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Unter dem Motto KICK RACISM OUT ist Essen am 29. Oktober wieder Austragungsort eines ganz besonderen Sportevents für Essener Schulmannschaften. In der Fußballhalle goalfever Essen richtete das AWO Fan- Projekt ein Turnier der Streetsoccer-Serie aller NRW-Fanprojekte aus. Mit dieser seit 2006 landesweit organisierten Veranstaltungsserie wollen die Fan-Projekte die integrativen Möglichkeiten, die der Fußball bietet, nutzen, um ein klares Zeichen für Toleranz und gegen Rassismus zu setzen, so Claudia Wilhelm und Roland Sauskat vom AWO Fan-Projekt Essen.
Insgesamt haben bis zu 20 Essener Schulmannschaften die Chance, sich am Integrations-Cup des AWO Fan-Projekts zu beteiligen. Seit knapp zwei Wochen läuft die Anmeldephase und es haben sich bereits einige Schulen ihren Startplatz gesichert. Im letzten Jahr hatten wir sogar 24 Mannschaften am Start, darunter auch sieben Mädchen-Teams. Wenn die Resonanz in diesem Jahr ähnlich positiv ausfällt, dann haben wir bereits einen großen Erfolg zu verbuchen. Es ist natürlich für die Schulen nicht immer leicht, solche Veranstaltungen unter der Woche - außerhalb des offiziellen Schulsportprogramms - zu realisieren, weisen Claudia und Roland auf die Bedeutung des großen persönlichen Engagements der Jugendlichen und ihrer Lehrer hin.
Wie in den vergangenen zwei Jahren zuvor spricht KICK RACISM OUT vor allem Schülerinnen und Schüler im Alter von 12 bis fünfzehn Jahren an. Um die kommunikative Botschaft dieses Turniers auf den Platz zu übertragen, sollen in jedem Team mehrere Nationalitäten vertreten sein.
Neben Vertretern der AWO Essen und der Stadt kommen auch einige RWE-Spieler zu Besuch, um die Teams und Organisatoren bei ihrem Engagement für Toleranz und Vielfalt in unserer Gesellschaft zu unterstützen.
Infos zur möglichen Teilnahme gibts auf Anfrage beim AWO Fan-Projekt Essen fan.projekt@rot-weiss-essen.de.