Förderung von Kulturprojekten von Migrant*innen im Essener Westen

Infoveranstaltung für Migrant*innenorganisationen

Im Bild (v.l.n.r.): Hamit Avdo (Lokhar e Dhuk), Kenneth Najeme (Afrika Kultur und Wohlfahrt e.V.), Rosa Kneisel (Museum Folkwang), Fatmanur Kalkan (JHE gGmbH), Bianca Klingbeil (Hüttmannschule), Stefanie Wölk (Gesamtschule Bockmühle), Christian Uhl (Städt. Stabstelle Integration), Nuray Toramen (DITIB Altendorf), Oktay Sürücü (Essener Verbund der Immigrantenvereine e.V.), Fatma Bilgi (Uni Duisburg-Essen), Keewan Othman (Plan B/Vielfalt im Ruhrgebiet), Sultan Daǧdeviren (Gesamtschule Bockmühle), Jutta Pentoch (SPD), Despina Paraskevoudi-Wilbert (Diakoniewerk Essen), Çaǧla Sorgun (AWO Essen), Falk Kraemer (Stadtteilbüro M.56). Foto: Netzwerk

Sind Sie Mitglied in einem Verein oder einer gemeinnützigen Organisation und möchten Sie die Kulturaktivitäten in Ihrem Stadtteil fördern? Oder sind Sie Künstler*in und haben eine Projektidee, bei der Sie als Künstler*in tätig werden möchten? Dann können Sie die bezirkliche Kulturförderung des Kulturamtes Essen in Anspruch nehmen! Das ist wohl eine der wichtigsten Botschaften aus dem jüngst vergangenen Treff des Netzwerks Migrant*innenorganisationen (MO) im Bezirk III (Altendorf, Frohnhausen, Holsterhausen).

Jutta Pentoch, Kulturbeauftragte der Bezirksvertretung III, informierte die Migrant*innenorganisationen (MO) und weitere Interessierte über die Fördermöglichkeiten im Rahmen des Netzwerks Migrant*innenorganisationen (MO) im Bezirk III Essen-West. Die Veranstaltung fand am 17. Februar im M.56 in Frohnhausen statt. Ziel war es, die MO zu informieren, zu motivieren und zu unterstützen.

„In Essen gibt es viele Kultureinrichtungen mit tollen Angeboten. Mit der bezirklichen Kulturförderung möchten wir diese noch näher zu den Menschen bringen. Kultur macht die Stadtteile lebenswert“, so Jutta Pentoch. Sie betont, dass sie sich über jeden Antrag freue. 

Die bezirkliche Kulturförderung ist an bestimmte Richtlinien gebunden. Ein Antrag ist notwendig, und bei Genehmigung muss ein Verwendungsnachweis eingereicht werden. Pro Antrag können maximal 750 € bewilligt werden, so dass bis zu 16 Anträge pro Jahr gefördert werden können. Jede Institution darf nur einen Antrag stellen, und mindestens 20 % der Gesamtkosten des Projekts müssen aus Eigenmitteln finanziert werden. Für weitere Informationen: https://www.essen.de/leben/kultur_/foerderung/bezirkliche_kulturfoerderung_.de.html

Rosa Kneisel, Volontärin im Bereich „Die Kulturen der neuen Stadtgesellschaft“ im Museum Folkwang, nahm ebenfalls teil und betonte, dass das Museum Kooperationen zur Förderung von Kulturprojekten in den Stadtteilen unterstütze.

Die Netzwerkveranstaltungen werden in Zusammenarbeit mit den Essener Integrationsagenturen der AWO und des Diakoniewerks, dem Essener Verbund der Immigrantenvereine e.V. und der städtischen Stabsstelle Integration im Bezirk III organisiert. 

Autor*in Netzwerk Migrant*innenorganisationen Bezirk III / Grenz
Interesse geweckt? Wir freuen uns auf Sie!