Jubiläumsfest in Melches Hütte

Festgäste in Melches HütteEs waren viel mehr als 20 +1 Gäste, die gemeinsam in „Melches Hütte“ 20 +1 Jahre AWO Fanprojekt Essen feierten. Das AWO-Team Claudia Wilhelm, Roland Sauskat, Matthias Schulz und ihre Helfer waren gut vorbereitet, als die ersten Freunde des Projektes die frisch renovierten Räume an der Lehrstraße/Ecke Friedrich-Lange-Straße besichtigten. Denn gleichzeitig mit dem Jubiläum galt es auch, die Einweihung der neuen Hütte zu feiern.
Gründungsväter, die 1996 das Fanprojekt mit aus der Taufe gehoben hatten, mischten sich ebenso unter die Gästeschar wie Freunde des Dortmunder Fanprojektes oder Delegierte der Landesarbeitsgemeinschaft (LAG) der Fanprojekte. Patrick Arnold von der LAG präsentierte mit einem Multimedia-Vortrag auch die Geschichte und heutige Bedeutung der Fanprojekte für den Fußball und für die Gesellschaft.

20 +1 Jahre AWO Fanprojekt Essen

Nein, langweilig ist es in den letzten 20 + 1 Jahren nie gewesen. Immer passierte etwas Unerwartetes und hinter der rot-weißen Fassade steckte schon immer mehr Arbeit, als es nach außen sichtbar war. Das AWO Fanprojekt Essen feiert Jubiläum und blickt auf 20 + 1 Jahre zurück. Dass zu diesem eher unrunden Anlass gefeiert wird, hat eigentlich zwei Gründe. Zum einen wurde vor 10 Jahren schon der 10 + 1. Geburtstag gefeiert, zum anderen stand 2016 der Umzug der heimatlichen „Melches Hütte“ vom Container am Stadion zum festen Quartier an der Lehrstraße 1 an. Grund genug, jetzt zu feiern.

Den 95. Geburtstag im AWO-Seniorenclub Frohnhausen gefeiert

Carola HüskenEigentlich ist die Jubilarin nur an dem Blumenstrauß zu erkennen, der vor ihr steht. Auf den ersten Blick würde man nicht annehmen, dass Carola Hüsken im Frohnhauser Seniorenclub der AWO ihren 95. Geburtstag feiert. Sie weist es zwar als Kompliment zurück, dass sie gut und gerne als gerade mal 80 Jahre alt durchgehen könnte. „Nein ich bin wirklich 95“, betont das Geburtstagskind und steht zur Begrüßung der Gäste höflich auf. Wenn es auch „schon“ einige Altersbeschwerden gebe, sei sie eigentlich auch noch gut zu Fuß. Weiterlesen »

Kindermobil geht im Norden an den Start

In Essen ist Kinderarmut eine Frage des Stadtteiles. Besonders im Norden der Stadt ist die Armut in Familien teilweise so ausgeprägt, dass die regelmäßige und gesunde Ernährung der Kinder nicht durchgehend gesichert ist. Da setzt die Idee des Club-Kohlenwäsche-Kindermobils an, das jetzt mit seinen  ersten Touren durch die Stadtbezirke V und VI begonnen hat. An fünf regelmäßigen Haltestellen soll den Kindern und auch ihren Familien in erster Linie der Zugang zu gesunder Ernährung ermöglicht werden. Das Projekt ist durch eine Kooperation der Brost-Stiftung mit dem Essener Club Kohlenwäsche und der Arbeiterwohlfahrt (AWO) möglich geworden und ist für die nächsten drei Jahre angelegt. Weiterlesen »

Aus Spaß am Helfen mit dem Seniorenbus unterwegs

Sonja Späde im Bus„Sonja, kannst Du mal eben helfen?“ Wer Sonja Späder kennt, weiß, dass der Ruf nicht ungehört verhallt. Wo sie helfen kann, da packt sie auch zu. Auf diese Weise  kam die zupackende Schulbusfahrerin auch an ihre ehrenamtliche Hilfe in Leithe. Bei ihren Besuchen im Julius-Leber-Haus der AWO hörte sie, dass viele ältere Menschen aus der Umgebung Schwierigkeiten hatten, die weit entfernten Lebensmittelläden zu erreichen, um einzukaufen. Auch die Wohnungsbaugesellschaft Allbau, großer Vermieter vor Ort, suchte nach einer Lösung für die Siedlung. „Klar, mit einem Rollator in Bus und Bahn, und dann noch Einkaufstaschen – da haben die alten Menschen ein Problem“, sagte sich Sonja Späder – und hatte mit Hilfe des „Julius“ auch schnell eine Lösung parat.

20 Jahre ehrenamtlich zu Fuß unterwegs

Wandergruppe Viele Wege führen zu Ehrenamt. Bei Gerti Graszk war es ein Flyer, auf dem für die Mitarbeit bei der AWO-Wandergruppe geworben wurde. Sie hatte Zeit und wanderte immer schon gerne - so meldete sich die Endfünfzigerin erst einmal ganz unverbindlich. Das war vor 20 Jahren. „Eigentlich hatte ich damals nicht den Plan, so lange dabei zu bleiben, aber es machte mir im Laufe der Zeit so viel Freude, dass ich einfach immer weiter gelaufen bin.“ Bis jetzt! Nach rund 240 Seniorenwanderungen und geschätzten 1300 Kilometern Strecke hat Gerti Graszk jetzt endgültig die Schuhe der AWO-Wanderleiterin an den Nagel gehängt. „Ich möchte mit dem Wanderstock und nicht mit dem Krückstock aufhören“, zieht die bislang dienstälteste ehrenamtliche Wanderleiterin der Essener Arbeiterwohlfahrt einen Schlussstrich unter ihre Laufbahn – mit einem positiven Fazit. „Mir hat es furchtbar viel Spaß gemacht.

Im Julius den "Super Bowl" genießen

Plakat Super BowlIn den USA werden regelmäßig die höchsten Fernseh-Einschaltquoten erzielt und auch hier schlagen sich immer mehr Menschen am ersten Februarwochenende die Nacht von Sonntag auf Montag um die Ohren wenn es um den „Super Bowl LI“ geht. Es ist das Finalspiel der US-Football-Liga, das ganz US-Amerika in Aufregung versetzt und zu dem großen nationalen Unterhaltungs-Ereignis geworden ist. Und die Begeisterungswelle schwappt auch auf Deutschland, auf Essen, genauer gesagt auf das Julius-Leber-Haus über. Auf einer Großbild-Leinwand haben Football-Fans am Sonntag, 5. Februar, ab 21 Uhr die Chance, mit Gleichgesinnten dem großen Spektakel entgegenzufiebern.

Im Friedrich wird das Jahr mit einem Galaball begrüßt

Mit Stil ins neue JahrMan kann das neue Jahr mit einem Empfang beginnen, bei dem zu Sekt und Häppchen Reden geschwungen werden, man kann aber auch stattdessen das viel zitierte Tanzbein schwingen und mit einem Galaball gleich schwungvoll loslegen. Diesen Weg hat man im Friedrich-Ebert-Zentrum der AWO gewählt, um jetzt mit Stil und Eleganz das Jahr 2017 zu begrüßen. Wochenlang haben die Bewohnerinnen und Bewohner zusammen mit den AWO-Mitarbeitern geplant, geprobt und vorbereitet, um aus dem Fest ein gelungenes Erlebnis für alle zu machen. Sogar die Familien der AWO-Mitarbeiter wurden teilweise eingespannt, um das Festprogramm zu gestalten.

"Kray or Die" geht in die nächste Runde

„Kray or Die“ kommt wieder. Was 2008 einmal als kleines Konzert bei der Eröffnung der Skatebowl-Anlage im Krayer Volksgarten begann, hat sich inzwischen zu einem nicht mehr wegzudenkenden Termin im Essener Event-Kalender entwickelt. Auch in diesem Jahr wird am 24. Juni am den Skater-Treffpunkt eine Rock-Bühne aufgebaut und auch in diesem Jahr können sich wieder Bands melden, die sich dort dem Publikum stellen wollen. Organisiert wird das ganze Spektakel im Julius-Leber-Haus der AWO und im Jugendzentrum Hüweg.
Satte Hip-Hop-Beats, Streetdance-Aufführungen, waghalsige Skater-Sprünge, röhrende E-Gitarren – „Kray or Die“ ist deutlich mehr als ein Musikfestival – es soll auch im Jahr 2017 wieder eine Mischung aus Konzert und Jugendkulturfest werden.

Elvis lebt! Das Kurt wird gerockt

Nostalgie-Club im Kurt-Schumacher-Zentrum der AWO -  das klingt nach ruhig besinnlicher Erinnerung bei Kaffee und Kuchen. Wenn der Club am Donnerstag, 19. Januar um 15 Uhr am Rüpingsweg 51 wieder seine Pforten im großen Saal öffnet, könnte es allerdings etwas lauter werden, denn dann heißt es: Let’s rock!  Die Fellows, Essens wohl älteste Elvis-Cover-Band, will nicht nur mit sanften Balladen daran erinnern, dass der erste Großmeister des Rock’n Roll am 8. Januar 82 Jahre geworden wäre. Grund genug, auch einmal schneller in die Saiten zu greifen und mit rockigen Riffs die Gäste im Seniorenzentrum in Schwung zu bringen.

Jahresprogramm des Julius-Leber-Hauses liegt aus

Von der Babymassage bis zum Senioren-Yoga von der Kunst der Travestie bis zum Wohltätigkeitsfrühstück türkischer Frauen – im neuen Programmheft 2017 des Julius-Leber-Hauses der AWO kann jeder „sein“ Angebot finden. Die breite Palette von Kursen, Konzerten und selbstorganisierten Aktionen findet man ab sofort in geballter Form in dem rund 40-seitigen Programmheft, das es jetzt im Julius-Leber-Haus, Meistersingerstraße 50, und an vielen anderen Standorten in Steele Kray und Leithe gibt. Neben interessante Kursen findet man in der Broschüre Programm auch die Angebote der Kinder und Jugendarbeit, des AWO Ortsvereins des Seniorenclubs sowie die Ansprechpartner und Zeiten der freien Gruppen, die sich im Haus treffen. Weiterlesen »

Sternsinger bei der AWO

„Christus segne dieses Haus – Christus mansionem benedicat“ hieß es am Dreikönigstag, als die Sternsinger aus der benachbarten St. Gertrud-Gemeinde die Essener AWO-Zentrale am Pferdemarkt besuchten. Sie informierten die Mitarbeiter über ihre aktuelle Aktion, die in sich diesem Jahr um die Eindämmung der Klimawandel-Folgen in Kenia kümmert. Die Sternsinger setzen sich mit ihrer Spendensammlung dafür ein, dass in der besonders betroffenen Turkana-Region Staudämme und Wasserstellen gebaut werden, um den dort lebenden Menschen den Zugang zu Trinkwasser zu ermöglichen.

Maritime Weihnachtsfeier im Kurt-Schumacher-Zentrum

Traditionell geht es maritim zu, wenn im Kurt-Schumacher-Zentrum der AWO in Überruhr die große Weihnachtsfeier über die Bühne geht. Zu den musikalischen Ankern gehören immer wieder die „Blauen Jungs“, die mit ihren Liedern eine kräftige Portion Seemannsromantik in den großen Saal zaubern.
Aber auch ganz junge Künstler sorgten in diesem Jahr nach dem Kaffeetrinken der rund 200 Bewohner und ihren Angehörigen für festliche Stimmung. Drei Mädchen aus der dritten Klasse der Josephschule in Kupferdreh gaben ein mit viel Beifall bedachtes Blockflötenkonzert.

Maggy Turner gab Staffelstab für AWO-Künstlerkonzerte weiter

Seit Jahrzehnten bringen sie hochkarätigen Wohlklang in die Senioreneinrichtungen der Essener AWO. Bei mehr als 1000 „Künstlerkonzerten“ waren die Stars der Essener Theater und Philharmonie GmbH (TUP) ehrenamtlich unterwegs, um Senioren ihre Kunst zu präsentieren. Seit den 70er Jahren war die australische Sopranistin Margarita Turner (Bild links), liebevoll Maggy genannt, mit im Boot, wenn die AWO rief. Seit Mitte der  90er Jahre, als sie den Kammersänger Karlheinz Lippe ablöste, organisierte sie die „Konzertbetrieb“ in den AWO-Einrichtungen. Während dieser Zeit, in der sie sich ehrenamtlich für die AWO engagierte gehörte die gebürtige Australierin 37 Jahre lang dem Essener Opernensemble an.

BASIS-Erfahrungen mit Demokratie und Menschenrechten

Lachen und Weinen wechseln schnell in diesem Kreis. Eben noch fröhlich den Kaffee in der Runde verteilt, kommen die Erinnerungen wieder. Es sind teilweise dramatische Fluchterlebnisse, die bei einigen Frauen tiefe Spuren hinterlassen haben. Regelmäßig freitags treffen sich die 14 Frauen und ein Mann in den AWO-Räumen an der Altenessener Straße. Die meisten sind aus Syrien oder dem Irak geflohen vor Krieg und Unterdrückung und wollen hier im wahrsten Sinne des Wortes Basiswissen über ihre neue Heimat Deutschland erfahren.
„BASIS“ nennt sich das Angebot, dass der AWO-Bezirksverband Niederrhein und der AWO-Kreisverband Essen für Neuankömmlinge den Kriegsgebieten des nahen Ostens bereitstellen. Hinter der Abkürzung BASIS verbirgt sich das eher sperrig klingende Projektziel Bildung, Anleitung und Stärkung interkultureller Sozialkompetenzen und gemeint ist damit, dass Demokratie und Menschenrechte im Alltag gelebt werden sollen.

„Singende Heidbusch-Kids“ bringen AWO-Seniorenclub zum Klingen

Singen verbindet:  Mädchen und Jungen, Damen und Herren – und eben auch Kinder und Senioren. Bei der Essener AWO gehört es inzwischen buchstäblich zum guten Ton, dass der Nachwuchs und die Senioren gemeinsam feiern. Wie gut man musikalisch Generationsgrenzen überwinden kann, dass zeigte sich bei der Weihnachtsfeier des Schönebecker AWO-Seniorenclubs. Gründlich und ausgiebig hatten die beiden Erzieherinnen Anja und Claudia der mit den kleinen Sängerinnen und Sängern der AWO Kita Heidbusch in Essen Schönebeck geprobt, um aus vielen Stimmen einen Klang zu formen und aus kleinen Kindern „die singenden Heidbusch Kids“ zu machen.

Ehrenamtlich buntes Programm auf die Beine gestellt

Wenn gut 60 Senioren den Nachmittag mit Kaffee, Kuchen und vorweihnachtlichem Programm genießen, dann ahnen sie oft nicht, welch langwierige Vorbereitungen hinter so einem gelungenen Treffen stehen. Das wissen aber Helga Plewa und Lothar Richter ganz genau, denn sie haben das Adventsfest des Krayer AWO-Seniorenclubs im Julius-Leber-Haus fast ganz allein auf die Beine gestellt. Mit nur ganz wenigen helfenden Händen sorgten die beiden für einen rundum gelungenen und stimmungsvollen Nachmittag. Ob es der Auftritt des Alleinunterhalters Andreas Nattermann war, der zum Mitsingen der Weihnachtslieder animierte oder der Besuch des Puppenspielers Frank Reusch mit seinem frechen Stoff-Partner, das Publikum fühlte sich mehr als nur gut unterhalten.

AWO Altenessen sorgt in Kitas für vorweihnachtliche Freude

„Wir sind kein Sparverein. Was wir haben, geben wir gern, um anderen zu helfen und eine Freude zu machen!“ Dieses Prinzip haben sich der AWO-Ortsverein Altenessen und sein Vorsitzender Heinrich-Rudolph Kollmann zum Arbeitsmotto gemacht. Und darüber konnten sich jetzt die Kinder in der Altenessener Kita Zeche Helene und in der Kita am Rathaus im Ostviertel freuen.

Flüchtlingsfrauen lernen Deutsch und wollen Kochbuch entwickeln

Sie waren Lehrerinnen, Studentinnen und Hausfrauen, als sie noch eine  Heimat hatten.  Vor gar nicht so langer Zeit waren sie in Homs und anderen Städten Syrien zu Hause. Jetzt sind sie erst einmal heimatlos und warten auf ihre Anerkennung als Flüchtlinge. Doch sie geben sich Mühe, in Deutschland, genauer gesagt in Essen, heimisch zu werden. Eine Grundvoraussetzung dafür, das haben die Frauen schnell erfahren, ist das Erlernen der deutschen Sprache. Aus diesem Grund findet sich regelmäßig ein gutes Dutzend syrischer Frauen im Julius-Leber-Haus der AWO in Leithe zusammen. Mit Hilfe der AWO wurden aus dem lockeren Frauenkreis zwei Deutschkurse gemacht. Dazu gelang es, Inge Winstroer als Lehrerin zu gewinnen, die jetzt zweimal wöchentlich für Fortschritte bei den Frauen sorgt. „Hilfreich ist es, das einige Damen sehr gut englisch sprechen.

Neues Programm der AWO Familienbildung 2017

Jetzt ist es fertig, das umfangreiche Programm der AWO Familienbildung für das kommende Jahr 2017. In gedruckter Form liegt die über 130-seitige Broschüre in den nächsten Tagen an allen Standorten der Essener AWO aus, im Internet kann man jetzt schon auf die Suche nach dem passenden Angebot machen. Thementage, Gesprächskreise, Bildungskurse oder Graffiti-Workshops, jeder hat die Möglichkeit, ein auf ihn zugeschnittenes Programm zu finden. Für Mütter, Väter, Kinder, Jugendliche, Seniorinnen und Senioren und Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern aus Kitas, Kindertagespflege und sozialen Einrichtungen bietet die AWO Familienbildung ein wirklich vielfältiges Angebot. Beispielsweise mit dem „Elternstart  NRW “, Treffpunkt für Eltern mit Kindern im  1. Lebensjahr, „Ein Moment der Ruhe“  Möglichkeiten neue Energien zu sammeln, „Mucki-Bude für das Gehirn“  ein Sprachkurs, der das Gedächtnis in Form hält.

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