AWO gratuliert Ingrid Kraemer zur Bundesverdienstmedaille

Vorsitzende im Ortsverein Freisenbruch ausgezeichnet

Eine besonders angenehme Aufgabe erwartete jüngst den AWO Vorsitzenden Klaus Johannknecht, Geschäftsführer Oliver Kern und seinen Stellvertreter Philipp Hennen. Sie überbrachten einen Strauß Blumen und viele Glückwünsche an die AWO Vorsitzende in Freisenbruch, Ingrid Kraemer. Kurz zuvor hatte sie von Oberbürgermeister Thomas Kufen die Verdienstmedaille der Bundesrepublik Deutschland für ihr ehrenamtliches Engagement überreicht bekommen. Die Verdienstmedaille gehört zur Familie der Bundesverdienstkreuze.

„Wir freuen uns über alle Maßen, dass ein Mitglied unserer großen AWO Familie mit dieser besonderen Auszeichnung bedacht worden ist. Ingrid Kraemer ist seit vielen Jahren wichtige Ansprechpartnerin für viele Menschen in Freisenbruch und hat die Bundesverdienstmedaille mehr als verdient“, unterstreicht Klaus Johannknecht. Phillipp Hennen: „Wir sind stolz darauf, Mitstreiter*innen wie Ingrid Kraemer zu haben.“ Geschäftsführer Oliver Kern ergänzt: „Ohne Menschen wie Ingrid Kraemer wäre die AWO gar nicht vorstellbar. Sie steht vorbildhaft für soziales Engagement genau dort, wo es die Menschen brauchen: in den Stadtteilen.“ Seit 2005 ist Ingrid Kraemer Mitglied bei der AWO in Freisenbruch, drei Jahre später startete sie ihr ehrenamtliches Engagement. Mit Eintritt in den Ruhestand im Jahr 2010 widmete sich die ehemalige Leiterin einer Rechnungsabteilung eines Industriekonzerns ganz ihren ehrenamtlichen Beschäftigungsfeldern.

Ingrid Kraemer selbst war einigermaßen perplex, als sie von der Stadt von ihrer bevorstehenden Ehrung erfuhr. „Da war ich erstmal sprachlos. Ich engagiere mich zwar hier in einem Ehrenamt, aber mehr auch nicht. Andere Menschen leisten doch viel mehr“, sagt die gebürtige Gelsenkirchenerin, die ihr ganzes Leben in Essen verbracht hat. Aller Bescheidenheit von Ingrid Kraemer zum Trotz, hat sie in ihrem rund 13-jährigen ehrenamtlichen Wirken in Freisenbruch viel bewegt; als Spaziergangspatin; als Leiterin des Seniorenclubs, als Organisatorin zahlreicher Tagesfahrten und Urlaubsreisen für Senior*innen; als stellvertretende Vorsitzende des AWO Ortsvereins seit 2010 und drei Jahre später als Vorsitzende mit allen verwaltenden und repräsentativen Tätigkeiten, die damit verbunden sind; und vor allem als unermüdliche Ansprechpartnerin und Helferin für ihre Senior*innen bei deren Schwierigkeiten.

Wenn überhaupt irgendwo, dann liegt hier in heutigen Corona-Zeiten so etwas wie ein Wermutstropfen für Ingrid Kraemer: „Wir versuchen derzeit, Kontakt zu unseren Leuten zu halten, wie es irgendwie geht. Ich wünsche mir sehr, dass wir unsere ,normale‘ Arbeit endlich wieder aufnehmen und für die Menschen da sein können.“

Autor*in Markus Grenz
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