Anti-Gewalt-Training 2009

"Boah, Sie labern mehr als meine Mutter!"

Diese typische Aussage eines Teilnehmers des Anti-Gewalt-Trainings (AGT) der Jugendgerichtshilfe der Arbeiterwohlfahrt verdeutlicht, worauf es ankommt beim AGT. Sich mit der Tat und deren Folgen auseinander zu setzen. Sich rechtfertigen müssen für sein Fehlverhalten. Konfrontiert zu werden mit den eigenen Schwächen. Aber auch Ernst genommen zu werden, ohne auf pädagogisches Verständnis zu stoßen.

Am diesjährigen AGT der Jugendgerichtshilfe nehmen dreizehn Jugendliche und Heranwachsende im Alter zwischen 14 und 21 Jahren teil. Zwei Jugendliche sind freiwillig dabei, ohne dass es zu einer gerichtlichen Auflage gekommen ist.

In praktischen Übungen, in Einzel- und Gruppengesprächen wird mit den Teilnehmern ihr gewalttätiges Handeln bzw. Gewalt auslösende Faktoren problematisiert und Handlungsalternativen erarbeitet.

Das diesjährige AGT endet am 09.06.2009 und wurde in Kooperation und mit finanzieller Förderung der Familienbildung der AWO Essen und der RAA/Büro für interkulturelle Angelegenheiten der Stadt Essen, gefördert mit Spendenmitteln der RWE AG, durch geführt.

Das nächste AGT findet voraussichtlich wieder im ersten Halbjahr 2010 statt. Anmeldungen nimmt Ingo Riesener, Tel.: 1897-322, E-Mail: ingo.riesener@awo-essen.de entgegen.