Die AWO wird geimpft

Ein kleiner Einblick ins Haarzopfer Marie-Juchacz-Haus

Endlich ist es soweit: Der Impfstoff gegen das Corona-Virus ist zugelassen und die ersten Menschen können sich nun schützen lassen. Ganz vorne in der Liste derer, die nun in den „Genuss“ des Wirkstoffs kommen, sind die Senior*innen und Pflegekräfte. Doch wie läuft sie ab, die Impfung gegen das gefährliche Virus? Tanja Schaarschmidt vom Zentralen Sozialen Dienst im Seniorenzentrum Marie-Juchacz-Haus in Haarzopf gewährt hier einen Einblick. Pünktlich am 31. Dezember ging’s los.

 

„Auch unser Haus hatte das Privileg erhalten, die Bewohner*innen und Mitarbeiter*innen impfen zu lassen. Vor dem Impftermin war natürlich noch eine ganze Menge vorzubereiten. Die Bewohner*innen, ihre Angehörigen und natürlich auch die Mitarbeiter*innen mussten benachrichtigt werden, um die Einwilligungen zur Impfung zu unterschreiben, Anamnesebögen mussten ausgefüllt und die Ausweise und Impfausweise zusammengesucht und kopiert werden.

Doch zu einem Impftermin braucht man natürlich nicht nur den dringend ersehnten Impfstoff, sondern auch jemanden, der diesen verabreicht. Für unser mobiles Impfteam standen Herr Dr. Christian Schilf, Frau Dr. Vera Ullrich und Herr Dr. Christoph Arenz zur Verfügung. Unterstützt wurden sie tatkräftig durch das Notfallteam Britta Berns-Eggert, Elisabeth Schlenkhoff, Peter Ullrich und Svenja Schüssler.

Planmäßig sollte es um 12.30 Uhr mit der 3. Etage losgehen, doch zur Freude aller, war schon um kurz vor 11 Uhr alles bereit, sodass wir über eine Stunde früher mit dem Erdgeschoss beginnen konnten. Die zu impfenden Bewohner wurden von den Kolleg*innen der Etage nacheinander in den Saal gebracht, die Einwilligung und der Anamnesebogen von den Ärzten gelesen und unterschrieben und mit einem kleinen Pieks war es dann auch schon erledigt. Mutig und mit gutem Beispiel voran schritten Einrichtungsleitung Andreas Möller und Pflegedienstleitung Andreas Sümnik, danach folgten der Reihe nach die Bewohner*innen und Mitarbeiter*innen des Hauses. Nach 15 Minuten im extra eingerichteten Ruheraum, verließen die Bewohner des Maries den Saal mit den Worten: „So schlimm war es ja gar nicht!

Wir danken all unseren Helfer*innen und natürlich allen Mitarbeiter*innen, die an diesem Silvester mit angepackt haben, um die Impfungen so gut durchführen zu können!“

Autor Tanja Schaarschmidt/Markus Grenz
Interesse geweckt? Wir freuen uns auf Sie!