Positive Bilanz nach einem Jahr Sprach-Kitas

Gruppenbild„Weil Sprache ist der Schlüssel zur Welt ist!“ Unter diesem Motto startete 2016  das von der Bundesregierung aufgelegte Programm der Sprach-Kitas. Mit 400 Millionen soll durch eine gezielte Förderung die Sprachkompetenz der Kinder verbessert werden. Mit dabei waren von Anfang an vier Kitas der Essener AWO, die mit sieben Kinderhäusern des der VKJ (Verein für Kinder- und Jugendarbeit in sozialen Brennpunkten Ruhrgebiet e.V) einen Programm-Verbund bilden. Los ging es vor einem Jahr, jetzt konnte eine positive Bilanz gezogen werden.

Da sich beide Partner Sprachförderung schon Jahrzehnte vor dem Start des aktuellen Programms auf die Fahnen geschrieben hatten, fiel die Idee der Sprach-Kitas buchstäblichauf fruchtbaren Boden. Das betonten AWO-Geschäftsführer Oliver Kern und der VKJ-Vorsitzende Frank Müller bei einer gemeinsamen Pressekonferenz.
Die Idee der Spach-Kitas beruht auf drei Säulen. 1. soll in ganz alltäglichen Situationen gezielt Sprache eingesetzt werden und Anlässe geschaffen werden, miteinander zu reden. Kleine Gepräche werden genutzt, um auch Kindern mit Migrationshintergrund den Einsatz von Sprache zu vermitteln.
2. Der erste und wichtigste Bildungsort für Kinder ist die Familie. Deshalb wird immer das Ziel verfolgt, eine vertrauensvolle Beziehung mit den Familien aufzubauen. Da setzt da Programm der „Sprach-Kitas“ ein und hilft  dabei, die Eltern und Familien noch intensiver in der sprachlichen Erziehung ihrer Kinder zu unterstützen.
3. Die Förder-Idee der Inklusion wurde auch schon vor dem Einsatz des Bundesprogramms in den beteiligten Kindertagesstätten der AWO und des VKJ verwirklicht.
Die Mittel des Bundes ermöglichen es, dass in jeder Sprach-Kita eine speziell ausgebildete Fachkraft pro Woche für fast 20 Stunden zur Verfügung steht, um die Erzieherinnen bei der Sprachförderung zu unterstützen. Dazu gehört noch ein intensives Schulungsprogramm, dass die Sensibilisierung für Sprache fördert und die Erzieherinnen vor Ort mit den jeweils passenden Methoden unterstützt.

Zur Zeit sind bei der AWO die Kindertagesstätten Kita am Rathaus, Kita Haus-Berge, Kita Jahnplatz und die Kita Neuhof an dem Programm beteiligt.

31. Januar 2017