Reise nach Siebenbürgen

Vor zehn Jahren war Sibiu die rumänische Kulturhauptstadt Europas. 2007 wurde das ehemalige Hermannstadt, das eine der am besten erhaltenen mittelalterlichen Stadtkerne  Europas besitzt, als eine Stadt  im Aufbruch beschrieben. Damals unternahm das Paul-Gerlach-Bildungswerk der AWO eine Reise nach Siebenbürgen und die Stadt am Rande der Karpaten. Jetzt, nach einem Jahrzehnt, ist Sibiu wieder das Ziel einer Reise, die das Paul-Gerlach-Bildungswerk in Kooperation mit dem Kunst- und Kulturkreis der AWO Essen unternimmt. Vom 24. bis 29. Mai ist eine Reise organisiert, bei der man sich über die Entwicklung der heute noch von vielen deutschsprachigen Rumänen besiedelten Region informieren kann. Neben einer ausführlichen Beschäftigung mit der Geschichte und Gegenwart von Sibiu werden auch Ausflüge in das ehemalige Siedlungsgebiet der Siebenbürger Sachsen unternommen. So stehen unter anderem Besuche in Schäßburg, Reichesdorf und der ehemaligen Zisterzienser-Abtei Kerz auf dem Programm. Dazu gehört auch ein „Transsilvanien Brunch“ mit althergebrachten Speisen fast vergessener Rezepte.

Im Reisepreis von 400 Euro (Einzelzimmerzuschlag 120 €) sind fünf Übernachtungen mit Frühstück, die deutschsprachige Reiseleitung, Transfers und das Ausflugsprogramm enthalten. Die Flüge ab und bis Dortmund kosten rund 150 Euro pro Person.

Anmeldung und weitere Information unter Tel. 1897 420/401.

06. März 2017