aufgrund ihrer Herkunft, Hautfarbe, Religion oder mangelnder Deutschkenntnisse. Trotz der emotionalen Belastung durch solche Erlebnisse zeigten sich die Anwesenden entschlossen, gemeinsam Lösungswege zu finden. Im Anschluss wurden konkrete Handlungsmöglichkeiten für Opfer und Zeug*innen rassistischer Übergriffe aufgezeigt. Zudem informierten die Veranstalter*innen über Beratungsstellen und Antidiskriminierungsangebote in der Region.
Ein besonderer Höhepunkt war die abschließende Aktion: Die Teilnehmer*innen formulierten auf Karten ihre Wünsche für eine rassismusfreie Gesellschaft. Der häufigste Appell: „Wir wollen in Sicherheit und Frieden zusammenleben – ohne Rassismus.“
Die AWO Essen betont, dass der Dialog ein wichtiger Schritt sei, um Sensibilität zu schaffen und Solidarität zu stärken. Die Veranstaltung reiht sich ein in die bundesweiten Aktionen der Internationalen Wochen gegen Rassismus, die noch bis zum 29. März andauern.