AWO Essen unterstützt Bürgerbegehren zum Krankenhaus-Entscheid

Die AWO unterstützt ab sofort den „KrankenhausEntscheid Essen“. Der Kreisvorsitzende Klaus Johannknecht und der gesamte Kreisvorstand der Essener Arbeiterwohlfahrt haben einstimmig beschlossen, sich hinter die Ziele der Initiative zu stellen, die mit ihrem Bürgerbegehren die klinische Versorgung im Essener Norden sicherstellen will.

Nach der Schließung der beiden Krankenhäuser des privaten Trägers Contilia in Altenessen und Stoppenberg entstand die Gruppe, die die Verschlechterung  der klinischen Versorgung im Norden Essens nicht hinnehmen will. Mit einem Bürgerbegehren soll die Stadt dazu gebracht werden, die geschlossenen Krankenhäuser wieder zu aktivieren.

In dem Bürgerbegehren sollen die Bürger folgende Fragestellung beantworten: „Soll die Stadt Essen die, Kommunale Kliniken Essen gGmbH‘ gründen, und als deren Gesellschaftsgegenstand die Förderung der Gesundheitsversorgung in Essen durch Erhalt, Reaktivierung sowie Neugründung von wohnortnahen Klinikstandorten der Grund- und Regelversorgung festlegen?“

Die Essener AWO ermuntert dazu, die Initiative für das Bürgerbegehren zu unterstützen, um die medizinische Versorgung im Essener Norden sicherzustellen.

Gemeinsam erklären Klaus Johannknecht und AWO Geschäftsführer Oliver Kern: „Gerade in Zeiten der Corona-Pandemie wird deutlich, welchen Wert jedes einzelne Klinikbett für die Gesundheit der  Bevölkerung hat. Es ist ein ganz schlechtes Signal, dass in der nördlichen Hälfte der Stadt keine ortsnahe klinische Versorgung mehr zur Verfügung steht. Bei den Bewohnern des Essener Nordens entsteht so der Eindruck, Bürger zweiter Klasse zu sein. Chancengleichheit sieht anders aus!“

Autor Peter Marnitz
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