Elektronische „Tafeln“ beenden Kreidezeit im Bildungsinstitut Altenpflege der AWO

Bereits im 17. Jahrhundert gab es erste Schultafeln in Klassenräumen. Auch heute noch sind Tafeln aus dem Unterricht nicht wegzudenken. Im Bildungsinstitut Altenpflege der AWO (BAA), wo seit mehr als 25 Jahren Auszubildende auf Berufe im Pflegebereich vorbereitet werden, ist jetzt eine neue Tafelzeit angebrochen. Große Touchscreens ersetzen die althergebrachten Unterrichtsmittel auf denen quietschende Kreide bei vielen Schülergenerationen für unangenehme Erinnerungen sorgte.

Dank einer großzügigen Spende der Glücksspirale ist bei der BAA die „Kreidezeit jetzt weitgehend beendet. Vier große interaktive Bildschirme  revolutionieren für Auszubildende und Lehrpersonen den Unterricht. Mit 6 gleichzeitigen Berührungspunkten wird Teamarbeit möglich und die Bedienung vereinfacht. Diese Multitouch-Technologie erlaubt es zum Beispiel, dass mehrere Schülerinnen und Schüler gleichzeitig an einem Projekt arbeiten können. Dazu ist es möglich, ins Internet zu gehen, gängige Office-Anwendungen zu nutzen und vorher gespeicherte Unterrichtsentwürfe darzustellen.
Und ein Vorteil sorgt auch für Freude bei allen Beteiligten, beim Anschreiben mit speziellen Stiften oder einfach mit den Fingern stört kein Quietschton mehr.
Für Ulrike Münkel, Leiterin der Bildungsinstituts Altenpflege der AWO ist die Einführung der elektronischen Tafeln ein deutlicher Fortschritt: „Jetzt können  wir unsere modernen Unterrichtsinhalte auch zeitgemäß präsentieren. Dank der Glücksspirale, die das durch ihre großzügige Spende erst ermöglicht hat, können wir optimistisch in die digitale Zukunft sehen.“
 

06. Februar 2018