Die Generationen feiern gemeinsam im Antje-Huber-Haus

Dass das Zusammenleben von Jung und Alt zu einem Erfolgsmodell werden kann, beweisen die Bewohner des Antje-Huber-Hauses tagtäglich. Jetzt wurde in dem von der AWO betreuten Komplex von Sahle Wohnen mit einem gemeinsamen Fest der Frühling begrüßt. In 54 Appartements und 12 Reihenhäusern wohnen seit dem letzten Jahr an der Eickenscheidter Fuhr junge Familien mit Kindern und Senioren unter einem Dach. Viele beteiligten sich an den Vorbereitungen für das Fest und wurden dabei tatkräftig von der AWO unterstützt.

Im Bewohner-Café, am Grillstand oder an Bierzelt-Tischen kamen die Erwachsenen miteinander ins Gespräch, während die Kinder auf der Hüpfburg im Innenhof oder am Schminkstand ihren Spaß hatten. Als Unterhaltungs-Höhepunkt des Nachmittags gaben die „Spätzünder“, ein ehrenamtlicher AWO-Chor, ein Freiluft-Konzert mit Ruhrgebiets-Stimmungsliedern. Als Gast-Chormitglied bewies AWO-Geschäftsführer Oliver Kern seine Kenntnisse des Repertoires und sang mit viel Enthusiasmus unter anderem das Steigerlied.

Auch Sahle-Mitarbeiter Alexander Fischer zeigte sich äußerst angetan von dem Zusammenhalt, der sich zwischen den Bewohnern inzwischen entwickelt hat. „Für mich ist der Einzug hier wie eine Sechser im Lotto. Ich fühle mich hier rundherum wohl“, bestätigt Ortrud Taubert, die zu den ersten Bewohnern des Antje-Huber-Hauses gehört: „Vor allen Dingen das Mehrgenerationen-Prinzip mit den jungen Nachbarn ist toll. Alt sind wir selber, da müssen wir nicht unter uns bleiben!“

15. Mai 2017