Über 300 Pakete voller Weihnachtsfreude

Inzwischen ist es zur guten Tradition geworden, dass der Freundeskreis um Ricarda Stauder und Katrin Rödermund schon früh mit den Weihnachtsvorbereitungen beginnt. Schließlich haben sich die Freundinnen und ihre Familien wieder vorgenommen, zusammen mit dem Jugendhilfe-Netzwerk der AWO, Kindern aus finanziell nicht so gut aufgestellten Familien in der Weihnachtszeit eine Freude zu bereiten. Über dreihundert individuell gepackte Pakete wurden jetzt dem Team von Thomas Rüth und Lisa Pferdekämper vom Jugenhilfe Netzwerk der AWO in Katernberg übergeben.

Auf dem Bild (v.l.):Katrin Rödermund, Ricarda Stauder, Thomas Rüth. Lisa
Pferdekämper

Schon seit einigen Jahren sorgen Ricarda Stauder, die zur Eignerfamilie der gleichnamigen Brauerei gehört, und ihre Freundin Katrin Rödermund zu Ostern und in der Weihnachtszeit mit persönlichen Geschenken für Freude bei Familien im Essener Norden. Partner der Initiative ist von Anfang an das Jugendhilfe-Netzwerk der AWO, das für die gerechte Verteilung der Pakete sorgt.

Für die emsigen Paket-Packerinnen, in diesem Jahr unterstützten noch 17 Freundinnen die Aktion von Ricarda Stauder und Katrin Rödermund, ist es wichtig, sich persönlich zu engagieren und Solidarität zu zeigen. Schon von Anfang an, so Ricarda Stauder, wurden auch die Familien mit einbezogen: „Unsere Kinder sollten lernen, mit anderen zu teilen und von ihrem Spielzeug etwas für andere abzugeben.“ Das war nicht immer ein leichter Lernprozess, wenn es zum Beispiel darum geht, auf ein Lieblingsspielzeug zu verzichten. Kinder aus den beteiligten Familien trennten sich von gut erhaltenem und unbeschädigtem Spielzeug, das ihre Mütter dann sichteten, katalogisierten und nach Altersgruppe und Geschlecht sortierten. Dazu kam natürlich noch vieles, das für diesen Zweck gekauft wurde.

Jedes Paket erhielt eine Nummer und die AWO eine komplette Liste, damit die Geschenke auch passend für die entsprechenden Empfänger ausgesucht werden können. In der umfangreichen Liste mit 310 Positionen fehlten auch nicht die möglichen Alternsangaben der jeweiligen Empfänger.

Autor Peter Marnitz
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