Politiker besuchen Baustelle am Kurt-Schumacher-Zentrum

Die Fortschritte auf der Baustelle am Kurt-Schumacher-Zentrum der AWO sind nicht zu übersehen. Der Anbau an das Pflegeheim ist seit der Grundsteinlegung im August 2016 schnell gewachsen. Inzwischen hat der Rohbau die fünfte Etage erreicht. Wie es mit dem Arbeiten weitergeht und warum dieser Anbau überhaupt nötig ist, darüber informierten sich jetzt die SPD-Landtagskandidaten Janine Laupenmühlen und Frank Müller, sowie der SPD-Bundestagskandidat Gereon Wolters, in dessen Wahlkreis das AWO-Seniorenzentrum liegt. Vor Ort am Rüpingsweg ließen sich die Politiker von Einrichtungsleiter Klaus-Peter Real die einzelnen Bauabschnitte zeigen und diskutierten im Anschluss mit dem AWO Kreisvorsitzenden Klaus Johannknecht, der stellvertretenden Kreisvorsitzenden Judith Schluppkothen und AWO Geschäftsführer Oliver Kern über die Situation im Pflegebereich und die Forderungen der AWO an eine sozial gerechte Politik.
Gemeinsam vertraten die SPD-Politiker die Position, dass gerade der Pflegebereich ausreichend finanziert werden müsse. Dazu müsste die Belastung für soziale Leistungen auf viel mehr Schultern verteilt werden. Eine Bürgerversicherung, in die alle einzahlen müssten, wäre dazu ein Weg. Es sei auch nicht zu verstehen, warum Kapitalerträge in keiner Weise zu Sozialabgaben herangezogen werden.
Ein großes Lob spendeten die Politiker den Mitarbeitern des Kurt-Schumacher-Zentrums für ihren Einsatz, der es erst möglich gemacht habe, den Anbau, in dem 32 Einzelzimmer und acht Gemeinschaftsräume entstehen, während des laufenden Heimbetriebs zu errichten.
Am 14. Juni soll am Rüpingsweg Richtfest gefeiert werden, Mitte 2018 sollen die ersten neuen Zimmer bezogen werden.

04. Mai 2017