AWO demonstrierte am 1. Mai für Solidarität, Vielfalt und Gerechtigkeit

„Solidarität, Vielfalt und Gerechtigkeit“ Unter diesem Motto versammelten sich am 1.Mai die Essener Arbeitnehmer zum Demonstrationszug und Maikundgebung auf dem Burgplatz. Auch in diesem Jahr war der Essener Kreisverband der AWO wieder stark an den symbolträchtigen Aktionen beteiligt – stimmte doch das Motto des Tages mit den Grundwerten der Arbeiterwohlfahrt überein.

Viele ehrenamtliche und hauptamtliche AWO-Mitstreiter reihten sich in Rüttenscheid in den Demonstrationszug ein, um gemeinsam mit Hunderten anderen Teilnehmern ein Zeichen für die Sache der Arbeitnehmerbewegung zu setzen. Das offene AWO Herz bestimmte auf vielen Flaggen das Bild im Zentrum des Zuges, der über die Rüttenscheider Straße, die Huyssenallee, den Willy-Brandt-Platz und die Kettwiger Straße zum Burgplatz marschierte. Dort erwartete die Teilnehmer neben der großen Bühne eine Zeltstadt, wo sich Parteien, Verbände und Gewerkschaften präsentierten. Der Standort der Essener AWO hatte beim Aufbau des Zeltes noch einen besonderen Besucher. Ruhrbischof  Franz-Josef Overbeck stattete dem kleinen AWO-Aufbauteam am frühen Morgen noch einen Besuch ab und wünschte viel Glück für den Tag.

Was das Wetter und den friedlichen Verlauf von Demonstration und Kundgebung betraf, ging der Wunsch in Erfüllung. Unter den Klängen des Bergbauorchesters Niederrhein verteilten sich die  Teilnehmer des Zuges auf dem Burgplatz, wo der Essener DGB-Vorsitzende Dieter Hillebrand die Kundgebung eröffnete. In seiner Rede erwähnte er ausdrücklich die AWO, die sich mit ihrer Kampagne „Arm und Reich“ für eine gerechtere und sozial ausgeglichene Gesellschaft einsetze. Das Engagement für bessere Pflege, ein würdiges Leben und für eine deutliche Stärkung des sozialen Wohnungsbaus sei vorbildlich. Dass die Essener AWO der Sozialverband ist, der deutlich auch politisch seine Stimme erhebt, betonte Hillebrand auch noch einmal, als er mit der stellvertretenden DGB-Vorsitzenden Elke Hannak und Oberbürgermeister Thomas Kufen den Stand der AWO besuchte.

Autor Peter Marnitz
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