Awo-Kita Zeche Helene: 20 Jahre junges Leben in historischem Gemäuer

Dass dort, wo sich früher alles um die Kohle drehte, heute ganz neues Leben eingezogen ist, das ist im Ruhrgebiet heute nicht mehr besonders bemerkenswert. Dass aber dort, wo früher starke Bergleute ein und aus gingen, jetzt die Schwächsten der Gesellschaft im Mittelpunkt stehen, das hat schon einen Seltenheitswert. Seit 20 Jahre hat die an der Twentmannstraße beheimatete AWO Kita ihren Standort im 1927 erbauten Kauengebäude der seit gut 50 Jahren geschlossenen Zeche Helene, die ihr auch den Namen Kita Zeche Helene gab. Diese ersten zwei Jahrzehnte sollen jetzt am Sonntag, 3. September, mit einem großen Sommerfest gefeiert werden, Von 11 bis 17 Uhr geht es in und um die AWO-Kita herum rund. Das Team um Kita-Leiterin Inga Kuszynski hat ein buntes Programm für ganz junge und erwachsene Gäste vorbereitet. Vom Dosenwerfen bis zur Hüpfburg, von der Tombola bis zum Infostand des AWO Ortsvereins Altenessen ist für jeden Besucher etwas dabei. Ein internationales Büffet soll keinen Hunger aufkommen lassen. Gutes Essen ist in der AWO-Kita an der Tagesordnung. In der eigenen Küche wird Tag für Tag für die zwei Gruppen mit insgesamt rund 45 Kindern frisch gekocht. Neben gesunder Ernährung gehören auch Sprachförderprogramme, Sport-Aktivitäten und die Teilnahme am Stadtteilmütter-Rucksack-Programm zum Angebot.

Die Kita teilt sich das denkmalgeschützte Gebäude mit dem ESPO, der in der anderen Hälfte auch seit 20 Jahren ein Sport- und   Gesundheitszentrum betreibt. Da beide Nachbarn gut miteinander auskommen wird am Sonntag auch gemeinsam auf dem gesamten Gelände gefeiert.

31. August 2017