Quartiersmanagerin verabschiedet sich vom Grünen Norden Katernberg

Dass aus einer Problemsiedlung nördlich der Zollvereinstraße das Vorzeigeprojekt „Grüner Norden Katernberg“ wurde, daran hat die AWO Sozialarbeiterin Souad Zenzoul einen entscheidenden Anteil. Sie baute das Projekt, das unter anderem Mieter und Vermieter in einen Dialog brachte und die Bewohner ertüchtigte, gemeinsam ihre Interessen zu vertreten, von Anfang an mit auf.

Souad Zenzoul (v.l.) verabschiedet sich von Referatsleiter Frank Bente und Thomas Rüth, Leiter des Jugendhilfe-Netzwerks der AWO.

Als Mitarbeiterin des Jugendhilfe-Netzwerks der AWO übernahm sie in den letzten Jahren die Rolle der Quartiersmanagerin. Viel Lob für ihren hohen persönlichen Einsatz erhielt Souad Zenzoul jetzt, als sie aus privaten Gründen von der Essener AWO und von Katernberg verabschiedete. Sie wird in ihrer Heimatstadt eine neue Aufgabe übernehmen.

Bei einer kleinen Abschiedsfeier auf dem Gelände des Jugendhilfe-Netzwerks der AWO in Katernberg stellten die Wegbegleiter noch einmal heraus, mit welchem Engagement Souad Zenzoul am Erfolg des Projektes beteiligt war. AWO Referatsleiter Frank Bente und Thomas Rüth als Leiter des Jugendhilfe-Netzwerks bedauerten sehr, eine Kollegin zu verlieren, die mit so viel Herzblut an ihre Aufgaben herangegangen sei. Souad Zenzoul selbst betonte, dass sie auch mit einem weinenden Auge Abschied nehme: „Es ist keine Entscheidung gegen das Projekt, sondern es ergab sich etwas, das persönlich besser passt. Für mich war das nie nur ein Job. Ich wünsche mir, dass das meine Nachfolgerin oder mein Nachfolger auch so sieht.“

 

Autor Peter Marnitz
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