Martin Schulz wünscht AWO viel Erfolg für die Arbeit

Auf eine furiose Reise durch sein Wahlprogramm als Kanzlerkandidat nahm am Donnerstag Martin Schulz seine Zuhörer auf dem Willy-Brandt-Platz mit – und danach fand er noch Zeit der Essener AWO für ihre weitere Arbeit viel Erfolg zu wünschen. In einem kleinen Gespräch am Rande der SPD-Veranstaltung zum 150-jährigen Bestehen der Sozialdemokratie in Essen erkundigte sich der Kanzlerkandidat in einem Gespräch mit dem AWO Vorsitzenden Klaus Johannknecht und dem AWO-Geschäftsführer Oliver Kern nach der Arbeit der Essener Arbeiterwohlfahrt. Beide revanchierten sich mit den besten Wünschen für die Bundestagswahl am 24. September.
Die AWO war bei der gut dreistündigen Veranstaltung in der Essener City nicht zu übersehen und nicht zu überhören. Am Entree des Platzes informierten AWO-Mitarbeiter über die verschiedenen Angebote des Essener Verbandes und die Sänger der Ruhrpott Revue, einem korporativen Mitglied der Essener Arbeiterwohlfahrt unter der Leitung von Karlheinz Freudenberg, im Hauptberuf für die offene Seniorenarbeit bei der AWO beschäftigt.
Bevor Martin Schulz für sein Plädoyer für mehr Gerechtigkeit in allen Lebensbereichen lang anhaltenden Beifall erhielt, stellten unter anderem auch die Essener SPD-Bundestagskandidat Arno Klare, Gereon Wolters und Dirk Heidenblut ihre Kernthemen für eine soziale Umgestaltung der Gesellschaft vor.
In vielen Punkten seiner kampfeslustigen Rede, in der er klare Grenzen zwischen seine politischen Ziele und die Politik der Kanzlerin zog, vertrat er auch Forderungen, die zu den Arbeitsschwerpunkten der AWO zählen. So forderte er eine gerechte Bezahlung und eine auskömmliche Rente zum Beispiel für Mitarbeiter in Pflegeberufen: „Eine Altenpflegerin zahlt heute so viel wie nie zuvor in die Rentenkasse ein und wird dafür so wenig wie nie zuvor erhalten. Darüber hinaus wird sie dann als 70-Jährige 80-Jährige pflegen.

24. August 2017