Reichlich Spargel beim Schlemmertag der Senioren

„Hallo Susanne, fährst Du uns heute wieder?“ Susanne Götz lächelt und freut sich über ihre „fröhliche Fuhre“. Die Busfahrerin ist für die Senioren, die es sich im Reisebus bequem machen, schon eine alte Bekannte. Ebenso wie Ingrid Wißkirchen, die als ehrenamtliche Reiseleiterin der AWO-Seniorenarbeit die Liste der Fahrgäste auf dem neuesten Stand hält und nachher zum Mikrofon greift, um die vorwiegend älteren Damen und Herren zu begrüßen. Meist ist man per Du, denn viele Teilnehmer, die den „Schlemmertag der Extraklasse“ genießen wollen, sind Stammkunden der von der AWO-Seniorenarbeit organisierten Tagestouren.

Gemeinsames Kinderfest wurde zum Erfolgsmodell

Gemeinsamkeit macht stark – auch gegen schlechtes Wetter. Das bewiesen einmal wieder die Veranstalter des schon fast traditionellen Kinderfestes im Isinger Feld. Das Julius-Leber-Haus der AWO und die Allbau AG hatten den Insingplatz in eine Festmeile verwandelt, die nicht nur die Kinderherzen höher schlagen ließ. Neben einem Fußballfeld, auf dem äußerst engagiert um Pokale und Medaillen gekämpft wurde, lockten auch Bastelstände, eine Rollenrutsche, die Bonbon-Wurfmaschine, der Kinderschminkstand und die Button-Werkstatt trotz des am Freitag reichlich strömenden Regens für viel Andrang. Über mangelndes Interesse, auch bei den erwachsenen Gästen, konnten sich auch die zahlreichen Essensstände nicht beklagen. Das Angebot reichte von internationalen Köstlichkeiten über Waffeln bis hin zur klassischen Bratwurst.

Kindern gerechte Chancen geben

„Wir sind nicht so wichtig, es ist das Wohl der Kinder, das bei uns im Mittelpunkt steht!“ Für Erika Uhe könnte das als Lebensmotto gelten. Vor rund 10 Jahren gründete sie die Initiative „Kinderchancen“, die es sich zur Aufgabe gemacht hat, Mädchen und Jungen im Kindergartenalter einen guten Start in die Bildungslaufbahn zu ermöglichen. Inzwischen ist aus dem Einzel-Engagement der ehemaligen Leiterin eines Berufskollegs ein wichtiger Bestandteil der ehrenamtlichen Initiativen bei der Essener AWO geworden. Weiterlesen »

Leni Reinhold, ältestes Essener AWO-Mitglied, feiert 103. Geburtstag

Auch Helene Reinhold hat kein Rezept für das Älterwerden. Vielleicht ist es das ehrenamtliche Engagement, das sie viel jünger wirken lässt.  Am Sonntag feierte Leni, wie sie ihrer Freunde nennen, ihren 103. Geburtstag. Sie ist damit älter als die Arbeiterwohlfahrt, deren ältestes Essener Mitglied sie ist. Weiterlesen »

Neuer Name für das Quartier „nördliche Zollvereinstraße“

Über 100 Bewohner und auch ein paar Ortsfremde haben sich am Namens-Wettbewerb beteiligt. Entschieden werden sollte, wie sich demnächst das Wohnquartier zwischen Zollvereinstraße, Plänkerweg, Farrenbroich und Bolsterbaum nennen wird. Aktenkundig ist das Areal bisher mit dem  weinig heimeligen Namen „nördliche Zollvereinstraße“. Souad Zenzoul hat an den Sitzungen der Wettbewerbs-Jury teilgenommen und kennt das Ergebnis. Die agile junge Frau ist Sozialarbeiterin des Jugendhilfe-Netzwerks Nord der AWO und arbeitet als Quartiersmanagerin für eben dieses Wohnviertel.

Grüne Hauptstadt in der Kita Levinstraße

Shokria und Christin sind hoch konzentriert. Mit einem kleinen Spaten graben sie ein Loch in das Beet, um dann einen Setzling in der Vertiefung zu versenken. Jetzt noch ein wenig die Erde andrücken, mit der kleinen Kanne das Pflänzchen gießen, dann ist die erste Arbeit für das Gartenprojekt der AWO-Kita an der Levinstraße erledigt. Nun ist auch diese Kindertagesstätte ein Teil der „Grünen Hauptstadt 2017“.

Die Generationen feiern gemeinsam im Antje-Huber-Haus

Dass das Zusammenleben von Jung und Alt zu einem Erfolgsmodell werden kann, beweisen die Bewohner des Antje-Huber-Hauses tagtäglich. Jetzt wurde in dem von der AWO betreuten Komplex von Sahle Wohnen mit einem gemeinsamen Fest der Frühling begrüßt. In 54 Appartements und 12 Reihenhäusern wohnen seit dem letzten Jahr an der Eickenscheidter Fuhr junge Familien mit Kindern und Senioren unter einem Dach. Viele beteiligten sich an den Vorbereitungen für das Fest und wurden dabei tatkräftig von der AWO unterstützt. Weiterlesen »

AWO Geschäftsführer Oliver Kern Schirmherr des Frohnhauser Schützenfestes

Viel Beifall von Kaisern, Königen, Präsidenten und vielen Schützen erhielt AWO-Geschäftsführer Oliver Kern am Sonntagnachmittag beim Einzug ins Festzelt des Frohnhauser Schützenfestes. Der ausrichtende Bürger-Schützen-Verein Essen Frohnhausen 1841 hatte Oliver Kern gebeten, die Schirmherrschaft über das dreitägige Fest auf dem Frohnhauser Marktplatz zu übernehmen. In seinem Grußwort begründete der AWO Geschäftsführer warum er gern diese ehrenvolle Aufgabe übernommen habe: „Die Bürgerschützen und die AWO wurden von nach Demokratie strebenden Menschen gegründet und setzen sich heute für das friedliche Zusammenleben aller Menschen ein.“  Die Frohnhauser Schützen und ihre Gäste aus vielen anderen Stadtteilen und Städten der Umgebung nahmen dieses Bekenntnis gern auf und nach der Begrüßung durch das Königspaar erhielt Kern einen Schützenorden. Kern war nicht der einzige Ehrengast des Nahmittags.

Wir in Borbeck – die AWO zeigt Flagge

„Wir in Borbeck“ Unter diesem Motto arbeiten die AWO-Ortsvereine im und rund um das Mittelzentrum seit Jahren aktiv zusammen. Unter diesem Motto präsentieren sie sich und ihre vielen Leistungen für die Gesellschaft auch immer wieder in der Öffentlichkeit. Jetzt war es wieder soweit, am Freitag, 12. Mai, war die AWO an der Gerichtstraße in der Borbecker City für fast einen Tag lang nicht zu übersehen und nicht zu überhören. Mit Informationsständen, einem Freiluft-Café, Talkshows  und immer wieder Musikeinlagen verschiedener Gruppen der Essener Arbeiterwohlfahrt  machten die Ortsvereine auf sich aufmerksam. Weiterlesen »

1100 Pflegeexperten ausgebildet

Rund 1100 examinierte Altenpflegerinnen und Altenpfleger, dazu noch rund 300 Altenpflegehelferinnen und –Helfer, so sieht nach 25 Jahren die Bilanz des Bildungsinstituts Altenpflege der Essener Arbeiterwohlfahrt aus. Grund genug, diesen Anlass mit einem kleinen Fest im Schulgebäude, dem Hedwig-Lewy-Haus in der Peterstraße zu feiern. Um dem Pflegenotstand zu begegnen, startete am 1. Mai 1992 der erste Ausbildungsgang des Instituts. „In diesen Tagen hat der 68. Ausbildungsgang begonnen,  und wir haben immer noch einen Pflegenotstand“, betonte Institutsleiter Gereon Unnebrink in seiner Ansprache. Geändert habe sich allerdings auch nichts an der Haltung der Schule. Es sei immer der Mensch der im Vordergrund stehe – auch wenn sich die Bedingungen des Schulbetriebs nicht unbedingt verbessert hätten. Weiterlesen »

25 Jahre Bildungsinstitut Altenpflege

„Ich habe es schon beim Vorstellungsgespräch gemerkt – hier steht der Mensch im Mittelpunkt! Das ist für mich auch das wichtigste im Beruf, den Menschen zu sehen und nicht den Pflegefall!“ Tammy Samantha Brücker hat vor wenigen Tagen ihr Examen als Altenpflegerin bestanden und ist noch einmal dahin gekommen, wo alles mit einem langen Gespräch anfing, in das Hedwig-Levy-Haus in der Peterstraße, wo das Bildungsinstitut Altenpflege der Arbeiterwohlfahrt Essen (BAA) seinen Sitz hat. Sie gehörte zum 61. Kurs am BAA, der wenige Tage vor dem 25. Geburtstag des Institutes zu Ende ging. Am 1. Mai 1992 begann der Unterricht für 15 Männer und Frauen des ersten Altenpflegekurses der frisch gegründeten Schule. 

Jubilarin kam am Gründungstag der AWO zur Welt

Erna Salfelder gehörte zu den AWO-Mitgliedern, die im Ortsverein Katernberg jetzt für ihre lange Mitgliedschaft geehrt wurden. Sie verkörpert buchstäblich die Geschichte des Wohlfahrtsverbandes, denn die rüstige Jubilarin wurde am 13. Dezember 1919 geboren, genau an dem Tag, an dem Marie Juchacz die Arbeiterwohlfahrt gründete. Das sorgte bei der Jubilarehrung, die AWO-Geschäftsführer Oliver Kern zusammen mit dem Bundestagsabgeordneten Dirk Heidenblut bei der Jahreshauptversammlung der Katernberger AWO vornahm, natürlich für reichlich Gesprächsstoff. Gast der Veranstaltung war auch der SPD-Landtagskandidat Frank Müller. Geehrt wurde (v.l.) Agnes Lipienski  (30 Jahre), Else Seidel  (30 Jahre) , Erna Salfelder (35 Jahre), Christine Marcinczyk (40 Jahre), Margarete Föller   (25 Jahre), Ursula Tagopoulos (30 Jahre) und Hildegard Mühlenbeck (30 Jahre). Weiterlesen »

AWO-Ortsverein Bochold ehrt seine Jubilare

Bei der Jahreshauptversammlung des AWO-Ortsvereins Bochold in der AWO-Tagesstätte im Wilhelm-Heine-Haus, Butzweg 5, standen die Ehrungen für 12 langjährige Mitglieder auf dem Programm. Die Treue zur AWO reichte dabei von 25 (2) über 35 (1) bis zu 40 Jahren (6). Weiterlesen »

Mit dem AWO-Fanprojekt Fußball gemeinsam erleben

Unter dem Motto „Fußball gemeinsam erleben“ veranstaltet das AWO-Fanprojekt Essen auch in diesem Jahr traditionell am letzten Heimspieltag den alljährlichen „Integrationstag“. Am Samstag, 13. Mai beim Spiel Rot-Weiss Essen gegen Rot-Weiß Oberhausen, soll der Tag ein rundes Erlebnis für die Kinder aus dem „lernHAUS Essen“ in Altenessen werden. Ziel ist es, gemeinsam zu zeigen, dass  Menschen aller Kulturen und Länder einen respektvollen Umgang miteinander haben können. Denn der Fußball ist bunt wie unsere Gesellschaft und ermöglicht und ein gemeinsames Erlebnis. Hier liegt, so das AWO-Fanprojekt, die Chance Unterschiede zu überwinden und Vorurteile abzubauen.

Wählen gehen!

Das Paul-Gerlach-Bildungswerk der AWO macht als Partner der NRW-Landeszentrale für politische Bildung auf ein Angebot im Netz aufmerksam. Mit dem Wahl-O-Mat kann man vor der Stimmabgabe feststellen, mit welchen Wahlprogrammen die eigene Meinung am deutlichsten übereinstimmt. Am 14. Mai sind Landtagswahlen. Eine hohe Wahlbeteiligung ist wichtig, damit es klare Verhältnisse gibt . Für die AWO Essen als politisch aktiven Verband ist es wichtig, Mitglieder und Freunde aufzufordern, von ihrem demokratischen Recht Gebrauch zu machen.

Demokratie leben, am 14. Mai wählen gehen!

 

„Cultrige“: Im Julius kulturelle Brücken schlagen

Brücken bauen mit Kultur und gutem Essen, miteinander ins Gespräch kommen und sich gegenseitig verstehen, das sind die Ziele von „Cultrige“ Hinter dem Kunstwort verstecken sich culture (Kultur) und bridge (Brücke) und bezeichnet wird damit das Konzept, mit dem Flüchtlinge besser in den Bezirk VII (Steele/Kray) integriert werden sollen. „Cultrige“ hat seine Heimat im Julius-Leber-Haus der AWO. Und genau dort an der Meistersingerstraße 50 findet auch am 12. Mai ab 16 Uhr die nächste Cultrige-Veranstaltung statt. Weiterlesen »

Kita am Rathaus feiert 20. Geburtstag

Wochenlang wurde geprobt, getüftelt, geplant und zum Schluss auch gebacken – und der Aufwand hat sich gelohnt. Am Samstag, 6.Mai, feierten die 73 Jungen und Mädchen mit vielen Gästen den 20. Geburtstag ihrer AWO-Kita am Rathaus. Gemeinsam mit den 18 AWO-Mitarbeitern der Kita in der Gustav-Hicking-Straße hatten die Kinder ein Programm zusammengestellt, das bei den großen und kleinen Gästen hervorragend ankam. Nach den Begrüßungsreden, unter anderem von Bürgermeister Rudi Jelinek und dem AWO Kreisvorsitzenden Klaus Johannknecht führte Kita-Leiterin Iris Müller durch das Programm. Höhepunkt des Nachmittags war sicher das selbst entwickelte Theaterstück „Im Zauberwald“ in dem es darum ging, dass die Kinder in der Kita am Rathaus ihre Stimmen verloren hatten und nach vielen Abenteuern wiederfanden. Das war bei den Gesangseinlagen der Jungen und Mädchen, die aus rund 30 Nationen stammen, nicht zu überhören.

Politiker besuchen Baustelle am Kurt-Schumacher-Zentrum

Die Fortschritte auf der Baustelle am Kurt-Schumacher-Zentrum der AWO sind nicht zu übersehen. Der Anbau an das Pflegeheim ist seit der Grundsteinlegung im August 2016 schnell gewachsen. Inzwischen hat der Rohbau die fünfte Etage erreicht. Wie es mit dem Arbeiten weitergeht und warum dieser Anbau überhaupt nötig ist, darüber informierten sich jetzt die SPD-Landtagskandidaten Janine Laupenmühlen und Frank Müller, sowie der SPD-Bundestagskandidat Gereon Wolters, in dessen Wahlkreis das AWO-Seniorenzentrum liegt.

Kita am Rathaus beweist seit 20 Jahren gelebte Vielfalt

Sie stammen aus gut 30 Ländern, singen zusammen, spielen zusammen, essen und trinken zusammen, streiten sich manchmal auch und vertragen sich dann umso lieber. 70 Jungen und Mädchen werden in der AWO-Kita am Rathaus betreut, die sich damit fast wie ein  kleines Abbild der Vereinten Nationen präsentiert – nur eben viel friedlicher. Am Samstag, 6. Mai feiert die Kindertagestätte in der Gustav-Hicking-Straße 27a  ab 14 Uhr ihren 20. Geburtstag. Dazu sind nicht nur Kinder, Eltern und die 18 Mitarbeiter eingeladen, auch die Nachbarn sind gern gesehene Gäste.

AWO Lernförderung sorgt für friedliches Miteinander auf dem Schulhof

Sie haben buchstäblich weiße Westen und setzen sich für ein friedliches Miteinander ein. „Pausenhelfer“ steht auf den Westen der Schüler der dritten und vierten Jahrgangsstufe, die zu dritt über den Schulhof der Bückmannshofschule spazieren. Ihre Aufgabe ist es, Konflikte zwischen Schülern frühzeitig zu erkennen um dann die Situation zu entschärfen. Und dass das Konzept der Streitschlichter funktioniert, bestätigt Schulleiterin Sabine Barkhof-Pleines: „Es ist seit dem Einsatz der Pausenhelfer sichtbar friedlicher in der großen Pause geworden. Der Aufwand hat sich gelohnt.“ Das ist auch eine Bestätigung für Doris Michalewitz, die als Mitglied des AWO Teams für Kinder- und Jugend Schulsozialarbeit seit 2012 für die Lernförderung an der Bückmannshofschule zuständig ist.

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