Schulsozialarbeit

Die Beratung von Eltern und Schulen steht im Vordergrund der Schulsozialarbeit und der Angebote nach dem Bildungs- und Teilhabe-Gesetz. Kinder in Familien mit geringem Einkommen  (Bezug von Arbeitslosengeld II oder Wohngeld) haben einen Anspruch auf zusätzliche Hilfen und entsprechende Beratung und Förderung. Daher organisieren wir seit 2011 umfangreiche Angebote in Form von Beratung, Eltern-Aktivitäten, Vermittlungen zu Jugendfreizeiteinrichtungen oder Sportvereinen, Lernförderung oder führen Projekte zur Stärkung der Person, Verhaltens- oder Anti-Aggressions-Trainings durch.

In knapp 20 Schulen in den Essener Stadtbezirken V und VI ( Zollverein ) werden unterschiedliche Angebote für Kinder und Jugendliche durchgeführt. 

Hierbei gibt es eine enge Verzahnung zwischen den jeweiligen Schulen und den Angeboten der Jugendhilfe.

Ziel der Schulsozialarbeit ist es, Benachteiligung von Jugend und Mädchen durch bedarfsgerechte ( Beratungs-) Angebote zu verringern und Teilhabe in Freizeit und Schule zu ermöglichen.

In beiden Bezirken kristallisiert sich für die AWO das Thema Übergang Kita / Grundschule heraus. Hier sind wir bei den ersten Schritten, um zusammen mit den Kitas und Schulen ein Konzept zu entwickeln, das den Kindern diesen Übergang erleichtern soll.

Gleichzeitig organisiert ein kleines Team von Fachleuten Angebote im Bereich der Lernförderung, in Absprache mit den jeweiligen Schulen in den beiden Stadtbezirken im Essener Norden. In der Regel werden die Kinder in Kleingruppen von 3 – 5 Kindern gefördert, der Lernort ist meistens die Schule. Was für welches Kind notwendig ist, wird in enger Abstimmung mit den jeweiligen Fachleuten in den Schulen festgestellt.  Die Lernförderung findet in verschiedenen Formen statt, z.B. bei der Hausaufgabenbetreuung, klassisch fallbezogen oder als Vermittlung von Lernstrategien.  Hierbei ist die enge Vernetzung der AWO mit den Schulen und der Jugendhilfe für das Gelingen der Arbeit von Vorteil.