Integrierte Kinder- und Jugendhilfe an Grundschulen

Manche Kinder benötigen gerade in den ersten Schuljahren eine zusätzliche individuelle Unterstützung, die über eine Lernförderung hinausgeht. Hier können besondere Maßnahmen der Jugendhilfe an Schule dazu beitragen, dass Kinder in ihrem schulischen Verhalten sicherer und selbstständiger werden.

Maßnahmen der Jugendhilfe an Schulen richten sich an Grundschulkinder, die im Schulalltag durch besondere Verhaltens- oder Lernschwierigkeiten auffallen. Dabei werden an vielen Essener Grundschulen unterschiedliche Projekte und Maßnahmen angeboten. Die AWO Essen bietet hier zum einen Maßnahmen an, die in den Ganztag integriert sind. Zum anderen wird mit dem Projekt PFIFF eine Maßnahme angeboten, die außerhalb des Ganztags im Schulalltag verankert ist.

In allen angebotenen Maßnahmen kommt es zu einer engen Kooperation zwischen der AWO Essen, der jeweiligen Schule, dem Jugendamt und anderen Kooperationspartnern. Voraussetzung für die Teilnahme eines Kindes an den Angeboten ist dabei immer eine Beteiligung der Eltern, denn neben einer Förderung und Unterstützung der Kinder geht es in den Maßnahmen auch immer um eine Stärkung der Erziehungskompetenzen von Eltern.

 

Schulen, Maßnahmen und Ansprechpartner/innen

Bückmannshofschule

Integrierte Hilfen zur Erziehung im Offenen Ganztag
Hana Cicek – hana.cicek@awo-essen.de

Hövelschule

Integrierte Hilfen zur Erziehung im Offenen Ganztag
Verena Nannen - verena.nannen@awo-essen.de

Maria-Kunigunda-Schule

Integrierte Hilfen zur Erziehung im Offenen Ganztag
Sabine Walter – sabine.walter@awo-essen.de

Peter-Ustinov-Schule

Pädagogisch, flexible, individuelle Förderung für Kinder und Eltern (PFIFF),
Gera Heusen-Sadeq – gera.heusen@awo-essen.de

Informationen zu den Maßnahmen

Integrierte Hilfen zur Erziehung im Offenen Ganztag

Eine Gruppe von bis zu täglich 8 Kindern wird intensiv von einer pädagogischen Fachkraft bei Einzel- sowie auch Gruppenangeboten gefördert. Komplemtentiert wird das Angebot durch begleitende Elternarbeit mit dem Focus auf   die Stärkung von positivem Erziehungsverhalten und Vermittlung von Erziehungsmodellen.

Ziele sind:

  • Integration von Kindern mit sozialen und emotionalen Auffälligkeiten in der Regeleinrichtung Schule
  • Stabilisierung der Kinder in ihrem Lebensumfeld
  • Stärkung der Erziehungskompetenzen von Eltern durch regelmäßige Beratungsgespräche
  • regelmäßiger Austausch mit Eltern, LehrerInnen, ErzieherInnen
  • Vermittlung zwischen Eltern und Schule
  • Erlernen von Konfliktlösungsmodellen und Entwicklung einer Frustrationstoleranz
  • Vermittlung und Vernetzung von ambulanten Angeboten (Therapeuten, Ärzte, Beratungsstellen etc.)
  • Erlernen von sozialen Kompetenzen und Stärkung des Selbstwertgefühls

 

 

Pädagogisch, flexible, individuelle Förderung (PFIFF)

Eine Gruppe von 10 Kindern wird im Rahmen eines wöchentlichen Gruppenangebotes insbesondere in ihrer Konzentrationsfähigkeit, in ihren Lernstrategien und ihren sozialen Kompetenzen gefördert. Eine individuelle Begleitung einzelner TeilnehmerInnen im Unterrichtsgeschehen ergänzen das Gruppenangebot. Parallel dazu erfolgt eine Beratung der Eltern sowohl in Erziehungsfragen als auch mit Blick auf mögliche Ressourcen im häuslichen Umfeld und im Stadtteil. Elternworkshops, gemeinsame Spielenachmittage mit Eltern und Kindern und eine gemeinsame Freizeitgestaltung sorgen für eine weitere Vernetzung und ermöglichen einen kontinuierlichen und die Maßnahme überdauernden Austausch der beteiligten Familien.

Unsere Standorte:

Bückmannshofschule
Hövelschule
Maria-Kunigunda-Schule
Peter-Ustinov-Schule
Ansprechpartner für Jugendhilfemaßnahmen an Schule

Andreas Klink

"Gras wächst nicht schneller, wenn man daran zieht."
Schniedtkamp 26, 45327 Essen
0201 / 21760323
andreas.klink@awo-essen.de
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