Ein offenes Herz kennt keinen Rassismus

Ein Zeichen gegen Rassismus zu setzen kann auch viel Spaß machen. Das spürten die Besucher der Aktion „Ein offenes Herz kennt keinen Rassismus“, zu der die Essener AWO gestern auf den Viehofer Platz eingeladen hatte. Musik, sportlicher Wettkampf beim „Human Table Soccer“ und internationale Spezialitäten sorgten nicht nur für Unterhaltung, sondern ließen bei vielen Besuchern auch die Erkenntnis wachsen, dass die Herkunft keine Rolle spielt, wenn man sich gut versteht. Das wurde besonders deutlich beim menschlichen Tischfußball bei dem ein bunt gemischtes Team aus den AWO-Integrationskursen gegen eine Mannschaft von Rot-Weiß-Essen antrat. Das RWE-Team bestand allerdings nicht aus Liga-Profis, sondern aus Mitarbeitern der Geschäftsstelle. Dass die Büro-Vereins-Kicker von der Hafenstraße das Auftakt-Match mit 5:3 gewannen, tat der guten Laune beim internationalen Team keinen Abbruch. Gemeinsam stärkte man sich danach bei russisch-türkischen Spezialitäten vom Büffet.
Derweil traten die „Wolga-Möwen“, eine russische Formation von AWO-Mitgliedern, in Aktion. Den Auftakt bildete übrigens ein türkischess Lied. Karlheinz Freudenberg, AWO-Mitarbeiter und Regisseur der Ruhrpott-Revue, sorgte später zusammen mit den „Möwen“ für eine Welturaufführung. Zur Melodie eines bekannten Rapp-Titels präsentierte er eine selbstgeschriebene Nummer, bei der es um den Traum eines friedvollen und toleranten Zusammenlebens in einer Gemeinschaft geht. Auf Toleranz und Frieden hofften auch die Menschen, die später Ballons mit Wunschkarten, die das Motto der Aktion  „Ein offenes Herz kennt keinen Rassismus“ zierten, in den Himmel schickten. Nach einigen weiteren Kicker-Wettkämpfen, bei denen dann auch das internationale AWO-Integrations-Team Siege einfuhr, ging die Aktion, an deren Rand Menschen unterschiedlichster Herkunft ins Gespräch kamen, zu Ende.

21. März 2017