AWO bedankt sich bei Ehrenamtlern mit einem Fest

„Wir sagen Danke zu all denen, die sich ehrenamtlich bei der AWO für ihre Mitmenschen einsetzen, Zeit und Kraft investieren, um anderen zu helfen!“ Mit einem deutlichen „Dankeschön!“ eröffneten Klaus Johannknecht, Kreisvorsitzender der Essener Arbeiterwohlfahrt und Oliver Kern, Geschäftsführer der Essener AWO, auf der Bühne des Steeler Stadtgartens einen festlichen Nachmittag und Abend, der einzig und allein den für die AWO ehrenamtlich aktiven Mitgliedern gewidmet war.

Dieser Dank fiel musikalisch, kulinarisch und äußerst unterhaltsam aus.  Ein mehr als zweistündiges buntes Bühnenprogramm deckte ein breites Unterhaltungsspektrum ab. Einen lang anhaltenden Beifall ernteten die Jungen und Mädchen der beiden AWO Kindertagesstätten Heidbusch und Haus-Berge-Straße. Die Schönebecker Heidbusch-Kinder präsentierten ihren inzwischen schon bei einigen Auftritten erprobten Tanz der Jahreszeiten, während sich die Kinder von der Haus-Berge-Straße bei ihren beiden Singspielen als äußerst stimmstarke Sänger und Schauspieler erwiesen.

Mit dem bekannten Lied „Freunde, das Leben ist lebenswert“ eröffnete der Tenor Albrecht Kludszuweit den Auftritt der Gaststars aus dem Aalto-Theater. Die Profis der Essener Bühne setzen sich schon seit Jahren ehrenamtlich für AWO-Senioren ein. Regelmäßig geben sie Konzerte in Pflegeheimen und Seniorenclubs – und immer ehrenamtlich. So ernteten Marion und Katharina  Thienel, Michael Haag und Christopher Bruckman nicht nur für ihre Auftritte vor ihren ehrenamtlichen „Kollegen“ im Saal lang anhaltenden Beifall. Das Klatschen galt auch dem kontinuierlichen Einsatz der Künstler.

Wie für Ehrenamtler geschrieben ist das Lied „Schenk mir noch eine Stunde“ mit dem Johannes Brinkmann seinen Auftritt einleitete. Der Sänger hat sich ganz dem Repertoire von Udo Jürgens verschrieben, aus dessen Feder auch das erste Lied stammt. Stilecht mit viel Gefühl für das Publikum machte Brinkmann die Saalreihen zu seiner Bühne, bezog manchen Besucher mit in seine Show ein und sang nach dem letzten Applaus wie der große Udo mit einem weißen Bademantel bekleidet seine Zugaben.

Wenn man die Moderation von Frank Hoffmann, der durch das Programm führte, als zauberhalft bezeichnet, liegt man nicht verkehrt. Neben witzigen Überleitungen sorgte er immer wieder mit verblüffenden Zaubertricks für Überraschung.

Nach dem schmackhaften warmen Büffet, das von einem renommierten Restaurant geliefert wurde, brachten die Musiker der Band „Galant“ das Publikum mit rockigen Klängen noch einmal richtig auf Touren.

Bei den Gästen kam das Fest sehr gut an. So freute sich zum Beispiel Erika Uhe, die das Programm der ehrenamtlichen AWO-Bildungspaten entwickelt hat und seit dem ersten Tag organisiert, darüber, dass ehrenamtliches Engagement mit solchen Gesten wertgeschätzt wird und man so die Anerkennung erlebe.

11. Juni 2017