Lebhafte Diskussion über Fußball im KZ Theresienstadt

Die Aufführung des Films „Liga Terezin“ in der Alten Synagoge, in dem es um die von den Nazis initiierte Fußball-Liga im KZ Theresienstadt ging, sorgte bei den Besuchern für eine lebhafte Diskussion mit dem Produzenten des Films, dem israelischen Computerspezialisten Oded Breda, dem Leiter der Alten Synagoge, Dr. Uri Robert Kaufmann und Maicl Platzek vom Paul-Gerlach Bildungswerk der AWO, einem Mitveranstalter des Filmabends. Engagiert wurde unter anderem der Frage nachgegangen, welche politische und gesellschaftliche Bedeutung der Fußball in der Vergangenheit hatte und wie Fußball als Massenphänomen  sich heute auswirkt.
Oded Breda, der ursprünglich kein Dokumentarfilmer ist, war auf die Idee zu dem Film gekommen, weil er auf alten Aufnahmen aus dem KZ Theresienstadt seinen Onkel Pavel entdeckt hatte.
Die Vorstellung in der alten Synagoge hätte beinahe nicht stattfinden können, weil Oded Breda am Düsseldorfer Hauptbahnhof wegen eines großen Polizeieinsatzes auf Grund eines Axt-Angriffs stecken geblieben war. Freunde brachten den Israeli dann mit dem Auto nach Essen.

10. März 2017