Neue Übungspuppe lächelt angehende Altenpflegerinnen und Altenpfleger an

Frau Lauen lächelt unentwegt, denn sie hat einen neuen Job. „Frau Lauen“ ist der Name der nagelneuen Pflegepuppe, mit der Schülerinnen und Schüler des Bildungsinstituts Altenpflege der AWO (BAA) lernen, wie man ältere, hilfsbedürftige Menschen fachgerecht pflegt.

Die angehenden Altenpflegerinnen und Altenpfleger, die in der AWO-Schule an der Peterstraße auf ihren anspruchsvollen Beruf vorbereitet werden, üben die richtigen Handgriffe meist anhand von realen Fallbeispielen an der geduldigen  Puppe. Und in einer der ersten Behandlungssituationen hieß die zu pflegende Dame eben „Frau Lauen“, ein Name den das geduldige Übungsobjekt seitdem trägt.

Die Pflegepuppe ist technisch auf dem neuesten Stand, sie ist bereit für Übungen von der Zahn- bis zur Fußpflege. Selbst auf Situationen nach einem Luftröhrenschnitt oder bei Versorgung eines Magen- oder Blasenreservoirs ist die realistisch gestaltete Puppe eingerichtet. Die Anschaffung der neuen Puppe war notwendig geworden, da die Vorgängerin im Laufe der Zeit buchstäblich unter Ausfallerscheinungen litt.

Nur durch die aktive Unterstützung der Sparkasse Essen aus Mitteln von „PS sparen und gewinnen“ war es möglich, die Pflegepuppe zeitnah für den Unterricht am Bildungsinstitut Altenpflege der AWO Essen zur Verfügung zu stellen. Ulrike Münkel, Leiterin des BAA, bedankt sich ausdrücklich für die Unterstützung: „Diese Hilfe gilt Menschen, die sich für einen sehr verantwortungsvollen Beruf ausbilden lassen, der ein hohes Maß an Fachkenntnissen und persönlichem Einsatz verlangt.“

Auch nach den ersten Behandlungsübungen durch den neuen Ausbildungsjahrgang hat Frau Lauen ihr Lächeln nicht verloren.

Autor Peter Marnitz
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