Elfte Auflage von „Kick Racism Out“ des AWO Fan-Projekts Essen

Vier Feldspieler, ein Torwart und jede Menge Spaß. So erlebten die jungen Spielerinnen und Spieler aus 11 Mannschaften die elfte Auflage des Jugend-Fußball-Turniers „Kick Racism Out“ das seit 2006 vom AWO Fan-Projekt Essen organisiert wird. Im Mittelpunkt des Wettbbewerbs liegt nicht der Kampf um Tore und Punkte, viel wichtiger ist es, schon bei der Aufstellung des eigenen Teams zu zeigen, dass Rassismus keine Chance hat. So ist es eine Grundbedingung, dass in den Mannschaften Spieler aus mindestens drei Herkunftsländern verstreten sein sollen.

Darauf wiesen auch bei der offiziellen Eröffnung AWO Geschäftsführer Oliver Kern, Bürgermeister Franz-Josef Britz und  Tani Capitain vom Mitveranstalter „Essener Chancen“ hin.

Die Idee, Fußball als bunte weltoffene Sportart zu nutzen, um Rassismus eine Absage zu erteilen, entstand während des „Sommermärchens“, der Weltmeisterschaft in Deutschland. In diesem Jahr zeichnete sich das Turnier, das schon seit Jahren in der Indoor-Fußball-Arena „Goalfever“ in Altenessen veranstaltet wird, wieder durch eine äußerst friedliche Atmosphäre aus, was sich auch bei den Spielen fortsetzte. Fachkundige Kommentare gab es von zwei Profis aus der ersten Mannschaft von Rot-Weiß-Essen. Timo Becker und Hervenogi Unzola schauten sich einige Spiele an und gaben reichlich Autogramme. Locker moderiert wurde die ganze Veranstaltung von Ole Buers.

Das Turnier wird für Jungen- und Mädchenmannschaften ausgetragen, so dass sechs Pokale auf die jeweils bestplatzierten Teams warten. Bei den Mädchen kam auf Platz 1 wie im letzten Jahr das Team des Gymnasiums am Stoppenberg.

Bei den Jungen siegte die Frida-Levy-Gesamtschule mit einem deutlichen Sieg über die Gesamtschule Bockmühle. Auf den dritten Platz bei den Jungen kam die Mannschaft des Gymnasiums am Stoppenberg.

23. November 2017