AWO beim Arche-Noah-Stadtfest

Wenn es auf dem Kennedyplatz beim Arche-Noah-Fest darum geht, für das friedliche Zusammenleben von Menschen verschiedener Religionen, Herkunftsländer oder Ethnien einzutreten, dann zeigt auch die Essener AWO Flagge. Unter dem Zeichen des offenen AWO-Herzens waren am Samstag gleich zwei Gruppen dabei. Mit vielen Informationen und einem Tisch, an dem ganz junge Besucher Kunstwerke erstellen konnten, war die Katernberger Gruppe „Väter im Dialog“ dabei. Die Männer mit türkischen Wurzeln haben es sich zur Aufgabe gemacht, klassische Familienbilder zu überwinden und sich aktiv um die Erziehung und Betreuung der Kinder zu kümmern. Unterstützt wird die Gruppe, die gern noch weitere Väter für sich gewinnen will, vom Jugendhilfe-Netzwerk der AWO in Katernberg.

Schon Stammgast beim Arche-Noah-Fest ist der AWO-Ortsverein „International“. Neben leckeren kasachisch-usbekischen Spezialitäten gab es viele Informationen über das breite Angebot der Essener AWO für Menschen mit Migrationshintergrund, Flüchtlinge und Zuwanderer. Als Experten für entsprechende Interessenten standen die Fachberater Hanimgül Ilhan und Ahmad Hmedi vom Essener AWO-Kreisverband als Ansprechpartner zur Verfügung. Das Angebot beider Sozialarbeiter wurde gern genutzt und beide luden zu konkreteren Beratungen in ihre Sprechstunden, die regelmäßig in der AWO-Geschäftsstelle am Pferdemarkt 5 stattfinden, ein.

Das Essener Arche Noah Fest ist Teil eines Netzwerkes. Bereits seit 1975 findet jährlich Ende September bundesweit die Interkulturelle Woche statt. Daran beteiligen sich mittlerweile mehr als 450 Städte und Gemeinden mit insgesamt rund 4500 Veranstaltungen. Bis heute ist das Eintreten für bessere politische und rechtliche Rahmenbedingungen des Zusammenlebens von Deutschen und Zugewanderten ein Ziel der Interkulturellen Woche geblieben.

25. September 2017