Essener AWO-Gruppe diskutiert in Brüssel mit EU-Parlamentarier Jens Geier

Welche Auswirkungen hat der Brexit auf Europa? Wo bleibt die europäische Sozialcharta? Welchen Einfluss haben Rechtspopulisten in der EU? Diesen Fragen einer Essener AWO-Reisegruppe stellte sich jetzt der für das Ruhrgebiet zuständige Europa-Abgeordnete Jens Geier im EU-Parlament. Die rege Diskussion mit dem Essener SPD-Politiker war einer der Höhepunkte der Tagesreise nach Brüssel, die das Paul Gerlach Bildungswerk der AWO vier Mal im Jahr veranstaltet. An der ersten Fahrt des Jahres nahmen in diesen Tagen 35 politisch interessierte Essener teil. Sie ließen sich von Geier, der Vorsitzender der SPD-Abgeordneten im EU-Parlament ist, über die Grenzen und Möglichkeiten der Europäischen Union informieren und diskutierten intensiv über die Kontrollmöglichkeiten für den sinnvollen Einsatz europäischer Fördergelder. Weiterlesen »

Die AWO eröffnet die Saison der Oster- und Frühlingsmärkte

Schöne Bastelarbeiten, eleganter Schmuck oder einfach nur praktische Dinge, die hübsch aufgemacht sind, das alles bieten die Oster- und Frühlingsbasare, die jetzt in den Einrichtungen der Essener AWO für buntes Leben sorgen. Während in Überruhr und Altenessen schon viele bunte Artikel den Besitzer wechselten, öffnet der Frühlingsbasar im Julius-Leber-Haus in Leithe erst am kommenden Wochenende seine Pforten.

Nach SauberZauber-Aktion hat die Kita eine neues Lieblingslied

Wenn Generationen Hand in Hand zusammenarbeiten, dann kann fast immer ein sauberer Erfolg gemeldet werden. Diese Erfahrung machte jetzt auch AWO-Kindertagesstätte am Minna-Deuper Haus, als sich Großeltern, Eltern Kinder und natürlich die Mitarbeiterinnen an der PiccoBello-SauberZauber-Aktion beteiligten. Bewaffnet mit Müllzangen und Handschuhen machten sich die großen und kleinen freiwilligen Reinigungskräfte ans Werk und nahmen sich ganz in der Nähe der Kita an der Germaniastraße den Patenspielplatz vor. 12 prall mit Müll gefüllte Säcke und dazu noch Sperrmüll standen nach der Aktion zur Abholung bereit. Da die Arbeit erfahrungsgemäß mit Gesang besser von der Hand geht, hatten die AWO-Kolleginnen ein bekanntes Lied mit einem eigenen Text versehen. Damit landeten sie einen absoluten Hit. Der Ohrwurm steht auf der Kita-Lieder-Hitparade seitdem ganz oben: Weiterlesen »

Ungewöhnlicher Applaus für die Kicker von Rot-Weiß-Essen

Natürlich sind sie Applaus gewohnt, die Kicker der ersten Mannschaft von Rot-Weiß Essen, aber das Beifall klatschende Spalier am Eingang zum Trainingsplatz beeindruckte die großen Fußballer schon. Für die 20 angehenden Schulkinder der AWO-Kita am Jahnplatz war das Abklatschen der aus ihrer Sicht riesigen Sportler sicher der Höhepunkt ihres Besuchs im Stadion an der Hafenstraße.

Ein offenes Herz kennt keinen Rassismus

Ein Zeichen gegen Rassismus zu setzen kann auch viel Spaß machen. Das spürten die Besucher der Aktion „Ein offenes Herz kennt keinen Rassismus“, zu der die Essener AWO gestern auf den Viehofer Platz eingeladen hatte. Musik, sportlicher Wettkampf beim „Human Table Soccer“ und internationale Spezialitäten sorgten nicht nur für Unterhaltung, sondern ließen bei vielen Besuchern auch die Erkenntnis wachsen, dass die Herkunft keine Rolle spielt, wenn man sich gut versteht. Das wurde besonders deutlich beim menschlichen Tischfußball bei dem ein bunt gemischtes Team aus den AWO-Integrationskursen gegen eine Mannschaft von Rot-Weiß-Essen antrat. Das RWE-Team bestand allerdings nicht aus Liga-Profis, sondern aus Mitarbeitern der Geschäftsstelle. Dass die Büro-Vereins-Kicker von der Hafenstraße das Auftakt-Match mit 5:3 gewannen, tat der guten Laune beim internationalen Team keinen Abbruch.

Die große Liebe im AWO-Seniorenclub gefunden

Sie treffen sich jeden Donnerstag, um Bingo zu spielen, Vorträgen zu lauschen, sich zu unterhalten – oder, um sich zu verlieben. Dass man in einem AWO-Seniorenclub nicht allein seinen Alltag bestreiten muss und viel Geselligkeit erlebt, das ist allgemein bekannt. Dass man aber auch, wie jetzt im Seniorenclub Altendorf der AWO im Alter noch einen Partner fürs Leben findet, ist eher die Ausnahme. Auch Irmgard Elspass, die seit vielen Jahren den Club leitet, der sich immer donnerstags ab 13.30 Uhr in den AWO-Räumen an der Unterdorfstraße 19a trifft, hat etwas ähnliches noch nicht erlebt.

Aktive „AWO-Girls“ machen den Auftritt der „Golden Girls“ erst möglich

Bevor sich der erste Vorhang hebt und nachdem der letzte Vorhang sich schließt haben Nicole und Maren richtig viel zu tun. Während die Herren Damen der „Golden Girls" im Beifall baden, freuen sich die beiden echten Damen und ihr Helferteam auch schon über ein kleines Lob.

AWO-Quartett testet im ZDF mit Nelson Müller Pralinen und Eierlikör

Sie eint nicht nur, dass sie sich in der Essener AWO-Seniorenarbeit engagieren, sie sind auch lustig, essen gern mal Pralinen und verachten auch hin und wieder ein Eierlikörchen nicht. Das hat sich offensichtlich bis zum ZDF herumgesprochen, denn die vier erfahrenen Damen Brigitte Böcker, Marie Luise Speicher, Maria Fischer und Ingrid Wißkirchen spielen in der Sendung „No-Name oder Marke - der große Lebensmitteltest mit Nelson Müller“, die am 21. März zur besten Sendezeit um 20.15 Uhr ausgestrahlt wird, eine nicht unwichtige Rolle. Weiterlesen »

Gemeinsames Familienzentrum startet im roten Doppeldecker-Bus

Das Familienzentrum, das die katholischen Kindertagesstätte St. Johannes in der Klosterstraße und die AWO-Kita am Rathaus in der Gustav-Hicking-Straße gemeinsam betreiben, startet durch: Bei einer Stadtrundfahrt im Doppeldeckerbus hatten Eltern die Gelegenheit, neue Orte in Essen zu entdecken und auch andere Eltern der Verbund-Einrichtung kennenzulernen und ins Gespräch zu kommen. „Mit diesem kostenlosen Angebot bieten wir den Eltern eine schöne Gelegenheit, die Vielfältigkeit der „grünen Hauptstadt" kennenzulernen und in lockerer Atmosphäre als Familienzentrum zusammenzuwachsen", so Constantia Engels, Leiterin der KiTa St. Johannes in Essen. „Gerade vor dem Hintergrund, dass ein hoher Anteil der Eltern nach Essen zugewandert ist, fördern wir so ein Heimatgefühl für Essen und wecken Interesse an der Stadt“, ergänzt Iris Müller, Leiterin der AWO-Kita am Rathaus.

Essener AWO aktiv gegen Rassismus

Gemeinsam mit vielen Organisationen, Initiativen und Einrichtungen in ganz Deutschland engagiert sich auch die Essener AWO im Rahmen der Internationalen Aktionswochen gegen Rassismus. Am Dienstag, 21. März wird der Essener Kreisverband der Arbeiterwohlfahrt in unmittelbarer Nähe der AWO-Geschäftsstelle am Viehofer Platz Flagge zeigen gegen jede Form der Ausgrenzung.
Im Mittelpunkt der Aktion, die von 12 bis 15 Uhr dauern soll steht eine Human-Soccer-Anlage, auf der international besetzte Teams fröhlich im friedlichen Wettstreit um Tore und Punkte gegeneinander antreten. Dazu werden neben Informationen zum Thema auch kulinarische Spezialitäten aus fernen Ländern gereicht. Für die musikalische Unterhaltung werden an diesem Nachmittag unter anderem russische Künstler sorgen.

Senioren genießen Tanz-Performance in der Kita Heidbusch

Jung und Alt - diese Mischung funktioniert zumindest bei der AWO. Wochenlang hatten die Jungen und Mädchen der integrativen Kita Heidbusch der AWO ihren Jahreszeiten-Tanz einstudiert und immer wieder bis zur Perfektion geprobt. Ursprünglich sollte das ein Beitrag zum Begleitprogramm für die Grüne Hauptstadt Essen sein. Das Projekt basierte auf der Idee der Bewegungstherapeutin Annika Meiwald-Walter, den Kreislauf der Natur in einer Tanz-Performance darzustellen. Jungen und Mädchen aus allen fünf Gruppen der Kita verwandelten sich in kleine Tanz-Künstler, die schon fast professionell die Choreografie mit Leben füllen.
Ein buchstäblich lebenserfahrenes Publikum ließ sich jetzt bei der Premiere in den Räumen der Kita Heidbusch von der Fröhlichkeit und dem getanzten Lebensmut der Jungen und Mädchen anstecken und spendete reichlich Beifall.

Lebhafte Diskussion über Fußball im KZ Theresienstadt

Die Aufführung des Films „Liga Terezin“ in der Alten Synagoge, in dem es um die von den Nazis initiierte Fußball-Liga im KZ Theresienstadt ging, sorgte bei den Besuchern für eine lebhafte Diskussion mit dem Produzenten des Films, dem israelischen Computerspezialisten Oded Breda, dem Leiter der Alten Synagoge, Dr. Uri Robert Kaufmann und Maicl Platzek vom Paul-Gerlach Bildungswerk der AWO, einem Mitveranstalter des Filmabends. Engagiert wurde unter anderem der Frage nachgegangen, welche politische und gesellschaftliche Bedeutung der Fußball in der Vergangenheit hatte und wie Fußball als Massenphänomen  sich heute auswirkt.
Oded Breda, der ursprünglich kein Dokumentarfilmer ist, war auf die Idee zu dem Film gekommen, weil er auf alten Aufnahmen aus dem KZ Theresienstadt seinen Onkel Pavel entdeckt hatte.

Internationaler Frauentag international bei der AWO gefeiert

Jeden Tag treffen sich viele Frauen unterschiedlicher Herkunft beim internationalen Treff der Essener AWO Essen an der Altenessener Straße. Dort wird im Rahmen des Projektes „Gesundes Altern“, das aus den Mitteln der Stiftung Wohlfahrtspflege und AWO Essen finanziert wird,   die Gesundheitsprävention bei älteren Migrantinnen der Region gefördert. Ziel des Vorhabens ist es, auch älteren Menschen mit Migrationshintergrund den Zugang zum Gesundheitssystem zu erleichtern und durch eine intensive Gesundheitliche Aufklärung die Hilfe zur Selbsthilfe zu stärken.

Am Weltfrauentag stand ausnahmsweise nicht die Gesundheitsprävention auf dem Programm im internationalen Treffpunkt. Stattdessen trafen sich den ganzen Tag lang Frauengruppen, um dort gemeinsam in internationaler Gemeinschaft den internationalen Frauentag zu feiern - und das ist ja auch ein gesundes Anliegen.
 

15 Altenpflegehelferinnen und –Helfer erhielten ihre Zeugnisse

Sie sind hochmotiviert, haben ihre Prüfungen mit Erfolg bestanden und genießen jetzt beste Chancen auf dem Arbeitsmarkt. In diesen Tagen erhielten  15 Altenpflegehelferinnen und –Helfer ihre Zeugnisse und Lizenzen vom Bildungsinstitut Altenpflege der AWO, wo die jungen und teilweise nicht mehr ganz jungen Pflegekräfte ihre Ausbildung durchliefen. In 12 Monaten mussten 12 Klausuren bestanden werden, 3 Praktika absolviert und 4 Theorie-Ausbildungsblöcke in der Schule an der Peterstraße bewältigt werden. Darauf blickten die Frauen und Männer zurück, als sie im Evangelischen Seniorenzentrum Margerethenhöhe ihren Ausbildungsabschluss feierten. Die Zeugnisse überreichten ihnen Gereon Unnebrink, Leiter des Bildungsinstituts Altenpflege, und die den Kurs begleitende Mentorin Beate Gill.

Reise nach Siebenbürgen

Vor zehn Jahren war Sibiu die rumänische Kulturhauptstadt Europas. 2007 wurde das ehemalige Hermannstadt, das eine der am besten erhaltenen mittelalterlichen Stadtkerne  Europas besitzt, als eine Stadt  im Aufbruch beschrieben. Damals unternahm das Paul-Gerlach-Bildungswerk der AWO eine Reise nach Siebenbürgen und die Stadt am Rande der Karpaten. Jetzt, nach einem Jahrzehnt, ist Sibiu wieder das Ziel einer Reise, die das Paul-Gerlach-Bildungswerk in Kooperation mit dem Kunst- und Kulturkreis der AWO Essen unternimmt. Vom 24. bis 29. Mai ist eine Reise organisiert, bei der man sich über die Entwicklung der heute noch von vielen deutschsprachigen Rumänen besiedelten Region informieren kann. Neben einer ausführlichen Beschäftigung mit der Geschichte und Gegenwart von Sibiu werden auch Ausflüge in das ehemalige Siedlungsgebiet der Siebenbürger Sachsen unternommen.

50 Jahre der AWO treu geblieben

„Eigentlich wollten wir von Anfang an nur den guten Zweck unterstützen. Uns kommt es auf die soziale Sache an!“ So trat das Borbecker Ehepaar Bärbel und Heinz Müller im März 1967 der AWO bei und mit dieser Haltung hat es jetzt die 50-jährige Mitgliedschaft gefeiert. Zur AWO kamen beide in jungen Jahren, „weil wir uns die soziale Zielsetzung der Arbeiterwohlfahrt gefiel und wir das durch unsere Mitgliedsbeiträge und Spenden aktiv unterstützen wollten und noch immer wollen.“ Selber haben der ehemalige Tankstellen-Unternehmer und seine Frau fast nie die Angebote der AWO für sich genutzt, da stand der Sport bei ihrer Freizeitgestaltung immer im Vordergrund.

15 kleine Künstler und Monsieur Matisse

15 kleine Künstler im Alter zwischen 4 und 5 Jahren aus der Altenessener Kita „Vogelnest“ am Palmbuschweg stellen seit dem 2. März ihre Bilder in der AWO-Seniorenbegegnungsstätte des Louise-Schroeder-Zentrums in Katernberg aus. Als Vorlage für ihre bunten Kunstwerke diente das Bilderbuch „Monsieur Matisse und seine fliegende Schere“.
Kinder wollen und müssen die Welt entdecken und ihr eigenes Bild der Welt finden. Manchmal helfen Erwachsene ihnen dabei – zum Beispiel die Welt durch die Brille der Kunst zu entdecken – hier durch die Brille von Henri Matisse – der alt und krank einen neuen kindlichen Blick auf die Welt fand. Die Kinder haben sich in unterschiedlichen Maltechniken neugierig, konzentriert, respektlos vor der „großen“ Kunst und begeistert auf den Weg gemacht.

Kulturelle Vielfalt bei der AWO Kindertagespflege

Voller Saal im Julius-Leber-HausSchon die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Fortbildungstages der AWO-Kindertagespflege repräsentierten das Thema: Kulturelle Vielfalt – Chance und Herausforderung.“ Von den fast 150 „Tagesmüttern“ und „Tagesvätern“ hat knapp ein Drittel einen Migrationshintergrund, lebt also selbst die kulturelle Vielfalt.
Einen ganzen Tag lang waren die Männer und Frauen, die unter dem organisatorischen Dach der Essener AWO die Tagespflege für über 400 Kinder in Essen sicherstellen, im Julius-Leber-Haus zusammengekommen, um sich intensiv unter fachlicher Anleitung mit dem Thema „kulturelle Vielfalt“ zu beschäftigen. Weiterlesen »

Ministerpräsidentin Hannelore Kraft beim traditionellen Fischessen der AWO

Klaus Johannknecht, Hannelore Kraft und Olive Kern„Sozialpolitik ist kein Randthema – das ist eine zentrale Aufgabe!“ Damit fand Ministerpräsidentin Hannelore Kraft den Ton, den man beim traditionellen Fischessen der Essener AWO im Kurt –Schumacher-Zentrum in Überruhr von ihr hören wollte. Über alle Parteigrenzen hinweg stimmte man ihr auch zu als sie der Ellenbogengesellschaft eine klare Absage erteilte und das „Wir“ in den Mittelpunkt stellte.

Karneval hat das Kurt fest in der Hand

Karneval im KurtDa wackelte die Wand – und das ganz sicher nicht wegen der Umbau-Arbeiten am Kurt-Schumacher-Zentrum. Es ist der Karneval, der in diesen Tagen das Seniorenzentrum der AWO in Überruhr fest in der Hand hat. Höhepunkt war wieder einmal die schon legendäre Karnevalssitzung im großen Saal, bei dem sich alles, was im Karneval auf der Ruhrhalbinsel Rang und Namen hat, buchstäblich die Klinke in die Hand gab. Organisiert von den Mitarbeitern des „Kurt“ und den „Ömakes Kupferdreh“, genossen rund 200 Bewohnerinnen und Bewohner des Hauses eine Veranstaltung, die sich durchaus mit dem professionellen Sitzungskarneval messen konnte.

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