18 staatlich anerkannte Pflegehelferinnen und -Helfer starten in sichere Zukunft

Wenn über Pflegeberufe geredet wird, wird dies oft mit dem Begriff Krise in Verbindung gebracht. Für 18 junge Frauen und Männer ist die Pflege von Menschen dagegen eine Chance und eine gute berufliche Perspektive. Nach einer einjährigen intensiven Ausbildung im Bildungsinstitut für Pflegeberufe der AWO (BAA) bekamen sie jetzt ihre Urkunden als staatlich anerkannte Pflegehelfer und Pflegehelferinnen.

Bei einer kleinen Abschlussfeier im Kurt-Schumacher-Zentrum der AWO in Überruhr wurden noch einmal Erinnerungen an die sehr  intensive und kompakte Ausbildungszeit geweckt, die in Theorie und Praxis hohe Anforderungen an die Absolventen stellte. Umso mehr lobte der stellvertretende BAA-Schulleiter Peter Kühnl das Durchhaltevermögen der Männer und Frauen und den solidarischen Zusammenhalt während der Ausbildung. So stiegen nur extrem wenige Teilnehmer während des Ausbildungsjahres aus und fast alle meisterten die Hürden der zweitägigen Prüfungsphase.

Mit der staatlichen Urkunde in der Hand eröffnen sich für die Absolventinnen und Absolventen sichere berufliche Perspektiven in einem Bereich in dem man immer nah am Menschen arbeitet.

„Mitmenschlichkeit und soziales Engagement gepaart mit einer anspruchsvollen Ausbildung sind die Voraussetzungen, um eine wichtige gesellschaftliche Aufgabe zu  erfüllen“, kommentiert AWO Kreisvorsitzender Klaus Johannknecht den Einsatz der nicht immer nur jungen Menschen, die sich bei der AWO für die verschiedenen Pflegeberufe ausbilden lassen. Das werde sich auch bei der neuen „generalistischen“ Ausbildung nicht ändern: „Ein offenes Herz und viel Einfühlungsvermögen werden auch weiterhin die menschliche Grundlage für diese Berufe sein, die viel von den Menschen verlangen aber auch sehr befriedigend sein können.“

Autor Peter Marnitz
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