AWO-Geschäftsstelle zieht in diesen Tagen vom Pferdemarkt zu den Cranachhöfen

Es ist schon etwas Besonderes, wenn eine komplette Geschäftsstelle umzieht. Zur Zeit meistern die rund 100 Beschäftigten des Essener AWO Kreisverbandes den Kraftakt. Hunderte von Umzugskartons müssen am Pferdemarkt ein- und am neuen Standort am Holsterhauser Platz 2 wieder ausgepackt werden. Jeder fasst mit an, auch der Geschäftsführer Oliver Kern hat eine „tragende Rolle“. Kurz vor dem 100. Geburtstag der Essener Arbeiterwohlfahrt startet so im Gebäudekomplex Cranachhöfe eine neue Ära.

Bereits vor Monaten wurden die Verträge über die Anmietung von rund 2500 Quadratmetern Bürofläche mit der Allbau GmbH unterschrieben. Vorstand und Geschäftsführung des Essener AWO Kreisverbandes waren sich einig, dass ein moderner Sozialverband über zeitgemäße, moderne und ökologisch ausgewogene Büroräume verfügen muss. „Das ist am alten Standort in einem denkmalgeschützten Gebäude nur mit einem erheblichen Aufwand möglich. Unsere Kraft und Energie konzentrieren wir lieber auf unsere eigentlichen sozialen Aufgaben, statt eine personell und finanziell aufwändige Renovierung zu stemmen“, begründen der  AWO-Kreisvorsitzende Klaus Johannknecht und AWO Geschäftsführer Oliver Kern den Umzugsbeschluss.

Alle rund 100 AWO-Mitarbeiter der AWO Geschäftsstelle, des Jugendwerks und der Schuldnerhilfe Essen  richten sich in diesen Tagen am neuen Standtort in der Holsterhauser Mitte ein und nehmen mit neuem Elan in den modernen Büroräumen ihre Arbeit auf.

In 2,5 Büroetagen, die die AWO zum größten Mieter in den Cranachhöfen machen, arbeiten bald alle Abteilungen und Bereiche, die bisher in der nördlichen City untergebracht waren. Von der Buchhaltung, Personalabteilung und der Geschäftsführung bis zur stationären und ambulanten Seniorenarbeit, der Familienbildung, dem Paul-Gerlach-Bildungswerk, dem Betriebsrat, der AWO Kita gGmbH bis zur Mitgliederbetreuung haben alle Bereiche neue und moderne Büroräume bezogen. Auch für den Publikumsverkehr stehen bald helle und freundliche Wartezonen zur Verfügung. Am 11. November wird die Arbeit am neuen Standort wieder regulär aufgenommen.

 

Autor Peter Marnitz
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