Reise nach Siebenbürgen

Vor zehn Jahren war Sibiu die rumänische Kulturhauptstadt Europas. 2007 wurde das ehemalige Hermannstadt, das eine der am besten erhaltenen mittelalterlichen Stadtkerne  Europas besitzt, als eine Stadt  im Aufbruch beschrieben. Damals unternahm das Paul-Gerlach-Bildungswerk der AWO eine Reise nach Siebenbürgen und die Stadt am Rande der Karpaten. Jetzt, nach einem Jahrzehnt, ist Sibiu wieder das Ziel einer Reise, die das Paul-Gerlach-Bildungswerk in Kooperation mit dem Kunst- und Kulturkreis der AWO Essen unternimmt. Vom 24. bis 29. Mai ist eine Reise organisiert, bei der man sich über die Entwicklung der heute noch von vielen deutschsprachigen Rumänen besiedelten Region informieren kann. Neben einer ausführlichen Beschäftigung mit der Geschichte und Gegenwart von Sibiu werden auch Ausflüge in das ehemalige Siedlungsgebiet der Siebenbürger Sachsen unternommen.

50 Jahre der AWO treu geblieben

„Eigentlich wollten wir von Anfang an nur den guten Zweck unterstützen. Uns kommt es auf die soziale Sache an!“ So trat das Borbecker Ehepaar Bärbel und Heinz Müller im März 1967 der AWO bei und mit dieser Haltung hat es jetzt die 50-jährige Mitgliedschaft gefeiert. Zur AWO kamen beide in jungen Jahren, „weil wir uns die soziale Zielsetzung der Arbeiterwohlfahrt gefiel und wir das durch unsere Mitgliedsbeiträge und Spenden aktiv unterstützen wollten und noch immer wollen.“ Selber haben der ehemalige Tankstellen-Unternehmer und seine Frau fast nie die Angebote der AWO für sich genutzt, da stand der Sport bei ihrer Freizeitgestaltung immer im Vordergrund.

15 kleine Künstler und Monsieur Matisse

15 kleine Künstler im Alter zwischen 4 und 5 Jahren aus der Altenessener Kita „Vogelnest“ am Palmbuschweg stellen seit dem 2. März ihre Bilder in der AWO-Seniorenbegegnungsstätte des Louise-Schroeder-Zentrums in Katernberg aus. Als Vorlage für ihre bunten Kunstwerke diente das Bilderbuch „Monsieur Matisse und seine fliegende Schere“.
Kinder wollen und müssen die Welt entdecken und ihr eigenes Bild der Welt finden. Manchmal helfen Erwachsene ihnen dabei – zum Beispiel die Welt durch die Brille der Kunst zu entdecken – hier durch die Brille von Henri Matisse – der alt und krank einen neuen kindlichen Blick auf die Welt fand. Die Kinder haben sich in unterschiedlichen Maltechniken neugierig, konzentriert, respektlos vor der „großen“ Kunst und begeistert auf den Weg gemacht.

Kulturelle Vielfalt bei der AWO Kindertagespflege

Voller Saal im Julius-Leber-HausSchon die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Fortbildungstages der AWO-Kindertagespflege repräsentierten das Thema: Kulturelle Vielfalt – Chance und Herausforderung.“ Von den fast 150 „Tagesmüttern“ und „Tagesvätern“ hat knapp ein Drittel einen Migrationshintergrund, lebt also selbst die kulturelle Vielfalt.
Einen ganzen Tag lang waren die Männer und Frauen, die unter dem organisatorischen Dach der Essener AWO die Tagespflege für über 400 Kinder in Essen sicherstellen, im Julius-Leber-Haus zusammengekommen, um sich intensiv unter fachlicher Anleitung mit dem Thema „kulturelle Vielfalt“ zu beschäftigen. Weiterlesen »

Ministerpräsidentin Hannelore Kraft beim traditionellen Fischessen der AWO

Klaus Johannknecht, Hannelore Kraft und Olive Kern„Sozialpolitik ist kein Randthema – das ist eine zentrale Aufgabe!“ Damit fand Ministerpräsidentin Hannelore Kraft den Ton, den man beim traditionellen Fischessen der Essener AWO im Kurt –Schumacher-Zentrum in Überruhr von ihr hören wollte. Über alle Parteigrenzen hinweg stimmte man ihr auch zu als sie der Ellenbogengesellschaft eine klare Absage erteilte und das „Wir“ in den Mittelpunkt stellte.

Karneval hat das Kurt fest in der Hand

Karneval im KurtDa wackelte die Wand – und das ganz sicher nicht wegen der Umbau-Arbeiten am Kurt-Schumacher-Zentrum. Es ist der Karneval, der in diesen Tagen das Seniorenzentrum der AWO in Überruhr fest in der Hand hat. Höhepunkt war wieder einmal die schon legendäre Karnevalssitzung im großen Saal, bei dem sich alles, was im Karneval auf der Ruhrhalbinsel Rang und Namen hat, buchstäblich die Klinke in die Hand gab. Organisiert von den Mitarbeitern des „Kurt“ und den „Ömakes Kupferdreh“, genossen rund 200 Bewohnerinnen und Bewohner des Hauses eine Veranstaltung, die sich durchaus mit dem professionellen Sitzungskarneval messen konnte.

Vom Kibbuz im Negev bis nach Jerusalem

Kuppel in JerusalemEs sind nicht nur Seminare und Vorträge, mit denen das Paul-Gerlach-Bildungswerk der Essener AWO Interessenten ferne Länder näher bringen will. Es besteht auch die Möglichkeit, das, was man hier erfahren hat, vor Ort zu überprüfen. Da ist zum Beispiel Israel, ein Land das viele nur aus den Nachrichten zu kennen glauben. Die nächste Reise ist schon vorbereitet:
Eine Diskussion in der Knesset, dem israelischen Parlament, eine Exkursion durch die Negev-Wüste, Baden im Toten Meer und eine Straßenbahnfahrt durch Jerusalem und noch einige Punkte mehr stehen auf dem Programm der Israel-Bildungsreise zu der das Paul-Gerlach-Bildungswerk der Essener AWO einlädt. Schon im Frühjahr 2017 gibt es ein Vorbereitungstreffen, bevor die Reisegruppe vom 18. bis 25. Mai in Israel zwischen Tel Aviv, einem Kibbuz im Negev und Jerusalem unterwegs ist. Weiterlesen »

AWO und SPD informieren gemeinsam über Pflegegesetze

Dirk Heidenblut, Klaus Johannknecht und Oliver KernUm die Auswirkungen von gleich vier Gesetzen ging es jetzt bei einem Bürgerforum im Julius-Leber-Haus, zu dem der SPD-Ortsverein Kray und die Arbeiterwohlfahrt Essen gemeinsam eingeladen hatten. Im Mittelpunkt der gut besuchten Veranstaltung im Bürgerhaus der AWO standen die drei Pflegestärkungsgesetzte, deren letzte Stufe zu Beginn dieses Jahres in Kraft trat und das Bundesteilhabegesetz. Über die Entstehungsgeschichte der Gesetzespakete, die zum Ziel haben, auch mit gesundheitlichen Einschränkungen ein würdiges Leben führen zu können, informierte quasi aus der Sicht des Gesetzgebers der Gesundheitspolitiker und Essener SPD-Bundestagsabgeordnete Dirk Heidenblut.

Zertifikate für demokratisches BASIS-Wissen

„In Syrien kannte ich das Wort Freiheit, aber erst hier habe ich seine Bedeutung verstehen können!“ Das ist das Fazit von Mariam am Ende des BASIS-Kurses, in dem es eben darum geht, Flüchtlingen Werte wie Demokratie, Menschenwürde, Toleranz und  natürlich Freiheit näher zu bringen. „BASIS“ nennt sich das Angebot, dass der AWO-Bezirksverband Niederrhein und der AWO-Kreisverband Essen für Neuankömmlinge aus den Kriegsgebieten des nahen Ostens bereitstellen. Hinter der Abkürzung BASIS verbirgt sich das eher sperrig klingende Projektziel Bildung, Anleitung und Stärkung interkultureller Sozialkompetenzen und gemeint ist damit, dass Demokratie und Menschenrechte im Alltag gelebt werden sollen. Im Oktober 2016 traf sich die Gruppe erstmals in den Räumen von AWO International an der Altenessener Straße. Rund ein Dutzend syrischer Frauen und Ahmed als einziger Mann trafen sich seither Woche für Woche, um mit praktischen Beispielen die Begriffe mit Leben zu füllen.

Mit dem Karnaper Seniorenbus unterwegs

„Ohne Euch sähe das für uns Alte echt duster aus!“ Ein Lob, das Peter Scharschmidt und Olaf Hellmecke gern von der 85-jährigen Erika entgegennehmen. Die fröhliche alte Dame ist die erste Passagierin des Karnaper Seniorenbusses, der heute von den beiden ehrenamtlichen Fahrern durch den nördlichsten
Essener Stadtteil gesteuert wird. Es sind vorwiegend ältere und behinderte Damen die jeweils vor ihrer Haustür abgeholt werden und dann zum Discounter gebracht werden. Es ist eine lustige Truppe, die da auf verschiedenen Touren mit dem VW-Bus unterwegs ist. Man kennt sich oft schon seit Jahren und schnell machen schon die ersten Witze die Runde noch bevor die erste Tour auf dem Aldi-Parkplatz Station macht. Das kleine Fußbänkchen und starke männliche Arme erleichtern das Aussteigen, bevor die ersten drei Damen zielstrebig hinter den Ladentüren verschwinden.

Schiedsgericht erlässt Ordnungsmaßnahme gegen Guido Reil

Der Kreisverband Essen der Arbeiterwohlfahrt freut sich, dass das AWO-Schiedsgericht des Bezirksverbandes Niederrhein e.V. bei dem Ausschlussverfahren gegen den AfD-Politiker Guido Reil weitestgehend der Argumentation des Essener Kreisverbandes gefolgt ist. Das von Reil als Grund für seine angestrebte weitere Mitgliedschaft bei der AWO angeführte Senioren-Busprojekt in Karnap wird auch ohne seine Mitarbeit weiterhin sichergestellt sein. Falls es bei dem verdienstvollen ehrenamtlichen Einsatz der sechs bis acht Karnaper „Busfahrer“ zu personellen Engpässen kommen sollte, wird der Essener AWO Kreisverband für die nötige Unterstützung sorgen.Folgende Mitteilung veröffentlichte jetzt das Schiedsgericht des Bezirksverbandes Niederrhein:

Das AWO Schiedsgericht des Bezirksverbandes Niederrhein e.V. hat in der Sitzung vom 30.01.2017 entschieden, dass die AWO Mitgliedschaft von Guido Reil für ein Jahr ruht. Weiterlesen »

Aufruf zur Demonstration gegen AfD-Wahlversammlung in der Messe Essen

Rassismus ist keine Alternative!                                                                                      Der Kreisverband Essen der Arbeiterwohlfahrt unterstützt ausdrücklich den Demonstrationsaufruf der Initiative „Essen stellt sich quer“ gegen den NRW-Wahlparteitag der Partei „Alternative für Deutschland“ in der Essener Messe am 25. und 26. Februar. Das Motto der geplanten Aktion „Rassismus ist keine Alternative“ deckt sich mit den Grundüberzeugungen der Arbeiterwohlfahrt.

Viel Interesse am neuen Pflegestärkungsgesetz

Vollständig ausgebucht war das Seminar der AWO zum neuen Pflegestärkungsgesetz im Louise-Schroeder-Sozialzentrum in Katernberg. Rund 60 Interessenten ließen sich von der Expertin  Monika Jagenburg über die Auswirkungen der neuen Gesetzeslage informieren. So wurden zum Beispiel nach der seit Anfang Januar gültigen Rechtslage aus drei Pflegestufen fünf Pflegegrade. Da nicht alle Anmeldungen zu der Veranstaltung berücksichtigt werden konnten, plant die AWO in Katernberg eine weitere Informationsveranstaltung. Weiterlesen »

Meinungsaustausch unter Freunden

Zu einem Meinungsaustausch unter Freunden haben sich die Vorstände des Essener Kreisverbandes der AWO und der SPD-Ratsfraktion in der zurückliegenden Woche getroffen. „Auf Fachebene sind wir im ständigen Austausch über aktuelle Themen. Daneben ist der Blick aufs große Ganze aber genauso wichtig, daher war das jetzige Treffen sehr wertvoll", ist SPD-Fraktionschef Rainer Marschan überzeugt. Von der Stadtentwicklung über Ordnungspolitik bis hin zur Sozialpolitik und dem gesellschaftlichen Zusammenhalt seien die Standpunkte ausgetauscht worden. „Wir teilen dieselben Grundwerte und Überzeugungen. Manchmal gehen wir Themen aber aus unterschiedlicher Richtung an. Da ist es gut, im Gespräch zu bleiben", meint der AWO-Kreisvorsitzende Klaus Johannknecht. Deshalb sei ein regelmäßiger Austausch der beiden Vorstände verabredet worden.

 

Vom Deutschkurs zum selbst geschriebenen Kochbuch

Lautes Lachen dringt aus dem Untergeschoss des Julius-Leber-Hauses der AWO. Folgt man den fröhlichen Tönen, steigt einem exotischer Essensduft in die Nase und man landet in der Küche des Bürgerhauses. Fast ein Dutzend Damen sorgen dort gerade für buchstäblich buntes Leben. In einer Mischung aus arabisch und deutsch rufen sich die Köchinnen Anweisungen zu. Darunter muss sich mancher Scherz befinden, denn immer wieder lachen alle gemeinsam. Es sind syrische Flüchtlingsfrauen die einmal im Monat die Küche an der Meistersingerstraße mit arabischen Wohlgerüchten füllen. So unterschiedlich ihre Schicksale sind, so eint sie der Wunsch Deutsch zu lernen – und der Spaß am gemeinsamen Kochen.

SPD Bundestags-Kandidat Gereon Wolters stellt sich Fragen von AWO-Senioren

Erika Gatzke und Gereon WoltersWie sieht es mit dem Bau von Seniorenwohnungen aus? Was ist gegen die Altersarmut geplant? Professor Gereon Wolters, der frisch gewählte SPD-Kandidat für den Essener Bundestagswahlkreis 120 (Süd/West) musste sich durchaus kritischen Fragen stellen, als er sich dem Seniorengesprächskreis der AWO Holsterhausen im Otto-Hue-Haus stellte. Gut vorbereitet zeigten sich aber nicht nur die Senioren, auch der Quereinsteiger in die aktive Politik wusste sich durchaus zu behaupten. Unter der konsequenten Moderation von Seniorenkreis-Leiterin Erika Gatzke nutzte der Jura-Professor die Gelegenheit, nicht nur sich und seine persönliche Situation zu präsentieren, sondern auch seine Wunschvorstellungen bei einem Einzug in das Berliner Parlament deutlich zu machen.

AWO startet Veranstaltungsreihe „Älter werden in Essen“

Älter werden in Essen Älter werden in Essen – aber gut informiert. Unter diesem Motto bietet die AWO eine Reihe von Informationsveranstaltungen an, die sich mit den unterschiedlichsten „altersgerechten“ Themen beschäftigen. Den Auftakt im neuen Veranstaltungsjahr bildete ein Informationsnachmittag zum Thema „Steuern auf die Rente – bin auch ich betroffen?“ Eine Fragestellung, die offenbar ins Schwarze traf, denn mit gut 90 Besuchern war der Saal in der AWO Geschäftsstelle am Pferdemarkt komplett ausgebucht. Die Referentin Christina Schmohl, Steuerberaterin und Diplom-Ökonomin, sorgte mit ihrem geballten Wissen, dass niemand umsonst zu dieser kostenlosen Veranstaltung gekommen war. Nach allgemeinen Informationen zum Thema Rentenbesteuerung ging es anhand einzelner Fallbeispiele ins Detail. Was ist eine Kohorte? Wie hoch ist der Rentenfreibetrag? Muss ich überhaupt eine Steuererklärung abgeben?

„KunstStückchen“ im Otto-Hue-Haus

Farbe in den Alltag bringen – die Idee ist nicht neu – funktioniert aber immer, um die Stimmung aufzuhellen. Und wenn dann noch jemand kommt, dessen Passion es ist, mit Farben zu experimentieren, ist der Erfolg im Wortsinn vorgezeichnet. Die Malerin Sylvia Heskamp ist es, die mit ihren Bildern nicht nur die Wände des Otto-Hue-Hauses der AWO, sondern auch die Herzen der Bewohner erobert hat.

Mädchen für alles im Lotte-Lemke-Haus

Werner Langer„Mädchen für alles“ ist kein Beruf, aber manche Menschen haben halt das Talent, über ihre eigentlichen  Aufgaben hinauszuwachsen. Bei der AWO findet man sie gar nicht so selten, diese unverwechselbaren Typen wie Werner Langer, der fast drei Jahrzehnte am Lotte-Lemke-Haus der AWO quasi zum Inventar gehört hat und auch jetzt, nach seiner Pensionierung, nicht ganz verschwunden ist.

Positive Bilanz nach einem Jahr Sprach-Kitas

Gruppenbild„Weil Sprache ist der Schlüssel zur Welt ist!“ Unter diesem Motto startete 2016  das von der Bundesregierung aufgelegte Programm der Sprach-Kitas. Mit 400 Millionen soll durch eine gezielte Förderung die Sprachkompetenz der Kinder verbessert werden. Mit dabei waren von Anfang an vier Kitas der Essener AWO, die mit sieben Kinderhäusern des der VKJ (Verein für Kinder- und Jugendarbeit in sozialen Brennpunkten Ruhrgebiet e.V) einen Programm-Verbund bilden. Los ging es vor einem Jahr, jetzt konnte eine positive Bilanz gezogen werden. Weiterlesen »

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