Überruhr stand wieder ganz im Zeichen des Kindervergnügens

Die Kinder ließen sich nicht beeindrucken, sie vergnügten sich weiter beim Dosenwerfen, an der Kisten-Rollbahn oder auf der AWO-Hüpfburg, als Thomas Kutschaty das Kinderfest im Ludwig-Kessing-Park in Überruhr offiziell eröffnete. Der Essener SPD-Vorsitzende und Oppositionsführer im Landtag war trotz engen Terminkalenders zu der von der SPD, der AWO dem VKJ und anderen Partnern veranstalteten Fest gekommen, bot sich ihm als Schirmherrn der Veranstaltung die Möglichkeit, in lockerer Runde Gespräche mit den Eltern der spielenden Kinder und den vielen ehrenamtlichen Helfern zu führen.

Als einer der ersten begrüßte ihn AWO-Geschäftsführer Oliver Kern, der gleich in dreifacher Funktion auf dem Fest, das im Laufe den Nachmittages rund 1500 Kindern Spaß bereitete, unterwegs war. Als Mitglied des AWO Ortsvereins Überruhr, als Vorsitzender des Vereins Bürgertreff Überruhr und schließlich als stellvertretender Vorsitzender des Überruhrer SPD-Ortsvereins war er überall zu finden, wo eine helfende Hand benötigt wurde. Sein Stammplatz war schließlich an der Getränketheke, wo er am Zapfhahn als Durstlöscher aktiv war.

Langsam füllte sich bei strahlendem Sommerwetter die Spielwiese im Park und an den verschiedenen Attraktionen sammelten sich die Jungen und Mädchen der Ruhrhalbinsel. Einmal sich von freundlichen Ordnungshütern ans Steuer eines Polizeiwagens heben lassen, von der lustigen Clownin eine Luftballon-Figur bekommen oder mit Mama und Papa gemütlich Kuchen essen, die Kinder lachten mit der Sonne um die Wette.

Die Erwachsenen nutzten die Gelegenheit, mit Thomas Kutschaty und vielen anderen örtlichen SPD-Politikern Gespräche zu führen und aktuelle Themen zu diskutieren. Ein wichtiges Thema für viele Eltern war die Situation in Kita und Schule, die dringend verbessert werden müsse. Dem stimmte auch AWO-Kreisvorsitzender Klaus Johannknecht zu, der die Ursache der Probleme in einer weiter fortschreitenden Spaltung zwischen Arm und Reich sieht.

Den Kindern waren die Probleme der „Großen“ an diesem Nachmittag in Überruhr egal, sie hatten einfach ihren Spaß und konnten sich nur schwer von den vielen Spielmöglichkeiten trennen. Ein Trost war für manche ein Preis von der Tombola, die mit vielen Gewinnen für fröhliche Gesichter bei den Losbesitzern sorgte.

Autor Peter Marnitz
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