Kleine Kita-Baumeister der AWO besuchen Baustelle der Funke-Zentrale

Sie kamen gut vorbereitet auf die Baustelle. Pläne waren gezeichnet und man hatte schon geübt, wie man Fundamente gießt. Doch als die zehn Jungen und Mädchen der AWO-Kita am Rathaus dann tatsächlich ihre Helme aufsetzten und den Rohbau des neuen Firmensitzes der Funke-Mediengruppe am Universitätsviertel besichtigten, waren sie schwer beeindruckt. „Das sind aber große Rohre! Wozu sind die da?“ fragte Rahel und bekam von Bauleiter Rafael Samuhel sofort die Antwort: „Das wird die Lüftung für den Gruppenraum!“ Der Besuch der Kita Delegation, die von AWO-Geschäftsführer Oliver Kern angeführt wurde, hatte nämlich einen konkreten Grund. Die Gruppe wollte sich darüber informieren, wie weit der Bau der Kita in der neuen Zentrale der Funke-Mediengruppe gediehen ist.

Die Essener Arbeiterwohlfahrt wird nach der Fertigstellung des Gebäudes im Nordflügel des Komplexes eine Kindertagesstätte mit 74 Plätzen für Kinder ab einem Jahr betreiben. In den vier Gruppen werden auch Kinder von Funke-Mitarbeitern nah am Arbeitsplatz von Mutter oder Vater einen Kita-Platz bekommen. Das Medienhaus hat mit der AWO einen Partner gewählt, der bereits 19 Kindertagesstätten mit einem hohen pädagogischen Niveau in Essen betreibt. Außerdem wird in den AWO-Kindertagesstätten auch auf eine ausgewogene und frische Ernährung Wert gelegt.

So schwärmten die kleinen Bauexperten von der Kita am Rathaus auch von leckeren Gemüsesuppen, als ihnen Bauleiter Samuhel zeigte, wo bald die Küche in der neuen Kita entstehen soll. Nach einem Marsch durch die noch dunkle Tiefgarage und einem Vortrag über Mülltrennung auf dem Bau, gab es im Konferenz-Container von Vertretern des Bauträgers Kölbl Kruse noch Original-Baupläne, einen Bauarbeiter-Pausensnack und jeweils einen Zollstock für die kleinen Kita-Baumeister.

08. April 2017