Der Froschkönig kam zum 80. Geburtstag

Da staunte die rüstige ältere Dame nicht schlecht. Zwei Kita-Kinder führten Ludmilla Schuck vom Eingang der AWO-Kita Schalthaus Beisen ins große Foyer, wo ein bequemer Sessel wartete. Eine 80, geformt mit Kerzen und ein großes AWO-Herz schmückten den Tisch, an dem schon viele Kinder standen, um ihre selbst gebastelten und gemalten Geschenke abzuliefern. Auch die Kita-Leiterin Andrea Brieger und die AWO-Ortsvereinsvorsitzende Silvia Blaskowski reihten sich in die Schar der Gratulanten ein. Und das nicht ohne Grund: Ludmilla Schuck, die zu den dienstältesten Vorlese-Paten in AWO-Kitas gehört, feierte in „Ihrer“ Kita in Katernberg den 80. Geburtstag. Und die rüstige Seniorin nimmt ihr Ehrenamt sehr ernst.

Zauberclown Liar lädt alle Kinder in drei AWO-Kitas ein

Es wird wieder lustig und gleichzeitig zauberhaft in drei Kindertagesstätten der Essener AWO. Wie schon im letzten Jahr kommt der bekannte Zauberclown Liar ins Nordviertel, nach Bochold und nach Altenessen. Seine Shows sind vorweihnachtliche Geschenke, denn alle Kinder zwischen drei und zehn Jahren sind herzlich eingeladen, sich von Liar verzaubern zu lassen. Der gebürtige Franzose mit dem großen sozialen Herzen verzichtet auf sein Honorar, so können alle Kinder aus der Nachbarschaft und natürlich auch aus der jeweiligen Kita das bunte Spektakel kostenlos genießen. Die Kinder und Eltern, die die gekonnte Mischung aus Zauberei und Clownerie im letzten Jahr bei der AWO mit großem Beifall belohnten, freuen sich schon jetzt auf den Besuch von Liar, der nach Abitur und einem naturwissenschaftlichen Studium seine Liebe zur darstellenden Kunst entdeckte. Er absolvierte dann eine komplette zusätzliche Ausbildung zum Animateur mit Schauspiel, Tanz und Zauberei.

Sing Dein Jugendzentrum

Auch wenn der erste Schritt zum Abriss und Neubau des Jugendzentrums Schonnebeck jetzt auf politischer Ebene gemacht wurde, herrscht noch buntes Leben in dem alten Gemäuer der ehemaligen Schule. Das Jugendwerk der AWO, das das Haus zu einem zentralen Treffpunkt für junge Menschen in Schonnebeck gemacht hat, startete gerade wieder ein neues Projekt, das das Jugendzentrum und seine Zukunft zum Thema hat. Mit „Sing Dein Jugendzentrum“ werden 10 bis 14-jährige Jungen und Mädchen angesprochen, in einem selbst geschriebenen Hip-Hop-Song ihr ganz persönliches Verhältnis zu dem Haus in Texte und Töne zu fassen, in dem sie einen großen Teil ihrer Freizeit verleben. Sie sollten ihre persönliche Meinung über das Jugendzentrum  darstellen und beschreiben, was sie sich wünschen, was ihnen wichtig ist und was sie gut finden. Diese Texte wurden dann mit den selber ausgesuchten Beats zu einem Lied geformt. Alle Songs werden dann zu einem Album zusammengefasst. Weiterlesen »

Nostalgische Reise mit dem AWO-Fanprojekt

Eine Reise der besonderen Art hat das AWO Fanprojekt Essen jetzt im Rahmen der (Fußball-) Kulturtage der NRW-Fanprojekte unternommen. Bei einer nostalgische Tour zu den geschichtsträchtigen Stadien des Ruhrgebietes haben sich 40 interessierte Fußball-Fans noch einmal den Duft der alten Oberliga-West-Zeit um die Nase wehen zu lassen. Nach dem Start im neuen Stadion Essen ging es direkt zur Vestischen Kampfbahn nach Gladbeck, wo Dieter Bugdoll, der Leiter des Gladbecker Sportamtes, die Führung übernahm. Auf dem Reiseplan standen dann das Fürstenbergstadion in Gelsenkirchen-Horst, wo die Besucher mit einer American-Football-Einlage verwöhnt wurden. Die nächsten Anlaufpunkte in Gelsenkirchen waren dann die Glückauf-Kampfbahn und das Südstadion.

Mehr Service des Mietertreffs im „Grünen Norden“

Den letzten Grund zu feiern hatten die Mieter in der Katernberger Siedlung nördlich der Zollvereinstraße, als im Sommer ihr Quartier den wohlklingenden Namen „Grüner Norden Katernberg“ bekam. Jetzt wurde wieder gefeiert. Anlass und Ort der Feier war der Mietertreff an der Feldwiese 36, der nach der Renovierung und Neugestaltung ab sofort regelmäßig von montags bis freitags geöffnet ist. Souad Zenzoul, Quartiersmanagerin der AWO, hat jetzt ihren Arbeitsplatz mitten in der „Grünen Mitte“.

Der Mietertreff mit Büro Küche und Gemeinschaftsraum, der in einer Erdgeschosswohnung mit Balkon untergebracht ist, bietet jetzt nicht nur ein regelmäßiges Programm mit Sprechstunden und Beratungen, es soll auch Initiativen und engagierten Mietern für ihre Zusammenkünfte zur Verfügung stehen. Weiterlesen »

Erfolgreiche AWO-Präsentation bei der Jobmesse

Viel Resonanz erhielt die AWO Essen für ihren Auftritt bei der Jobmesse. An den beiden Messetagen war der AWO-Stand oft dicht umlagert. Viele Interessenten ließen sich im großen VW-Showroom an der Thyssen-Krupp-Allee, wo die privat organisierte Messe veranstaltet wurde, konkret über die verschiedenen Beschäftigungsmöglichkeiten bei der AWO informieren. Aus jedem Bereich, von der Kita bis zum Seniorenheim, waren Fachleute vertreten, die ihre Berufsbilder auch aus eigener Erfahrung vorstellen konnten. Das AWO-Team konnte nach den zwei anstrengenden Messetagen eine positive Bilanz ziehen. „Wir haben viele Kontakte geknüpft und sehr konkrete Gespräche geführt und haben sicher viel Interesse an der AWO als sozial engagierter Arbeitgeber geweckt“, fasst Martin Milz von der Personalabteilung des Essener AWO Kreisverbandes die Erfahrungen des Messeteams zusammen.

Zeitschiene hilft der Erinnerung

Oft bedarf es nur kleiner Anstöße, um die Erinnerung zu wecken. Das hat auch Marvin Mellenthin erfahren, als er im Rahmen seines Studiums der Sozialarbeit ein Praktikum im Otto-Hue-Haus der AWO in Holsterhausen absolvierte. „Manchmal reichte e,s ein Bild zu zeigen, und die Gesichter der älteren Menschen hellten sich auf- sie erinnerten sich und es kam ein Gefühl der Sicherheit auf.“ Diese Freude der Senioren ging dem 25-Jährigen nicht aus dem Sinn und er überlegte, wie man auch zukünftig mit Ausflügen in Vergangenheit bei den älteren Menschen für eine positive Stimmung sorgen kann. Weiterlesen »

Bildungsinstitut Altenpflege der AWO unter neuer Leitung

Ulrike Münkel ist die neue Leiterin des Bildungsinstituts Altenpflege der AWO Essen (BAA). Für die Sozialpädagogin bedeutet die neue Aufgabe eine Rückkehr an eine alten Wirkungsstätte, denn schon von 2005 bis 2009 arbeitete Ulrike Münkel an der renommierten Schule für Altenpflegeberufe. Sie löst Gereon Unnebrink ab, der nach 12 Jahren im „Chefsessel“ der Einrichtung im Kreisverband der Arbeiterwohlfahrt Essen eine neue Aufgabe übernahm.

Ulrike Münkel, die sich nach ihrem Studium in Essen neben ihrer Berufstätigkeit kontinuierlich in den Bereichen Management und systemische Therapie weiterqualifizierte war zuletzt mit der pädagogischen Leitung eines Caritas Heims in Duisburg beauftragt. Sie fungierte auch als Leiterin der sozialpädagogischen Familienhilfe. Weiterlesen »

AWO Geschäftsführer Oliver Kern nimmt nicht am Empfang des türkischen Generalkonsuls teil

Oliver Kern, Geschäftsführer des Essener Kreisverbandes der Arbeiterwohlfahrt, wird der Einladung des türkischen Generalkonsuls in Essen zum Empfang anlässlich des 94. Jahrestages der Proklamation der Republik Türkei nicht folgen.

„Vor dem Hintergrund der Entwicklung, die das Land derzeit nimmt, sehe ich keinen Anlass zu feiern. Die demokratischen Rechte wurden nicht erst seit dem Juli 2016 drastisch eingeschränkt, von einer freiheitlichen Grundordnung kann nicht mehr die Rede sein. Nicht zuletzt die Lage der vielen politischen Gefangenen in der Türkei macht es mir unmöglich, gemeinsam mit Repräsentanten dieses Systems an die Gründung der türkischen Republik zu erinnern“, begründet Oliver Kern seine Absage: „Gerade als Vertreter der AWO, die sich auf freiheitliche und demokratische Grundwerte beruft, sehe ich die Entwicklung des Landes, das von Präsident Recep Tayyip Erdoğan autokratisch regiert wird, äußerst kritisch.“ Weiterlesen »

Treibende Kraft einer ungewöhnlichen Freundschaft

Dass eine Kunstschau mit dem Auftritt eines Blasorchesters beendet wird, ist am Rüpingsweg in Überruhr nichts Ungewöhnliches. So ging jetzt die Sommerausstellung des Gymnasiums Essen Überruhr (GEÜ) im „Kurt“ mit einem bunten Nachmittag zu Ende, der mit dem Auftritt der „Bläserbnandklasse“ eingeleitet wurde. Wenn es ein Beispiel dafür gibt, wie dauerhaft eine Freundschaft zwischen jungen und alten Menschen, zwischen Schule und Altenheim sein kann, dann ist es die langjährige Partnerschaft zwischen dem Überruhrer Gymnasium und dem Kurt-Schumacher-Zentrum der AWO. Treibende Kraft dieser Kooperation zwischen so ungleich erscheinenden Partnern war in den letzten mehr als eineinhalb Jahrzehnten auf Schulseite die Kunstlehrerin Angelika Kerpen. Mit den Sommerferien ging die sozial engagierte Pädagogin jetzt in den wohlverdienten Ruhrstand.

Zimmer sucht Mieterin im Julius

Termin: 
Do 09.11.2017
Seniorentheater

In der „Weiber-WG“ herrscht unübersehbare Aufregung, ein Zimmer wird frei. Und die durch und durch skurrilen WG-Bewohnerinnen sind schon im Vorfeld aus dem Häuschen. Was es mit dem Wohnprojekt der eher älteren Damen auf sich hat und wie es weitergeht, das verrät das Stück „Zimmer sucht Mieterin – eine ganz normale Weiber-WG“ mit dem das  Seniorentheater Essen e.V. am Donnerstag, 9. November, im Julius-Leber-Haus der AWO gastiert. Ab 15.45 Uhr soll das vergnügliche Stück an der Meistersingerstraße 50 bei Kaffee und Kuchen über die Bühne gehen. Weiterlesen »

Kern-Arbeitszeit im Louise-Schroeder-Zentrum

Wenn der Geschäftsführer der Essener AWO von Kernarbeitszeit spricht, dann ist nicht unbedingt Arbeitsrecht das Thema. Vielmehr geht es Oliver Kern bei diesem Schlagwort um das Erkunden der verschiedenen, ganz unterschiedlichen Arbeitswelten, die es bei der Arbeiterwohlfahrt gibt. Kern schlüpft seit seinem Einstieg bei der AWO im letzten Jahr immer wieder für eine ganze Schicht in eine andere Rolle, wird für eine Arbeitszeit zur „helfenden Hand“, die auch nicht davor zurückschreckt, sich schmutzig zu machen.

 „Inzwischen wissen die Kollegen, dass es mir nicht darum geht, als Chef mal kurz in die verschiedenen Abteilungen heineinzuschnuppern. Ich will selbst fühlen und erleben, was in den verschiedenen Bereichen geleistet wird und wie die Arbeitsbedingungen sind“, erklärt Kern seine Einsätze, die ihn schon manche Nacht um den Schlaf gebracht haben. Weiterlesen »

AWO präsentiert sich bei der Jobmesse Essen

Wenn am Samstag, 14. Oktober, die Jobmesse Essen im Volkswagen-Zentrum an der Thyssen-Krupp-Allee 20 ihre Pforten öffnet, ist auch ein Team der Essener AWO mit dabei. Bis zum Messeende am Sonntagnachmittag will die freundliche Gruppe für die verschiedenen Berufsfelder werben, auf denen der große Essener AWO-Kreisverband Stellen anbietet. Von der Altenpflege bis zu verschiedenen kaufmännischen Berufen reicht das Spektrum der Beschäftigungen. Experten aus den jeweiligen Bereichen werden den Besuchern Rede und Antwort stehen. Es bestehen auch Möglichkeiten, sich zum Beispiel über die unterschiedlichen Ausbildungsgänge des Bildungsinstituts Altenpflege der Essener AWO beraten zu lassen. Mit rund 1500 angestellten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern ist der Essener Kreisverband der AWO ein mittelständisches Unternehmen mit den entsprechenden Möglichkeiten für die Mitarbeiter. Weiterlesen »

Parkour-Anlage auf Zollverein eröffnet

Sie sind sportlich, mutig, elegant und vor allen Dingen wasserfest. Gut zwei Dutzend Traceure ließen sich am Samstagnachmittag auch vom Dauerregen nicht davon abhalten, die Eröffnung der größten Parkour-Anlage des Ruhrgebiets im Schatten der Zollverein-Kokerei mit ausgeklügelten Moves zu begleiten. Auf rund 600 Quadratmetern Übungsfläche hat die junge urbane Parkour-Szene jetzt einen Treffpunkt gefunden. Was aussieht wie eine Ansammlung ungeordneter Betonblöcke und –Halbkugeln, die teilweise mit Metallrohren verbunden sind, ist ein Trainingsgelände für Anfänger und Fortgeschrittene der Bewegungsphilosophie, die sich Parkour nennt. Die Idee, die dahinter steckt, ist, einem direkten Weg von Punkt A zu Punkt B zu finden und dabei Hindernisse möglichst elegant zu überwinden. Weiterlesen »

Mehr als ein Vierteljahrhundert für AWO-Kitas verantwortlich

Mehr als ein Vierteljahrhundert war Annette Schnitzler für die Kindertagesstätten der Essener AWO verantwortlich, jetzt absolvierte sie ihren letzten Arbeitstag als Prokuristin der AWO Kita gGmbH. Dabei übergab sie den symbolischen Staffelstab an Andreas Lischka, der nun ihre Aufgaben übernimmt.

Annette Schnitzler hat das Kita-Engagement des Essener AWO Kreisverbandes von Anfang an gestaltet. Schon 1990 engagierte sie der damalige und inzwischen verstorbene AWO-Geschäftsführer Horst Radtke, um den Aufbau der ersten Kitas zu organisieren. Konzepte wurden entwickelt, um die Finanzierung wurde gekämpft, bis endlich als erste AWO-Kindertagesstätte die Kita am Heilgraben in Unterfrintrop ihre Tore öffnete. Es war keine ganz leichte Aufgabe, in dem Wohngebiet am Waldesrand eine solche Einrichtung zu betreiben, die Gewissheit, dass Kinderlärm Zukunftsmusik ist, hatte sich damals noch nicht bei den Nachbarn herumgesprochen. Weiterlesen »

Skat-Tradition lebt bei der AWO

„18, 20, weg…“ hieß es jetzt wieder in der Geschäftsstelle des AWO-Kreisverbandes Essen – und das fast vier Stunden lang. Rund zwei Dutzend Skatfreunde waren der Einladung der AWO-Seniorenarbeit gefolgt und verwandelten den großen Saal am Pferdemarkt  in eine Turnierstätte. Skatspieler aus den AWO-Ortsvereinen, sowie Senioren der Essener Skatvereine „Ankerbuben“ und „Nasse Buben“ beteiligten sich am schon traditionellen AWO-Turnier. Weiterlesen »

Hier ist Pflege Familiensache

„Wir möchten mit Menschen umgehen und ihnen helfen. Das ist das, was wir eigentlich schon immer wollten!“ Diesem Ziel sind Natascha und Chantal Wessels ein gutes Stück näher gekommen. Die beiden Schwestern sind seit einem, beziehungsweise seit zwei Jahren Schülerinnen des Bildungsinstituts Altenpflege der Essener AWO. Und sie sind sehr gute Schülerinnen, bescheinigen ihnen die Lehrkräfte. „Weil wir Spaß daran haben und uns hier wohlfühlen“, ist die einfache Begründung der Nachwuchs-Altenpflegerinnen.

Dass zwei Schwestern den selben Berufsweg in die Altenpflege einschlagen, erscheint angesichts der aktuellen Diskussionen um Pflegeberufe schon fast ungewöhnlich. Ist doch allenthalben vom Pflegenotstand und den Nachwuchssorgen die Rede. Weiterlesen »

AWO Fanprojekt Essen erkundet historische Spielstätten

Termin: 
So 15.10.2017
Bustour zu historischen Fußballstadien im Ruhrgebiet

Zu einer Reise der besonderen Art lädt das AWO Fanprojekt Essen am Sonntag, 15. Oktober, im Rahmen der (Fußball-) Kulturtage der NRW-Fanprojekte ein. Es geht auf eine nostalgische Reise durch geschichtsträchtige Stadien des Ruhrgebietes. Auf dem Reiseplan stehen unter anderem die Vestische Kampfbahn Gladbeck (Bild / auch Stadion Gladbeck genannt), das Fürstenbergstadion in Gelsenkirchen-Horst, die Glückauf-Kampfbahn in Gelsenkirchen-Schalke, das Süd-Stadion in Gelsenkirchen-Ückendorf, das Lohrheidestadion in Bochum-Wattenscheid und das Uhlenkrug-Stadion im Essener Süden. Zielpunkt ist schließlich, das neue Stadion Essen, das auf historischem Grund das alte Georg-Melches-Stadion als Heimat von Rot-Weiss Essen ablöste. Eine Pause wird auf dem Gelände der ehemaligen Zeche Nordstern in Gelsenkirchen Horst eingelegt, einem zentralen Punkt der ehemaligen Bundesgartenschau.

Ehrenamtlicher Smartphone-Kurs im Hans-Gipmann-Haus

Junge Studenten, Senioren und moderne Kommunikationstechnik, diese Verbindung kann durchaus zu einer Erfolgsmischung werden. So sehen das zumindest die Teilnehmer einer Aktion im Hans-Gipmann-Haus der AWO. Drei junge Studenten waren ins Gerscheder Bürgerhaus der Arbeiterwohlfahrt gekommen, um Senioren in die Geheimnisse des Smartphones einzuweihen.  Lars Kwiatkowski (19), Julian Schmidt (20), Dominik Hübner (20),  waren für „Companius“ im Einsatz. Unter diesem Namen wird das ehrenamtliche Engagement von Mitarbeitern des Energiekonzerns RWE/Innogy organisiert.  Nach einem kurzen allgemeinen Einführungsvortrag über die „schlauen“ Telefone, kümmerten sie sich in kleinen Gruppen um die individuellen Probleme und Wünsche, die die älteren Damen und Herren beim Gebrauch ihrer Smartphones haben.

AWO Fanprojekt zeigt Flüchtlingen heimische Fußballkultur

Gerade bei Jungen hat Fußball einen hohen Stellenwert und ist oft ein wichtiges Gesprächsthema. Vereinsnamen und Fußballstars sind häufig die bekanntesten Begriffe in einem fremden Land. Das erfuhren jetzt wieder einmal die  Mitarbeiter des AWO Fanprojektes Essen, als sie mit 13 jugendlichen Flüchtlingen, die unbegleitet in Deutschland Schutz suchen, einen Fußball-Ausflug unternahmen. Mit den Kollegen der Clearingstelle „Newland“, fuhren die Essener AWO-Fanbetreuer nach Dortmund, um den Flüchtlingen das deutsche Fußball-Museum zu zeigen. Damit traf man den Nerv der Jungen, denn alle waren sehr interessiert an den einzelnen Stationen der deutschen Fußball-Geschichte. Zum Abschluss gab es sogar die Möglichkeit, selbst die Siegerehrung der WM 2014 nachzustellen und dem WM-Pokal einmal ganz nahe zu sein.

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