EU-Abgeordneter Jens Geier arbeitet mit der Essener AWO zusammen

Auf offene Ohren stieß der SPD-Europa-Abgeordnete Jens Geier, als er jetzt beim Kreisvorstand der Essener AWO anbot, den Weg zu EU-Institutionen und europäischen Verbänden zu ebnen, um der Arbeiterwohlfahrt zum Beispiel die Tür zu internationalen Austauschprogrammen zu öffnen. Der Essener EU-Abgeordnete besuchte am Freitag die Essener AWO-Hauptstelle am Pferdemarkt, um bei einem ersten offiziellen Gespräch mit Mitgliedern des Kreisvorstandes zu erörtern, welche Möglichkeiten zur Zusammenarbeit zwischen Brüssel und dem Essener Sozialverband bestehen und auch weiterentwickelt werden können.
Schnell waren sich die AWO Vorstandsmitglieder Klaus Johannknecht, Judith Schlupkothen, Dirk Busch und AWO Geschäftsführer Oliver Kern mit dem EU-Abgeordneten einig, dass das erste Gespräch nur der Auftakt zu regelmäßigen Kontakten sein könne.
Gemeinsam entwickelte man auch Ideen, wie man den Bürgern Europa und seine Institutionen näher bringen könne. „Das Interesse ist ja vorhanden. Wenn mich Reisegruppen des Paul-Gerlach-Bildungswerks der AWO in Brüssel besuchen, gibt das immer lebhafte Diskussionen. Aber ich möchte den Menschen die EU erklären, damit die von manchen gehegten Vorurteile widerlegt werden können“, bekundete Jens Geier sein Interesse an der Zusammenarbeit mit dem größten AWO-Kreisverbandes Deutschlands.
Man einigte sich darauf, zeitnah ein weiteres vertiefendes Treffen in Brüssel zu organisieren, um dort am Ort des europäischen Geschehens zum Beispiel als Kontakte zu „Solidar“, dem Dachverband europäischer Sozial-Institutionen zu knüpfen.
„Wir wollen und müssen auch im sozialen Bereich europäische Kontakte knüpfen, um gemeinsam die Probleme anzugehen, die vor  Landesgrenzen nicht haltmachen“, definierte AWO-Kreisvorsitzender Klaus Johannknecht den Sinn europäischer Kontakte für die Essener AWO.  „Außerdem ist es wichtig, zum Beispiel durch europäische Programme jungen Menschen die Möglichkeit zu eröffnen, im Ausland Erfahrungen zu sammeln“, ergänzte Judith Schlupkothen, zweite Vorsitzende des AWO-Kreisvorstandes.

28. April 2017