AWO Geschäftsführer Oliver Kern sieht in aktuellem Tarifabschluss eine faire Lösung

Die AWO in Essen begrüßt das Ergebnis der Tarifverhandlungen zwischen der AWO NRW und der Gewerkschaft Verdi. Die rund 1500 Essener AWO-Mitarbeiter werden in den kommenden 26 Monaten insgesamt 7,6 Prozent mehr Lohn erhalten.

„Das ist eine Lösung, mit der sicherlich alle Beteiligten sehr gut leben können“, so Oliver Kern, Geschäftsführer des Kreisverbandes der AWO Essen. Als Verantwortlicher im größten Kreisverband der AWO in Deutschland war ihm an einer einvernehmlichen Lösung stark gelegen. „Wir sind nichts ohne unsere Mitarbeiter. Sie haben nun ein fühlbares Plus im Portemonnaie ohne dass die AWO in Essen Gefahr läuft, aufgrund der eingeschränkten Möglichkeiten in finanzielle Schieflage zu geraten“, stellt Oliver Kern fest.

Besonders freut er sich über die Signalwirkung, die der Tarifabschluss im Jahr des 100. Geburtstages der AWO auch bedeutet. „Wir setzen uns als sozialer Träger für eine gerechte Gesellschaft ein. Der Begriff ,Solidarität‘ steht in unserem Leitbild und ist mitbestimmend für unser Handeln. Das gilt auch und ganz besonders für unsere Mitarbeiter“, unterstreicht Oliver Kern. Auch helfe der Abschluss, die gesellschaftlich wichtige Aufgabe von Pflege und Kinderbetreuung attraktiver zu machen.

Die AWO-Mitarbeiter freuen sich über eine Erhöhung der Bezüge um insgesamt 7,6 Prozent bei einer Laufzeit von 26 Monaten. Rückwirkend zum Jahresbeginn 2019 werden die Gehälter um 3,2 Prozent erhöht. Im April 2020 erfolgt die nächste Steigerung um 3,6 Prozent. Die letzte Stufe der Erhöhung um 0,8 Prozent steht zum 1. Dezember 2020 an. Azubis bekommen seit Januar 50 Euro mehr, ab Januar 2020 gibt es noch einmal 50 Euro mehr.

Autor Markus Grenz
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