120 Gäste beim 50. Geburtstag des AWO Ortsvereins Essen Ost

Besondere Auszeichnung für den AWO Ehrenvorsitzenden Klaus Johannknecht

Ein voll besetztes Bürgerhaus Oststadt in Freisenbruch mit 120 Gästen, darunter die Ehrengäste Oberbürgermeister Thomas Kufen, Bezirksbürgermeisterin Stefanie Kuhs und der Bundestagsabgeordnete Ingo Vogel, dazu der Präsidiumsvorsitzende der AWO Essen Klaus Persch mit weiteren Präsidiumsmitgliedern und der komplette Vorstand des AWO Kreisverbandes Essen: Die Feier zum 50. Geburtstag des AWO Ortsvereins Essen Ost (ehemals Oststadt) wurde dem besonderen Anlass gerecht und sparte nicht mit Superlativen. Ein Höhepunkt war sicherlich die besondere Ehrung des AWO Ehrenvorsitzenden Klaus Johannknecht zum 50. Jubiläum seiner AWO Mitgliedschaft.

„50 Jahre AWO in der Oststadt bedeutet 50 Jahre Dienst am Menschen. Ich danke allen Menschen hier, ob ehrenamtlich oder hauptamtlich, für ihren Einsatz für den Stadtteil“, unterstrich Oberbürgermeister Thomas Kufen, der für den Ortsverein eine gerahmte Urkunde als Anerkennung für die geleistete Arbeit mitgebracht hatte. Der AWO Präsidiumsvorsitzende Klaus Persch sagte: „Danke für Euer Engagement! Ihr habt unzähligen Menschen hier geholfen.“ Die langjährige Vorsitzende und aktuelle stellvertretende Vorsitzende Ingrid Kraemer stellte fest: „In den vergangenen Jahren hat sich hier vieles verändert, nur wir nicht. Menschen, die einen Verein voranbringen wollen, die mit anpacken und hier ihre Heimat gefunden haben: Diese Menschen sind der Ortsverein Essen Ost.“

Noch feierlicher wurde die Auszeichnung des AWO Ehrenvorsitzenden Klaus Johannknecht für seine 50-jährige Mitgliedschaft. AWO Vorstand Oliver Kern nutzte die Gelegenheit für eine ganz persönliche Danksagung an den langjährigen Vorsitzenden der AWO Essen und Träger des Bundesverdienstkreuzes. „50 Jahre Engagement ist nicht nur eine lange Zeit, sondern ein außergewöhnliches Lebenswerk. Es steht für unzählige Gespräche, Entscheidungen, Begegnungen, für Mut, Beharrlichkeit und für den festen Willen, sich niemals damit abzufinden, wenn Menschen übersehen, benachteiligt oder allein gelassen werden. Du hast wichtige Impulse gesetzt und die Entwicklung unserer Organisation maßgeblich mitgestaltet. Du hast viel bewegt. Du hast Verantwortung übernommen. Du hast Spuren hinterlassen. Und für mich bist Du ein väterlicher Freund.“ Als erster Preisträger überhaupt bekam er die „AWO Nadel für den Verband mit Herz“, kurz gesagt die „Herzensnadel“ der AWO Essen, verliehen.

Und gefeiert wurde auch, und wie. Das „Gute Laune Duo“ spielte auf und brachte den ganzen Saal zum Beben. Kaum jemand hielt es auf den Sitzen, als die stellvertretende Vorsitzende Ingrid Kraemer zur Polonaise aufrief. So muss ein 50. Geburtstag sein!

Der Vorstand des Ortsvereins Oststadt und der Kreisverband Essen dankt allen Helfer*innen, die diese Feier möglich gemacht haben.

Autor*in Markus Grenz
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