„Tor für Demokratie“: 896 Euro für „Kick Racism Out“ des AWO Fanprojektes Essen

Interne Aktion des AWO Kreisverbandes Essen anlässlich der Fußball-Weltmeisterschaft

Grafik: Grenz, KI/AWO Essen

Neun Tore – auch wenn die Bilanz der jüngst beendeten Fußballweltmeisterschaft für die deutsche Nationalmannschaft nicht gerade berauschend ausgefallen ist, so ist sie für den AWO Kreisverband Essen und das Thema „Demokratie“ im Besonderen ein echter Kantersieg. Insgesamt 896 Euro sind durch die betriebsinterne Aktion „Tor für Demokratie“ zusammengekommen. Das Geld wird nun dem AWO-Fanprojekt Essen und dessen Projekt „Kick Racism Out“ zur Verfügung gestellt.

Angesprochen waren die Mitarbeitenden sowie das Präsidium des Kreisverbandes. Wenn man möchte, so kann man pro Tor eine frei wählbare Summe spenden. Und dieser Matchplan ist aufgegangen. Sowohl eher defensive als auch offensive Spielernaturen „kickten“ mit, die Summen pro Tor bewegten sich zwischen einem und 30 Euro.

„Kick Racism Out“ versteht sich als sportpädagogisches Angebot zur Prävention von Rassismus und Fremdenfeindlichkeit und bietet Essener Schüler*Innen im Alter von 10 bis 13 Jahren die Möglichkeit einer besonderen, außerschulischen Lernerfahrung. Das verbindende, integrative Element des Mannschaftssports – ein fairer sportlicher Wettkampf gelingt nur im Miteinander – stellt die zentrale Botschaft dar. Die Ausgrenzung Einzelner, verbale sowie physische Gewalt und Ressentiments in unserer Gesellschaft und speziell im Sport haben weder Platz noch Daseinsberechtigung: Das ist das übergeordnete Ziel von „Kick Racism Out“ des AWO-Fanprojektes.

Wir danken allen Mitspieler*innen ganz herzlich für Euren tollen Einsatz!!

Autor*in Markus Grenz
Interesse geweckt? Wir freuen uns auf Sie!