Skat-Tradition lebt bei der AWO

„18, 20, weg…“ hieß es jetzt wieder in der Geschäftsstelle des AWO-Kreisverbandes Essen – und das fast vier Stunden lang. Rund zwei Dutzend Skatfreunde waren der Einladung der AWO-Seniorenarbeit gefolgt und verwandelten den großen Saal am Pferdemarkt  in eine Turnierstätte. Skatspieler aus den AWO-Ortsvereinen, sowie Senioren der Essener Skatvereine „Ankerbuben“ und „Nasse Buben“ beteiligten sich am schon traditionellen AWO-Turnier.

Bevor die Karten auf die Tische kamen wurde von den vorwiegend älteren Spielern daran erinnert, dass beim Skatspiel die Gemeinschaft eine große Rolle spiele und deshalb gerade im Ruhrgebiet Skat eine lange Tradition habe, die man mit der nötigen Nachwuchsarbeit gern fortführen wolle. An dieser Ruhrgebietsgeschichte ist die Essener AWO auch beteiligt, denn schon seit 1984 organisiert der Essener Kreisverband Skatturniere.

Beim aktuellen Wettkampf wurde in zwei 32er Runden um Platz und Sieg gekämpft. Auf dem Siegertreppchen landete schließlich Peter Hirdler von den „Nassen Buben Frohnhausen“ vor Bernd Stenert von den „Ankerbuben“. Dritter wurde Theo Hackmann, der gleichzeitig Vorsitzender der AWO Rellinghausen und der Ankerbuben ist.

Neben den obligatorischen Pokalen, Geldpreisen und Urkunden gab es für alle Teilnehmer ein Skatspiel und einige nützliche Kleinpreise. Daneben war selbstverständlich auch wieder eine Menge an Spielerfahrung zu gewinnen.
Möglich wurde das Turnier durch die ehrenamtliche Unterstützung der Spielgruppenleiterin und zweiten Vorsitzenden der AWO Rüttenscheid, Ingrid Wißkirchen, und des Skatverbandsmitglieds Peter Hirdler.

Die AWO-Skat-Tradition wird fortgeführt, für das nächste Jahr ist der 27. September 2018 als
Turniertermin vorgesehen.

04. Oktober 2017