Black Week startet: AWO und Essener AG Wohlfahrt setzen Zeichen beim Firmenlauf

600 Starter*innen beim Firmenlauf am Mittwoch gegen den Ausverkauf der sozialen Landschaft

Setzen beim Essener Firmenlauf ein Zeichen gegen den sozialen Ausverkauf in NRW: Philipp Hennen (Referent des Vorstands AWO Essen), Claudia Osterholt (Vorständin AWO Essen) und Oliver Kern (Vorstand AWO Essen). Foto: Grenz/AWO Essen

Die Unsicherheit über die Zukunft sozialer Dienstleistungen in NRW ist so groß wie nie. Deshalb ruft die Freie Wohlfahrtspflege NRW noch bis zum kommenden Freitag, 14. Juni, zur „Black Week. Gegen den Ausverkauf der sozialen Landschaft in NRW“. Die AWO und viele Partner*innen aus Essen sind dabei und setzen beim Essener Firmenlauf am kommenden Mittwoch ein starkes Zeichen.

Insgesamt rund 600 Starter*innen gehen zu diesem Anlass mit schwarzen Accessoires an den Start. 50 Starter*innen der Essener AWO und noch einmal 40 Läufer*innen aus dem Bezirksverband Niederrhein werden mit schwarzen T-Shirts und der Aufschrift „Gehen hier bald die Lichter aus?“ die rund fünf Kilometer lange Laufstrecke unter die Turnschuhe nehmen. Zusätzliche wird noch auf die Hashtags #nrwbleibsozial und #blackweek hingewiesen. Die mehr als 500 Mitarbeitenden aus den Mitgliedern der Essener AG Wohlfahrtspflege (AWO Kreisverband Essen, Caritasverband für die Stadt Essen, der Paritätische Essen, Deutsches Rote Kreuz Essen, Diakonie Essen und die Jüdische Gemeinde) tragen als Zeichen des Protestes schwarze Schweißbänder. 

Die engagierten Läufer*innen wollen augenfällig hinweisen auf die Missstände und Druck auf die Entscheidungsträger ausüben, damit die Bedingungen ihrer Arbeit nachhaltig verbessert werden – und in Essen nicht die Lichter ausgehen.

Autor*in Markus Grenz
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