Kita an der Tuttmannschule feierte 25. Geburtstag

Das kann man wirklich zuverlässig nennen. Seit 25 Jahren besteht die AWO Kita an der Tuttmannschule im selben Gebäude, seit dem ersten Tag kümmern sich hier vier Mitarbeiterinnen um die Jungen und Mädchen und seit einem Vierteljahrhundert ist das Lied, in dem die Affenbande eine Kokosnuss sucht, an der Spitze der Kita-Hitparade. Ursula Heß, die seit dem ersten Tag die AWO Kita an der Grabenstraße leitet, versicherte den Gästen des Jubiläumsfestes, das dieser Mitsing- und Mitspiel-Klassiker tatsächlich von den Kindern ausgesucht wurde, und das nicht, um an alte Zeiten zu erinnern.

Ob sie wollten oder nicht, die Besucher des Festes ließen sich von der guten Laune der singenden Kinder anstecken und machten bei den schauspielerischen Einlagen, die manches Lied den Sängern abverlangte, gerne mit. Da wurden der AWO-Kreisvorsitzende Klaus Johannknecht, Awo Geschäftsführer Oliver Kern und Andreas Lischka, Leiter der AWO Kita gGmbH, wieder ganz jung und schlossen sich der suchenden Affenbande an.

So begann das Fest mit viel Fröhlichkeit, von der sich auch Friedhelm Balke und Willi Heimann vom AWO Ortsverein Stoppenberg, die zum Gratulieren gekommen waren, beeindrucken ließen.

Während sich die Jungen und Mädchen im grünen Gartenbereich von einem bunten Clown verzaubern ließen, nahm Kita-Leiterin Ursula Heß einen unerwarteten Gast in den Arm. Anna Katharine Berndt, gehörte zur ersten Kinder-Generation die in der damals ganz neuen AWO-Kita betreut wurde. Die heute 28-jährieg erinnert sich noch gern an ihre Tage in dem zur Kita umgebauten Schulgebäude: „Es war eine sehr schöne und glückliche Zeit hier. Ich habe mich richtig wohlgefühlt!“

Gemeinsam schwelgten Kita-Leiterin und das ehemalige Kita-Kind noch in Erinnerungen und schlossen sich dann den vielen Müttern, Vätern, Nachbarn und Freunden der AWO-Kita an, die sich am Grill und am bunten Büfett  mit den selbstgemachten Dips verwöhnen ließen. Zu Abschied hinterließ jeder Gast noch auf der „Gästebuch-Weltkugel als Gruß seinen bunten Fingerabdruck.

 

Auch nach 25 Jahren immer noch ungewöhnlich ist der Standort der dreigruppigen Kita, in der heute 53 Jungen und Mädchen singen, spielen, lachen und weinen. Die AWO-Kita arbeitet in einem Schulkomplex, in dem auch heute noch unterrichtet wird. Zurzeit sind es die vierten Klassen der Tuttmannschule, die sich an diesem zweiten Standort der Schule an der Grabenstraße auf den Übergang in weiterführende Schulen vorbereiten. In der Anfangszeit der Kita waren im zweiten Gebäudetrakt eine Haupt- und eine Förderschule untergebracht.

Heute kümmern sich 12 Mitarbeiterinnen um das Wohlergehen und die Entwicklung der Kinder in einer U3- und zwei Ü3-Gruppen.

Autor Peter Marnitz
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