Die wohl lebenserfahrenste Musikshow

Was machen die denn da mit den Rollatoren vor der Bühne? Die Antwort folgt schnell und musikalisch: die beiden Senioren setzen den alten Schlager „Im Wagen vor mir fährt ein junges Mädchen…“ mit dem Henry Valentino einst die Hitparaden stürmte, in Szene. Der Auftritt gehört zur Playback-Show der „Herbstzeitlosen“, der wohl lebenserfahrensten Musikgruppe der Stadt – wenn nicht des Landes.
Erobert die Alters-Prinzipalin der Truppe, die 92-jährige Cilli, die Bühne, liegt ihr das Publikum zu Füßen. Seit Jahren touren diese ehrenamtlichen Musik-Botschafter der Essener Arbeiterwohlfahrt schon durch Stadt und Land und sorgen nicht nur bei Senioren für Begeisterung. Unter der Leitung von „Manager“ Rolf Stoika hat sich aus der Gemeinschaft eine Playback-Show mit fast schon professionellem Anspruch entwickelt.

Großer Einsatz für Schulen im Essener Norden

Fast 1000 Schüler werden regelmäßig betreut, Elterncafés werden betrieben und  16 Schulen sind beteiligt - im Essener Norden ist die AWO aus dem Alltag von Schülern, Eltern und Lehrern nicht mehr wegzudenken. Von A wie Anti-Aggressions-Training bis Z wie Zuwanderer-Hilfsangebote, viele Bereiche der AWO arbeiten zusammen, um Kindern und Heranwachsenden ihre Schritte in die Zukunft zu erleichtern.
Vor diesem Hintergrund  lud der Essener Kreisverband der Arbeiterwohlfahrt jetzt Lehrer und Schulleitungen ein, um das geballte Hilfsangebot noch einmal in seiner ganzen Fülle zu präsentieren und Neuerungen vorzustellen.

AWO Essen zeigt Solidarität

Gruppenbild bei DemoHingehen und Gesicht zeigen

Wieder versucht der Pegida-Ableger „Essen gegen Politikwahnsinn“ seine Hassparolen, die sich vor allem gegen Geflüchtete und Migranten richten, zu verbreiten.Durch diese Hetze werden Vorurteile gegen Menschen anderen Glaubens, Menschen mit Migrationshintergrund und Flüchtlinge geschürt.Vorstand und Geschäftsleitung der Arbeiterwohlfahrt Essen rufen alle Beschäftigten und Mitglieder auf, sich gegen diese Parolen zu wehren und  zur Demonstration zu kommen. Wie vor einigen Monaten sollen die Hetzer erfahren, wieviele Menschen sich gegen Sie und Ihre Parolen stellen.

Die Demonstration und Kundgebung gegen „Essen gegen Politikwahnsinn“ findet am Mittwoch, den 12. Oktober 2016, um 19:00 Uhr, am Hans-Toussaint-Platz statt. Weiterlesen »

Kulturelle Brücken schlagen

Brücken bauen mit Kultur und gutem Essen, miteinander ins Gespräch kommen und sich gegenseitig verstehen, das sind die Ziele von „Cultrige“ Hinter dem Kunstwort verstecken sich culture (Kultur) und bridge (Brücke) und bezeichnet wird damit das Konzept, mit dem Flüchtlinge besser in den Bezirk VII (Steele/Kray) integriert werden sollen. „Cultrige hat seine Heimat im Julius-Leber-Haus der AWO. Und genau dort an der Meistersingerstraße 50 findet auch am 21. Oktober die nächste Cultrige-Veranstaltung statt.
Konkret bedeutet das, dass sich die Kulturen bei Musik, Tanz, Theater, Kunst und Gaumengenuss begegnen. Da werden Speisen probiert und Tanzschritte miteinander geübt. Da hören die Menschen die Musik der einen und die der anderen.

Offenes Skatturnier hat schon Tradition

„18, 20, weg…“ hieß es jetzt wieder in der Geschäftsstelle des AWO-Kreisverbandes Essen – und das gut vier Stunden lang. Rund zwei Dutzend Skatfreunde waren der Einladung der AWO-Seniorenarbeit gefolgt und verwandelten den großen Saal am Pferdemarkt  in eine Turnierstätte. Schon seit 1990 lädt die Essener Arbeiterwohlfahrt zu diesem für alle offenen Wettkampf ein. So war es auch kein AWO-Mitglied, das nach intensivem Spiel, den Siegerpreis des Turniers verdiente. Der Gewinner Georg Sehnke hatte aber während des Nachmittags so viel von Arbeit und Wirken der AWO erfahren, dass er spontan Interesse an der Mitgliedschaft im Ortsverein Altenessen bekundete.

Ohne eigene Schuld vor dem Nichts

Zentrale der AWO EssenDass es menschliche Schicksale sind, die sich hinter Aktenzeichen verbergen und dass eine Gesetzesänderung zu Tragödien führen kann, dazu kann Hanimgül Ilhan viele Geschichten erzählen. Sie arbeitet beim Essener AWO -Kreisverband und ihre Aufgabe ist  die Migrationsberatung für erwachsene Zuwanderer (MBE), die vom Bundesinnenministerium gefördert wird. In der letzten Zeit sind es viele anerkannte Asylbewerber, die ihre Beratung in der AWO-Zentrale am Pferdemarkt nutzen.
So erschien jetzt ein Vater dreier kleiner Kinder mit seiner Familie bei der langjährigen AWO Mitarbeiterin. Er ist Syrer und lebte nach einer abenteuerlichen Flucht mit Frau und Kindern seit November 2015 in Deutschland. Er war der Verzweiflung nahe und weinte, als er  Hanimgül Ilhan seine Geschichte erzählte.

Schönebecker Jugend trifft Überruhrer Senioren

Schönebecker JugendblasorchesterEine wohlklingende Brücke schlug jetzt der Nachwuchs des Schönebecker Jugendblasorchesters zu den Senioren des Kurt-Schumacher-Zentrums der AWO in Überruhr. Im Rahmen eines sogenannten Brückenschlag-Konzertes der Generationen-Stiftung des Essener Unternehmer-Verbandes (EUV) sorgten die jungen Bläser für viel frischen Wind im großen Saal des Heims am Rüpingsweg.
Der Schönebecker Nachwuchs war gut vorbereitet und hatte dem älteren Publikum für den ersten Teil des Konzertes, in dem es vorwiegend um Volkslieder ging, sogar Texthefte mitgebracht. Die Zuhörer konnten so beweisen, dass auch die ältere Generation noch gut bei Stimme ist.

Melches Hütte öffnet wieder ihre Türen

Fan-Projekt in neuen RäumenWer sich einmal wieder an die Theke lehnen will an der schon Georg Melches stand, hat ab morgen (Samstag, 1. Oktober) die Gelegenheit dazu. Denn pünktlich um 12.30 Uhr öffnet „Melches Hütte“, der Standort des AWO-Fanprojektes, wieder seine Türen für die RWE-Anhänger. Manche müssen erst einmal den Weg finden, denn die Theke und viele andere Erinnerungsstücke sind an einem neuen Ort zu finden. Nach dem Auszug aus der alten baufälligen Hütte Ende August hat das AWO-Fanprojekt jetzt in den Räumen einer ehemaligen Gaststätte an der Lehrstraße 1 /Ecke Friedrich-Lange-Straße einen neuen Heimathafen gefunden.

Senioren feiern gemeinsam mit Schülern Finissage

Alt und Jung erweisen sich in Überruhr schon seit Jahren als gute Nachbarn. So pflegt das Kurt-Schumacher-Zentrum der AWO eine lang währende Partnerschaft mit dem in der Nähe gelegenen Gymnasium-Essen-Überruhr (GEÜ). Besonders die kreativen Bereiche des Gymnasiums sind schon fast Stammgäste im „Kurt“, wie das Seniorenzentrum nicht nur von Schülern liebevoll genannt wird. Jetzt feierten die Schüler der 6. Klassenstufe des GEÜ zusammen mit den Bewohnern und Besuchern des
Kurt-Schumacher-Zentrums den Abschluss der Kunstausstellung „Miss Perfekt im Urwald". Weiterlesen »

Wolgamöwen auf der Arche Noah

Er ist nicht der größte Ortsverein der Essener Arbeiterwohlfahrt -  aber sicher der bunteste. So präsentierte sich der „AWO-Ortsverein International“ auch beim großen Stadtfest Arche Noah, das am Wochenende auf dem Kennedyplatz veranstaltet wurde. Kasachische Spezialitäten, russisches Malzbier (alkoholfrei) und türkische Lieder, das „International“ wird bei der AWO und besonders bei diesem Ortsverein wirklich gelebt. Dabei haben alle Mitglieder schon lange hier Wurzeln geschlagen und engagieren sich bei der Arbeiterwohlfahrt, einem hier seit fast 100 Jahren arbeitendem Verband. Weiterlesen »

Echt Klasse - Prävention gegen sexuellen Missbrauch

Ich darf auch nein sagen! Mein Körper gehört mir! Zwei Leitsätze, die sich  in den letzten drei Wochen rund 450 Schülerinnen und Schülerinnen in Kray und Leithe eingeprägt haben. 18 dritte und vierte Klassen besuchten jeweils für einen Schultag die Ausstellung „Echt Klasse“ in der Christophorusschule, bei der es um den Schutz vor sexuellem Missbrauch geht.
Die Wanderausstellung der Stiftung „Hänsel + Gretel“ konnte mit Hilfe der AWO in die Schule an der Meistersingerstraße geholt werden, um einen Beitrag zu leisten, dass sich acht- bis zehnjährige Jungen und Mädchen an sechs Lernstationen das Rüstzeug holen, um sich wirkungsvoll gegen unliebsame Annäherungsversuche zu wehren, Gefahren zu erkennen und selbstsicher zu reagieren. Weiterlesen »

AWO-Verdienstmedaille für Annette Jäger

Mit der nur selten verliehenen AWO-Verdienstmedaille wurde jetzt die Essener Alt-Oberbürgermeisterin (1989 – 1999) Annette Jäger geehrt. In ihrer Laudatio verwies Britta Altenkamp, Vorsitzende des AWO Bezirksverbandes Niederrhein, auf die Verdienste, die sich Heisinger Politikerin um die Sache der Arbeiterwohlfahrt erworben habe. Sie sei seit 1973 mehr als nur ein einfaches Mitglied der AWO, vielmehr habe sie sich in jeder Position, die sie in ihrer langen Politiker-Laufbahn bekleidete, immer besonders aktiv für die Sache der Arbeiterwohlfahrt eingesetzt und sei seit 1996 auch im Stiftungsbeirat der AWO aktiv, betonte Britta Altenkamp.

Neue Seniorenwohnanlage heißt jetzt Antje-Huber-Haus

Namensgebung Antje-Huber-HausSie war eine sozial engagierte Frau und aktiv bis ins hohe Alter. So bot es sich geradezu an, dass die Essener AWO jetzt dem neuesten von ihr betreuten Seniorenprojekt den Namen Antje-Huber-Haus gibt.

An der Eickenscheidter Fuhr 20-26 entstand eine Seniorenwohnanlage, die ganz auf die Bedürfnisse älterer Menschen zugeschnitten ist. Alle 66 Mietwohnungen sind barrierefrei vom Hauseingang bis zur bodengleichen Dusche und geräumige Aufzüge gehören zu den Selbstverständlichkeiten des Neubaus wie der Putzservice in Fluren und Treppenhäusern. Bauherr des Komplexes, der in fußläufiger Nähe zur Essener City liegt, ist die Firma Sahle Wohnen, ein längjähriger Partner der AWO. Weiterlesen »

Senioren und Kita unter einem Dach

Gemeinsamkeit macht stark. Das beweist sich wieder einmal beim Projekt des Mehrgenerationenhauses der ganz neuen Art, für das jetzt der Grundstein an der Wittenbergstraße in Essen Rüttenscheid gelegt wurde. Erstmals werden in Essen nicht nur viele Generationen unter einem Dach wohnen, es wird auch eine dreigruppige Kita in dem Gebäude für Leben sorgen. Wenn im September 2017 die ersten Bewohner das neue Haus beziehen, wird schon viel Arbeit hinter den Projektbeteiligten liegen. Gemeinsam haben die Anneliese Brost Stiftung, der Essener AWO Kreisverband und der VKJ an der Idee gearbeitet, die jetzt Stein auf Stein realisiert wird.

Wochenend-Pause? Gibt es nicht!

Was ist eigentlich am Wochenende in so einem AWO-Bürgerhaus los? Wenn die meisten Menschen ihre wohlverdiente Freizeit genießen, dann tun sie das häufig auch mit Hilfe der Arbeiterwohlfahrt, die im wahrsten Sinne des Wortes immer eine offene Tür für die unterschiedlichsten Menschen und ihre Aktivitäten hat.
Nehmen wir einmal den nächsten Wochenend-Plan im Julius-Leber-Haus an der Meistersingerstraße 50 in Leithe. Seien wir etwas großzügiger und beginnen schon am Freitag:
KiTa-Fortbildung (8.30 bis 15.30 Uhr), zwei Deutschkurse für Flüchtlinge (9.30 bis 13 Uhr), Eltern-Kind-Turnen (15 bis 16.30 Uhr),Kindertanzen    16 bis 17 Uhr), Kinderparkour (17 bis 18 Uhr),Training Veilchen Showdancer (ab 18.30)Jahreshauptversammlung SpvG. Steele  (ab 19.30 Uhr)und die täglichen Bandproben.
Am Samstag geht es dann aktiv weiter:

Rückblick auf 70 Jahre AWO-Leben in Katernberg

Klaus Johanknecht am Rednerpult „Wenn wir schreiten Seit‘ an Seit‘…“ Bevor es mit der Showtanzgruppe „Närrische 11“ zum Unterhaltungsteil überging, wurde bei der Feier zum 70. Jubiläum des Katernberger AWO-Ortsvereins noch einmal die traditionsreiche Hymne der Arbeiterbewegung geschmettert. Zwar wurde von einigen jüngeren Gratulanten dabei ins Liederbuch geschaut, den meisten gingen Text und Melodie aber noch locker über die Lippen. Gut 60 Gäste kamen am Samstag ins Louise-Schroeder-Sozialzentrum, um sich gemeinsam an die Geschichte des Ortsvereins zu erinnern, der nach dem zweiten Weltkrieg als einer der ersten neu gegründet wurde.

Demenz und Recht

Demenz ist ein Thema, dessen Tragweite oft nicht komplett überschaubar ist. Die Folgen einer Erkrankung bedeuten tiefgreifende Einschnitte in das Leben des Betroffenen und seines Umfeldes. Demenz kommt schleichend und jeden kann treffen, ob als Angehöriger oder als Erkrankter. Den Umgang mit Demenz darf man nicht nur aus medizinischer Sicht sehen, auch die rechtlichen Folgen sollten bedacht werden. Darauf geht die Seniorenarbeit des AWO Kreisverbandes Essen ein und bietet am Mittwoch, 5. Oktober, ab 15 Uhr einen Vortrag mit dem Titel „Demenz aus rechtlicher Sicht“ an. Weiterlesen »

70 Jahre AWO Ortsverein Katernberg

Ortsvereinsvorstand AWO Katernberg vor dem Holzhaus BeisenIm Jahr 1946, als in Bayern die Bayerische Heimat- und Königspartei  (BHKP) zugelassen wurde und in der französischen und britischen Zone erste Kommunalwahlen stattfanden, da wurde auch in Essen die Arbeiterwohlfahrt nach ihrer „tausendjährigen“ Zwangspause wieder aktiv. Während der Kreisverband im April `46 offiziell neu aufgebaut wurde, hatten sich in Katernberg schon ab 1945 um Anni Trebing Frauen und Männer aus alten AWO-Zeiten zusammengefunden, um noch ohne AWO-Ortsverein unter anderem bei der Verteilung von Kleiderspenden und der „Schwedenspeise“  zu organisieren.

Spätzünder beim Tag der Generationen

Von wegen Spätzünder – es war der Chor der Essener AWO, der beim „Tag der Generationen“ auf dem Ehrenzeller Markt den musikalischen Auftakt lieferte. Rund 15 Vereine, Organisationen und Behörden hatten am Mittwoch im Herzen Altendorfs Stände und Informationstische aufgebaut, um sich und die jeweiligen Angebote für die ältere Generation zu präsentieren. Neben dem Stand des Mehrgenerationenhauses, dessen Initiator Arndt Sauer auch für die Organisation der Veranstaltung maßgebend war, hatte der AWO-Kreisverband Essen seine Informationen ausgebreitet. Weiterlesen »

Seit 40 Jahren zu Fuß unterwegs

1980 traff sich diese AWO-Wandergruppe zur gemeinsamen TourDass sie gut zu Fuß sind, haben die Mitglieder der Wandergruppen der Essener AWO wirklich bewiesen. Seit nunmehr 40 Jahren sind sie buchstäblich bei jedem Wetter in der Region unterwegs. Auch am Mittwoch, 14. September, treffen sich wieder Wanderfreunde um 14 Uhr am Rathaus Bredeney, um 1 ½ Stunden mit Gerti Graszk die Natur zu erkunden. Eine Woche später, am 21. September, geht es ab 14 Uhr durch die Heisinger Aue. Los geht es zusammen mit Helmut Dittmar an der Kampmannsbrücke.
Das Jubiläum 40 Jahre AWO-Wandergruppe wurde Ende August mit einer Wanderung im Essener Norden buchstäblich „begangen“. Die Tour führte von der Zeche Carl in Altenessen zur AWO-Seniorenbegegnungsstätte im Louise-Schroeder-Zentrum. in Katernberg. Seit 1976 gibt es diese ehrenmatliche Initiative der AWO Essen. In zwei Gruppen machte man

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