Zweiter Teil des syrischen Kochbuchs aus dem Julius-Leber-Haus erschienen

Das erste syrische Kochbuch aus dem Julius-Leber-Haus der AWO ist inzwischen vergriffen – jetzt ist das zweite Buch mit Rezepten und Geschichten der kochbegeisterten syrischen Frauen erschienen. Unter dem Titel „Gutes Essen kennt keine Grenzen“ findet man in dem 20-seitigen Werk wieder eine Mischung aus Original-Rezepten der vor Krieg und Verfolgung aus Syrien geflohenen Frauen und Geschichten, wie die Köchinnen und ihre Familien in ihrer neuen Heimat Essen inzwischen den Alltag meistern. Ab sofort kann man das Buch mit den rund ein Dutzend Rezepten im Julius-Leber-Haus der AWO, Meistersingerstraße 50, und in der Geschäftsstelle der AWO am Holsterhauser Platz 2 bekommen.

Alle Rezepte sind vielfach erprobt, denn die Kochbuch-Autorinnen gehören mit ihren regelmäßigen Kochkursen inzwischen zum „Lehrpersonal“ des Julius-Leber-Hauses. Dort, im Bürgerhaus der AWO begann auch mit einem Sprachkurs die Geschichte, wie sie Essen als neue Heimat zu lieben lernten und anderen die Küche ihrer alten Heimat schmackhaft machten. Wie gut die geflüchteten Frauen und ihre Familien die Sprachbarriere inzwischen überwunden haben, lässt sich besonders deutlich an den Geschichten der Kinder in dem neuen Kochbuch ablesen. Die meisten von ihnen haben inzwischen eine erfolgversprechende Gymnasialkarriere gestartet.

Eine gute Gelegenheit, eines der Syrischen Kochbücher aus der Hand der Köchinnen zu bekommen, bietet sich beim nächsten syrischen Büffet, das am 6.Februar von 9 bis 12 Uhr im Julius-Leber-Haus stattfindet. Auch wenn die Bücher kostenlos abgegeben werden, freut man sich im „Julius“ über eine Spende für verschiedene Projekte des Hauses.

Das Buch entstand nach einer Idee von Jürgen Zips-Zimmermann, Leiter des Julius-Leber-Hauses. Für Redaktion, Texte und Fotos waren Nevem Khattab, Dania Shehabi und Peter Marnitz verantwortlich. Für Gestaltung und Layout sorgte Joshe Riedl.

Das Projekt wurde gefördert durch die Allbau-Stiftung und die Alfred-Krupp und Friedrich-Alfred-Krupp-Stiftung

Autor Peter Marnitz
Interesse geweckt? Wir freuen uns auf Sie!